CH02 Falerte Khantoë

Februar 18, 2020

Falerte Khantoë

(Fah-lehr-tä Kahn-toh-ä)

Geb. in Ramit (Ayumäeh); braunhaarig und braunäugig, ca. 1,78m

Abenteuer/Kämpfer; (M), HighLev, m

Sohn eines ramitischen Händlers und seiner omérischen Frau. Nachdem er seinen Onkel bei einem Raubüberfall auf einer Handelsreise, die sie im Auftrage von Falertes Vater unternahmen, verlor, beschloss er die Waffenkunst zu lernen, verkrachte sich darüber mit seinem Vater und wurde Soldat in der ojútolnánschen Armee in Nardújarnán. Nach mehreren Beförderungen und Abenteuern kehrte er schließlich nach Hause zurück als er hörte, dass sein Vater im Sterbebett lag. Doch er kam zu spät und wurde von seiner Mutter aus der Familie verbannt. Falerte verbrachte die nächsten Jahre auf Abenteuerfahrt oder in Ciprylla als Söldner. Letztlich landete er in Solutetor um das Cormodaland zu erforschen. Bekannter Abenteurer in Ostrardisonán, Nardújarnán, Aleca, dem Teûnbund, den Schwarzseeinseln und anderen Orten.


CH01 Lotenne Mitoccerval

Februar 11, 2020

Lotenne Mitoccerval

(Gelehrte/Inquisitorin, MidLev, CB, w, (M))

25.9.3967 Geburt in Nihatter (Demirn), einem Dorf bei Kanh (im gegenwärtigen Jahr 3999 ist sie also 32 Jahre alt [entspricht 24 Erdenjahren])

16 Jahre lang (bis 3983) lebte sie halbwegs glücklich im von Ijenreich besetzten Demirn, spielte in den Feldern und Weiden mit anderen Kindern und half ab dem 13. Lebensjahr bei der Feldarbeit ihrer Eltern mit. Ijische Soldaten lassen sich so weit außerhalb an der demirnischen Grenze nur selten blicken, gibt es dort doch außer den weiten Wäldern keine feindliche Nation, lediglich ein paar Räuberbanden, um die sich die Bauern gefälligst allein zu kümmern hatten.

Als Lotenne 16 war, zog eine demirnische Patrouille durch das Dorf, auf der Suche nach einer größeren Anzahl Marodeure. Ein paar Tage nach dem Weiterzug der Soldaten überfällt eine Räuberbande das Dorf. Zwei der Räuber fanden Lotenne, welche sich im Haus ihrer Eltern verstecken wollte. Zusammen mit allen anderen aus dem Dorf trieb man sie zusammen. Die Räuber forderten Tribute und dem Anführer der Bande fiel besonders Lotenne mit ihren feuerroten Haaren und den smaragdgrünen Augen auf. Die Eltern willigten ein, Lotenne den Räubern mitzugeben, im Ausgleich dafür schonte man ihr Leben. Nach weiteren Opfern der anderen Einwohner zeigen sich die Räuber zufrieden und ziehen von dannen.

Lotenne blieb vier Jahre in der Hand ihrer Entführer und erlitt unaussprechliche Dinge. In dieser Zeit wanderte sie von Räuber zu Räuber und wechselnden Anführern. Die Tätigkeiten die sie dabei ausüben musste waren unterschiedlich aber meist grundlegend gleich. Natürlich ließ Lotenne dies nicht einfach so über sich ergehen und versuchte auch den einen oder anderen Peiniger zu töten. Es gelingt aber nicht einmal, doch verletzt sie häufig jemanden und muss manches Mal in den Käfig.

Als sie 21 war musste sich die Bande langsam tiefer in die Wälder zurückziehen weil ijische Patrouillen immer häufiger wurden. 3990 traf die Bande dann auf eine. Der Kampf war kurz und die Räuber hoffnungslos unterlegen. Es wurden keine Gefangenen gemacht, nur Lotenne wehrte sich derart heftig, dass die Ijis von ihrer Wildheit beeindruckt waren und sie gefesselt mit zurück nach Ijenreich schleppten.

Vier Jahre lang wurde sie in Ijenreich ausgebildet. Den von den Ijis beherrschten Demirnis haftet schon ab ihrer Kindheit zwar eine gewisse Abneigung gegenüber ihren Besatzern an, doch lassen diese sich besonders in den kleinen Dörfern nur selten blicken. Lotenne verhielt sich ihren neuen Herren gegenüber genauso rebellisch und kämpferisch wie zuvor bei den Banditen. Bei den Ijis jedoch folgen schnellere und drakonischere Strafen, und als sie merkte, dass man ihr nicht dieselben Dinge antun wollte wie die Räuber es taten kooperierte sie teilweise. Mit allen Männern die sie auch nur schief anguckten legte sie sich schnell an, eine Ausnahme stellten nur höhere Offiziere dar, bei deren Verletzung sie Strafen erwartet hätten. Trotzdem merkten die Ijis schnell, dass aufgrund ihrer tiefen seelischen Verletzung sie eine immense Lust daran entwickelt hatte, andere Leute zu quälen und zu verletzen, allen voran die Männer.

Mit der Zeit akzeptierte sie langsam die Autorität der Ijis und unterstellte sich ihrer. Aufgrund ihrer Vorlieben und Fähigkeiten wird sie in die Reihen der Inquisitoren aufgenommen. Dort war sie bis 3994 tätig. Während dieser Zeit wurde sie Rasoli (Ras) Sazars neuer Einheit zugeteilt.

Anfangs steht sie allen misstrauisch gegenüber.

Dílam Saralin versuchte bei ihr zu landen und erhielt eine sehr schmerzliche Abfuhr. Seitdem sieht man sie ständig beim Streiten. Dílam hat seine Sicht von ihr den Archetyp der Männerhasserin und Sadistin aufgedrängt, womit er nur schwerlich zurecht kommt und sie ständig verurteilt. Er akzeptiert aber ihre Position und ihre gute Beziehung zu seinem Vorgesetzten und Freund Ras. Diesem lernt sie im Laufe der Zeit zu vertrauen und wird im Nirza-Feldzug seine rechte Hand und Stellvertreterin.

Avrail Vellior, Bruder von Amant Vellior und Erzrivale von Ras seit deren gemeinsamen Ausbildung in Ijenreich, versuchte ähnliches bei ihr wie Dílam, jedoch äußerst intensiver und mit penetranter Wiederholung. Avrail hat sich auf diese Art so einige Duelle mit ihr und Ras eingehandelt. Letztlich sorgte Ras dafür, dass beide sich nicht mehr zu nahe kommen sollten. Lotenne bringt Avrail seitdem ihre tiefste Verachtung gegenüber. Sie hat sich geschworen ihn irgendwann zu töten oder wenigstens zu verstümmeln.

3995 nimmt die ijische Spionin Loucca Umergen in ihrem Heimatland A’Lhuma am Hofe Orot Elorms in Lurut eine Kuriosität gefangen. Den nirzischen Botschafter und Handelsreisenden Terno cynh Balgher, welcher für sein Land diplomatische Beziehungen zu Machey schließen sollte. Loucca brachte ihn nach Ijenreich, wo Lotenne beauftragt wurde herauszufinden was ein Nirze derartig weit im Norden zu suchen hat. Mit Ternos Informationen über Nirza können die Ijis neben ihrem geplanten Dhranor-Feldzug (angeführt von Amant Vellior) auch einen nach Nirza starten. Rasoli Sazar führt die Streitmacht an, Lotenne wird rechte Hand und Stellvertreterin.

3997 ist der Nirza-Feldzug beendet und Mazasc besetzt, während in Dhranor noch heftig gekämpft wird und die jahrelange Belagerung von Piran anfängt. Ras und Dílam verlassen das Land um nach Ijenreich zurückzukehren, Lotenne wird die undankbare Aufgabe zugeteilt das besetzte Nirza zu verwalten.

4000 muss sie zurück nach Ijenreich um am Feldzug gegen Tarle teilzunehmen. Sie erreicht die Feste noch rechtzeitig genug um dem Fall von Lergis beizuwohnen und nimmt an der Belagerung von Kaltric teil.


CH98 Dhjenga Hôndsdarg

Februar 10, 2020

Dhjenga Hôndsdarg

Rasse und Profession: Troll Jäger

Handwerkliche Tätigkeiten: Kürschner und Gerber

Weitere Fähigkeiten: Angler (momentan Experte) und Koch (momentan Geselle)

Kampffähigkeiten: Beidhändig, Bogen, Armbrust, Schwert, Axt, Zweihandschwert, Zweihandaxt

Herkunft: geboren in Stranglethorn, ca. 601

Alter: demnach ca. 20

Dhjenga Hôndsdarg wurde um 602 in Stranglethorn geboren, wohin es den Darkspear-Stamm nach dem Fall ihres Gurubashi-Reiches verschlagen hatte. Ein genaueres Jahr ist ihm nicht bekannt, da die Trolle für die Zeitrechnung der übrigen Welt damals noch keine große Verwendung hatten.

Dhjenga und seine Familie lebten bei den Darkspear im Dschungel von Stranglethorn. Die Darkspear kämpften um ihr Überleben, mussten sich gegen die Dschungelbewohner und feindliche Trollstämme verteidigen. Sein Vater war Händler, der für die Darkspear oft mit Booty Bay verhandelte und von dem Dhjenga ein wenig wirtschaftliches Denken erbte. Seine Mutter dagegen war Jägerin und versorgte die Familie mit Nahrung, von ihr bekam er den Hang zur Natur und den Tieren und sein körperliches Geschick. Bei ihr lernte er Grundlagen des Überlebens in der Wildnis, eignete sich Wissen über Tiere an, wie man mit ihnen lebt, sie jagt, sie als Nahrung und Kleidung verwendet. Von seinem Vater dagegen färbte ein leichtes Gespür für gewinnträchtiges Handeln und Umgang mit potentiellen Kunden auf ihn ab. In Anlehnung an die Namen der Goblins wählte sich auch Dhjengas Vater den Namen „Hôndsdarg“ zum Familiennamen, etwas ungewöhnlich für die Trolle. Sein Vater brachte ihm auch das Lesen und Schreiben bei, ebenfalls selten bei Trollen.

In seiner Jugend musste Dhjenga miterleben, wie die Menschen immer weiter in die Dschungel von Stranglethorn vordrangen. Die Darkspear versuchten die Eindringlinge fernzuhalten, doch mussten sie dafür hohe Verluste in Kauf nehmen. In dieser Zeit lernte Dhjenga es, Menschen und Zwerge mit Verachtung zu strafen. Auch in so manchem Kampf der Jäger musste er mithelfen. Bald starb auch eines seiner Geschwister an einem vergifteten Pfeil, nachdem nicht einmal der Hexendoktor ihm helfen konnte.

Die Darkspear standen aber auf verlorenem Posten und wären untergegangen, wäre Thrall nicht mit seinen Orks erschienen. Thrall half den Darkspear bei ihrem Kampf und versprach, ihnen eine neue Heimat zu geben. Der junge Dhjenga war von diesem charismatischen Orkanführer schnell in seinen Bann gezogen und gelobte ihm im Stillen Treue, sollte er seine Versprechen halten.

Letztlich hielt Thrall dies auch und führte die Darkspear zu den Echoinseln vor Durotar. Dhjenga und seine Familie erlebten die gefahrvolle Überfahrt auf einem Handelsschiff der Goblins von Booty Bay, auf denen sein Vater Plätze für sie besorgt hatte. Einige Zeit lebte der Stamm friedlich auf den Inseln, eh Zalazane, unter anderem unterstützt von einer von Dhjengas Schwestern, sie verriet. Dhjenga und seine restliche Familie entkamen wie einige wenige andere gerade so. Dafür schwor Dhjenga Rache an Zalazane und allen anderen Trollen, welche die Darkspear in ihrem alten barbarischen Glauben bekriegten. Dhjenga war schon früher nicht unbedingt ein Anhänger des Voodoo-Mystizismus gewesen, seit Zalazanes Verrat aber lehnte er die dunkleren Wege anderer Trolle endgültig ab.

Es trieb ihn in die Einsamkeit, fern anderer Trolle. Dank dem durch seine Mutter beigebrachten Wissen überlebte er allein in der Wildnis. Dhjenga, das wilde Dschungelland gewöhnt, hielt nie viel vom dürren Durotar oder dem zu offenen Brachland. Er streunte oft tage- bis wochenlang durch ebendiese, eh er wieder eine Siedlung aufsuchte um dort Dinge zu verkaufen und Vorräte aufzufrischen. So lebte er fast ein Jahr.

Schließlich beschloss er, dass er Thrall und der Horde in ihrem Kampf helfen und auf diese Weise seinem eigenen Stamm das Überleben sichern wolle. Er versuchte bei Thrall persönlich vorzusprechen, doch dieser sandte ihn wie einige andere ins Tal der Prüfungen, wo er sich erst noch als würdig erweisen solle.

Und Dhjenga hatte fest vor, sich als würdig zu erweisen.

Dhjenga kämpft für sich, seinen Stamm und die Horde (und würde es auch für seine Gilde tun). Im Gegensatz zu anderen der Horde hat er dabei nichtmal den Untoten gegenüber Vorbehalte, da er die Verwüstungen Lordaerons und Kalimdors durch die Geißel nie selbst miterlebte. Eigentlich sollte er es ja für verdächtig halten, dass sie früher größtenteils Menschen waren. Aber er sieht es so: nun sind sie keine mehr, und da sie zusätzlich die Menschen bekriegen, macht sie dies für ihn natürlich um so sympathischer. Tauren begegnete er erst in Orgrimmar und bringt den großen Kriegern und Druiden viel Respekt entgegen. Elfen kannte er bisher nur vom Hörensagen, schätzte aber aus diesen Geschichten ihre Fähigkeiten als Jäger, geht ihnen aber trotzdem lieber aus dem Weg.

Dhjenga verbringt fast seine gesamte Zeit in der Natur und versucht immer neue Tiere zu finden, mehr über sie herauszufinden und sie schließlich zu zähmen. Da er sich aus den Häuten seiner erlegten Beute seine Kleidung zusammennäht mag er für manchen Mensch oder Elf barbarisch erscheinen, in Wahrheit lebt er aber nur von dem, was die Natur ihm gibt.

Er akzeptiert nur die wenigen, mit denen er gekämpft hat oder die er als vertrauensvoll einstuft als Freunde, wenn man aber sein Vertrauen verrät gewinnt man es nur sehr schwer wieder. Zu misstrauisch ist er aufgrund Erlebnisse wie den Attacken der Menschen und Zalazane.

Er hofft darauf, dass eines Tages Stranglethorn wieder den Trollen gehören wird, die Menschen von dort vertrieben werden, das Trollreich neu erbaut und es ein würdiger Teil der Horde sein wird.

Er ist meist allein unterwegs, hilft seinen Freunden aber gerne, wenn er benötigt wird – oder eine gute Belohnung winkt.