Kein Blog

August 19, 2010

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Allgemeines

Juli 23, 2009

Wenn jemanden Äußerungen hier (berechtigterweise?) stören oder er sonst etwas anbringen möchte, bitte ich zunächst um Nachricht an die angegebene Emailadresse.


Bericht

Juli 23, 2009

Folgend keine Wertungen, lediglich geschehene Tatsachen.

Am 22.7.2009 stellte ich einen einzeiligen Aphorismus bei keinverlag.de online, 24 Stunden wurde er mit folgender Begründung gelöscht:

Hallo kaltric,

Der von Dir auf www.keinVerlag.de veröffentlichte Text Nr. 245300 „Aphorismus 10: Selbsterkenntnis 2“ wurde soeben durch den Webmaster gesperrt.
Folgender Grund für die Sperrung wurde angegeben:
kein eigener Text (Nutzungsbedingungen beachten!).


Zu dieser Maßnahme ist der Webmaster in Übereinstimmung mit den von Dir bei Deiner Anmeldung akzeptierten Nutzungsbedingungen berechtigt.
Sperrung bedeutet: Dieser Text wird in keiner Liste mehr aufgeführt und ist für niemanden (außer Dir selbst und dem Webmaster) mehr lesbar.
Zur Aufhebung dieser Sperrung ist die Beseitigung des oben genannten Sperrungsgrundes notwendig; alle nötigen Änderungen kannst Du in Deinem Mitgliederbereich auf www.keinVerlag.de vornehmen.

Der Wortlaut des Aphorismus lautete:
„Erkenne dich selbst, bevor du versuchst andere zu erkennen!“

Offenbar stimmt das zufälligerweise mit einem Teilsatz dieses Artikels überein, den ich dann per Google fand.

Eine Warnung erfolgte nicht.

Als Antwort auf meine Beschwerde kam folgendes

Tja, das ist halt das Risiko bei so kurzen Texten – aber unsere Nutzungsbedingungen sind eindeutig. Es muss sich um Texte handeln, an denen Du selbst das Urheberrecht besitzt – und das ist bei Texten, die jemand anders schon eher geschrieben hat, nun mal nicht der Fall.
Im Übrigen wäre es vielleicht gerade wegen dieses Risikos (das Dir ja offenbar  durchaus bewusst ist) sinnvoll, vor der Veröffentlichung eine kurze Google-Suche durchzuführen, um zu schauen, ob vielleicht tatsächlich jemand schon auf den gleichen Gedanken gekommen ist.
Eine „offene Anschuldigung des Plagiats“ hat es nicht gegeben; Texte, die wir als Plagiate einstufen, werden nicht gesperrt, sondern als Plagiat markiert. Dafür fehlt „deinem“ Text aber die notwendige Schöpfungshöhe. „Anschuldigung der Willkür“ ist Schwachsinn; was soll das bedeuten? „Fehlende Benachrichtigung“? Meines Wissens hast Du genau eine solche bekommen – auf die hast Du ja reagiert.

Falls Du „Rufschädigung und Verleumdung“ geltend machen willst, empfehle ich Dir eine Anzeige zu erstatten – oder die Klappe zu halten und mal wieder auf den Teppich zu kommen.

Fakt ist, der andere war eher da als Du – somit fehlt Dir für diesen Text das Urheberrecht, folgerichtig wird er gesperrt. Ob Du davon wusstest oder nicht, ist irrelevant; es ist auch nicht meine Aufgabe, das herauszufinden, sondern nur, dem Einhalt zu gebieten.

Es werden jetzt – auch das ist so üblich – alle Deine bei uns veröffentlichten Texte auf Urheberrechtsverletzungen hin untersucht. Solltest Du also noch mehr Gedanken gehabt haben, die andere auch schon hatten…

Ich habe den Text umformuliert erneut eingestellt. Eine Google-Suche erbrachte keine Ergebnisse.


Erfahrungsberichte über einige ‚Singlebörsen‘

Juli 10, 2009

Hier mal einige persönliche Erfahrungen mit einigen sogenannten alternativen Singlebörsen.

Schwarzes Glück

www.schwarzes-glueck.de

Pro: Nicht so schrecklich vollgestopft mit Grafiken und Javascript wie einige andere Seiten. Umfangreiches Profil, halbwegs vernünftige Suche.

Con: Moderatoren und Admins sind schnell beim Löschen (man kann sich über User direkt ‚beschweren‘, wobei der über den sich beschwert wurde meist weder angehört noch verwarnt wird); die Seite ist recht elitär (nur wer ihrem Idealbild entspricht wird reingelassen, was Probleme bei ‚Grauzonen‘ gibt).

Altersgruppe: eher erwachsen (trotzdem benehmen sich viele kindisch), 20-30

UPDATE: Mittlerweile kann man dort auch in der Datenbank suchen, warum man gelöscht wurde. Bei meiner neuesten Löschung: „Automatisch weil sich ein Jahr nicht eingeloggt wurde.“ – bei einem Account den ich fast täglich nutzte.

Black-Flirt

www.black-flirt.de

Pro: wesentlich umgänglicher und entspannter als andere Seiten. die User sagen zwar manchmal Dinge wie ‚Profilspanner‘, wenn man auf einer Seite war ohne etwas zu schreiben, beleidigen einen aber wenigstens nicht gleich.

Con: schreckliches Design (Farben, Javascript, Möglichkeiten Bilder, Videos und Musik zu verlinken und automatisch starten zu lassen), Suche eher nutzlos, Altersgruppe

Altersgruppe: eher unter 20, vor allem im Bereich 15 bis 17

UPDATE: entspannt war einmal. Junge Mitglieder wurden systematisch rausgeworfen und für ‚Gossensprache‘ in öffentlichen Gesprächen, selbst wenn von beiden Gesprächspartnern beabsichtigt, kann man gesperrt werden. Schlimmster Totalitarismus.

Metalflirt

www.metalflirt.de

Pro: hm.. viele User.

Con: Die Metaller benehmen sich, wie es von Metallern erwartet wird: Beleidigungen, wenn manmehr als zweimal auf einer Seite war ohne was zu schreiben, dabei merken sie nicht, dass man a) Leute auch ignorieren und b) die Besucheranzeige abschalten kann. Keine richtige Möglichkeit sich zu beschweren.

Altersgruppe: seltsamerweise eher älter, bis 50 Jahre.

Abgefuckt-liebt-dich

www.abgefuckt-liebt-dich.de

Pro: sehr verquere Leute. Punks und Co.

Con: Admins und Mods sowie die Seite selber automatisch sperren und löschen extrem schnell. Suche auch kaum sinnvoll.

Resurrection-dead

www.res-dead.de

Pro: ….

Con: regional (Rostock), wenig User, diese sexuell-infantil freizügig und schnell mit kollektivem Mobbing

Altersgruppe: ca. 18 bis 30

Singles-Leipzig

http://www.singles-leipzig.de

Pro: hauptsächlich regional

Con: eher ‚Tussi‘-Niveau. Jede Menge ‚Barbies‘, ‚Bitches‘ usw. Durchschnittlicher Intelligenzquotient scheinbar sehr niedrig.

Altersgruppe: 15 – 30


Gesucht

Juli 5, 2009

Interessierte Mitwirkende für ein PulpMag.
(= (Kurz)Geschichten: Fantasy, Horror, Phantastik, Mystery.)

Per Lulu oder ähnlich kostenlosem OnDemand. Es sollten außer dem Kaufpreis keine Kosten für irgendwen entstehen.

Magazin wäre jederzeit löschbar=begrenzt herausgebbar=keine Probleme wenn man die Geschichte(n) nochmal woanders veröffentlichen will.

Gesucht: Mitschreibende, Mitlesende, Mitkorrigierende, Mitherausgebende, Mitwerbende, Mitschaffende.

mehr Infos: http://kaltric.twoday.net/stories/5822686/


Hamburger Toilettenkultur

November 26, 2008

Ich mach mal Eigenwerbung.

Da ich nicht weiß ob hier jemand aus HH mitliest:

morgen, Donnerstag, 27.11., hängen von mir Gedichte i(n eine?)m Konsum an der Klowand.
Ich zitiere:

Freunde und ich veranstalten monatlich die Kunst- und Partyreihe ‚Externes Wohnzimmer‘ im Konsum in Hamburg (zwischen Schanzenviertel und Kiez). Neben ansehnlichen Visuals, elektronischer Musik (IDM, Electronica und Ambient) und einer allerdings noch überschaubaren (kleinen) Fotoausstellung werden die Toilettenräume mit literarischen Texten zugepflastert, so dass das Dehydrieren noch mehr Freude macht. Das Externe Wohnzimmer (unkommerziell und nur aus Liebe zur Sache – also kein Eintritt!) wird am kommenden Donnerstag (27.11.) zum dritten Mal über die Bühne gehen.
Das Konsum ist in der Stresemannstrasse direkt neben der Mutter (parallel zum Schulterblatt), also recht einfach zu finden.

Falls also an dem betreffenden Abend jemand in HH ist und Lust auf so eine Veranstaltung hat: hingehen und mir Fotos machen!
Von mir wären das Gedicht ‚Der Alte und der Vogel‘ sowie ein paar Elfchen zu lesen.


Hartmanns MacBeth – Provokation Pur

Oktober 30, 2008

Sebastian Hartmann ist der neue Intendant von Leipzigs Schauspielhaus – was nun Centraltheater heißt. Die Preise wurden drastisch gesenkt und ebenso wurde im Programm aufgeräumt.

Hartmann hat zahlreiche neue Stücke. Eines davon ist die Neuinterpretation von MacBeth. Bereits auf dem Flyer erwartet einen die erste Provokation: „Wir sind böse!“ steht dort in großen Druckbuchstaben. Bei Beginn der Vorstellung die nächste: ab sofort wird fortwährend gebrüllt, geschrien und vor allem wiederholt – und die Hälfte der Besetzung soll noch nackt über die Bühne laufen (oder springen – oder rollen).

Warum ist dem so? Warum muss man als vermeintlicher Schauspieler sich nun bei jeder noch so kleinen Rolle nackt zeigen, um Aufmerksamkeit zu bekommen? Warum zeigt der Regisseur jede noch so unsinnige Rolle in ihrer Nacktheit? Vermutlich im Sinne der Rahmensetzung, die auf einschlagenden Schock setzt. Oder ist die Dekadenz und der Verfall der Moderne? Zurück zur natürlichen Unschuld des Tieres, im Sinne Nietzsches? Keine originellen Ideen mehr? Pseudo-Kunst? Von den Nacktszenen über Hämmernde Industrialmusik bei Stroboskoplicht hin zu Blut und Gewalt und dem unablässigen Gebrülle. So schien vor allem die Rolle der Lady MacDuff nur aus 5 Minuten Gekreisches zu bestehen, gefolgt von Beleidigung des Publikums. Auch wurde so manches in Lächerliche gezogen, um Lacher zu erzeugen. Schon zu Beginn bei Nutzung der Rauschkräuter durch MacBeth und Banquo. Die Reduzierung der Originalstory sowie -charaktere ist natürlich in den Rahmenbedingungen nicht anders möglich.

Aber es gab auch durchaus gute Momente. Einige der Schauspieler z.B.. Auch der Mops spielte seine Rolle als Hexen, als Brombeer, als Dunkelsprecher wahrlich bravourös – wenn auch etwas ablehnend. Vielleicht war er nervös. Weiterhin waren Kulissen, Effekte, Filmaufnahmen, Kleidung und Requisiten sehr gut. Aber ein bisschen wirkte es dann doch wie Amateurtheater mit guter Technik. Vielleicht ist das ja die Moderne. Subtile Ruhe ist verschwunden, gewichen dem brüllendem Hammer, welcher einem die abstrakten modernen Kunstvorstellungen doch nicht vermitteln konnte – was sollte ausgesagt werden? Die reine Provokation? Brutaler Krieg?

Das Ganze ist vermutlich reine Geschmackssache und sowohl der Hammer als auch das Subtile haben ihre Existenzberechtigung. Zur Hälfte hat es gefallen, zur anderen Hälfte abgestoßen. Die Gründe stehen oben. Verwundert hat es mich dann doch, dass neben den euphorischen Begeisterungsbezeugungen auch einige laute Buh!-Rufe vernehmbar waren; vor allem, als Hartmann die Bühne betrat.

Ich bin gespannt, was im neuen Centraltheater noch so folgen mag.

UPDATE: Auf Schauspiel-Leipzig.de sind Bilder und ein Video zu sehen.