Charakter(typen) bei Platon und Aristoteles

August 18, 2010

Hier geht es um folgendes Thema:

Hier wollen wir untersuchen, was beide Autoren zum Charakter sagen. Der eigentliche Begriff (‘Prägung’) wurde erst von Aristoteles’ Schüler Theophrast definiert, doch auch Platon und Aristoteles beschrieben schon die Prägung eines Menschen, vor allem durch ihre Definitionen der Seele und deren Teile (Verstand, Emotionen, Trieb). Beide stellten aber auch einige Charakter-Archetypen auf.

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Zitat des Tages

März 28, 2010

„[Der Weise] hat die Einsicht erlangt, daß es auf Erden zweierlei Leben gibt, eines für die Weisen und eines für die Masse der Menschen; das Leben der Weisen ist auf das höchste Gut, nach oben gerichtet; das der gewöhnlichen Menschen ist wiederum ein zweifaches; das höhere gedenkt der Tugend und hat Zugang zu gewissen Werten, der gemeine Haufe aber ist sozusagen nur zum Handlanger der notwendigen Bedürfnisse für die Edleren da.“

– Plotin (204/5- 270): Gegen die Gnostiker


Neues Buch erschienen

März 22, 2010

Vergessen – für manche positiv, für manche negativ. Was ist Vergessen wirklich? Welche Arten gibt es? Diese Abhandlung soll einige Vergessenstheorien zeigen, angefangen bei Nietzsche und der Psychoanalyse Freuds, dann hin zu moderneren Theorien von Ricoeur, Weinrich und Osten.

Vergessenstheorien


Warum es auch positive Verdinglichung geben kann

März 21, 2010

Dieses Essay untersucht, welche positiven und natürlichen Formen von Verdinglichung es auch geben kann.


Zitat des Tages

März 7, 2010

„Ich sehe niemals Fern. Fernsehen ist kulturelles Oedland, voller falscher Metaphern. Ein irreales Abbild des Lebens, produziert von der Medienelite.“

– namenloser Wachmann, Babylon 5, Staffel 4, Folge 19.


Neues Buch erschienen.

März 4, 2010

Heute erschien ein neues Buch(lein).

Ich weiß nicht warum es so einen seltsamen (langen) Titel hat, aber hier findet man:

Entfremdung und Verdinglichung


Zitate des Tages.

November 13, 2009

„[…] wird es nicht verstehende Menschen geben, bevor sie gehört und nachdem sie gehört haben […]“

„[…] Weisheit ist Wahrhaftiges sagen und handeln der Natur gemäß, auf sie hinhorchend.“

„[…] Eines [ist] alles […]. “

„Gleich wie ein Kehrichthaufen aufs Geratewohl hingeschüttet ist die schönste [und beste] Welt.“

„Bei einem Fluß ist es nicht möglich zweimal hineinzusteigen in denselben – auch nicht ein sterbliches Wesen zweimal zu berührern und zu fassen im gleichen Zustand – es zerfließt und wieder strömt es zusammen und kommt her und geht fort.“ (= Alles fließt.)

„Überall Zusammenhänge, Verbindungen, fließende Übergänge!“

„Bildung ist zweite Sonne denen, die erzogen sind.“

„Die da Gold suchen, viel Erde schaufeln sie auf und finden gar wenig.“

„Die Menschen erwartet, wenn sie gestorben sind, was sie weder erhoffen noch wähnen.“

– Heraklit (540/535  – 483/475 v. chr.)