LB04 Macee (Machey)

Länderbeschreibungen

Teil IV: Macee (Machey)

(Aussprache: Mah-Kih bzw Mah-Chih)

machey1

1) Name:

Land: Machey (Macee)

Bevölkerung: Imari(s)

Sprache: Imaria (Imaris)

2) Lage:

Im Tal des Flusses Britanlak [imar.] bzw. Haregez [panmisch] bzw. Guilar [toljikisch] zwischen den Nachbarländern Rardisonán, Aleca und Panme sowie zwischen den Gebirgen Erzherz im Norden und den Haretbergen / dem Goldenen Massiv im Süden und westlich des Goldflusses.

3) Klima:

Im Westen durch das tiefe Tal und dem Schutz der Berge warme, milde Sommer und kühle Winter, im Osten im Sommer wie im Winter etwas wärmer.

4) Topographie / Landschaft:

Machey liegt hauptsächlich im Flusstal des Britanlak, das tief liegt und zu den Bergen sanft aber stetig ansteigt, gespickt mit kleinen Wäldern, Seen und kleineren Sumpfgebieten. Die südliche Region Linsadi ist dagegen sehr hügelig bzw. sogar gebirgig.

5) Gebiet:

Hauptstadt: Illort ([imar.] Stadt des Lorts)

Das Land ist unterteilt in 10 größere Gebiete (Sadis), kontrolliert von den Crefs, welche ihre Gebiete weiter unterteilen in die der Ikalts, dann die der Bradofcs und der Veganic. Die niederen Adligen Lard, Ronner und Lentro können allerdings auch gewissen Landbesitz haben, die Aseps dagegen nicht.

Der Girzef ist oberster Adliger, Verwalter von Illort und Berater des Lorts. Machey ist eher feudal geprägt.

6) Regierung:

Der Lort herrscht als Alleinherrscher und Monarch über Land und (über Generäle) über die Armee, die einzelnen Adligen dagegen herrschen über ihre jeweiligen Gebiete mehr oder weniger autonom und können geringere Gesetze erlassen, höhere Gesetze erlässt der Lort. Auch dürfen die Adligen ihrem Range entsprechend kleinere private Truppen unterhalten, deren Kontrolle im Kriegsfall aber der Lort übernehmen kann.

Diese Regierungsform hat sich erst vor wenigen hundert Jahren durchgesetzt, woher war das Land klassischer feudal.

7) Politik:

Außenpolitik: Machey ist eigentlich fast andauernd im Krieg mit Rardisonán bzw. wenigstens am Kämpfen, worauf Machey einst einen Großteil seiner Anstrengungen verwendete. Mit Aleca herrschen meist gute Beziehungen, doch hin und wieder auch Streitigkeiten, das gleiche gilt für Panme. Mit dem Teûnbund nahm man vor einiger Zeit Kontakt auf, mit Nirza erst kürzlich. Beziehungen zu anderen Reichen bestehen nur wenige, da Machey keine weiteren direkten Nachbarn besitzt.

Innenpolitik: Da Omijern ein Überbleibsel des uralten Reiches gleichen Namens ist, werden diese im Lande gerne diskriminiert und schlecht behandelt. Innere Konflikte gab es in letzter Zeit wieder häufiger.

8) Währung:

1 Torusader = 25 Toruscyl / 250 Torudeven = ca. 6,25€

1 Toruscyl = 10 Torudeven = ca. 0,25€

1 Torudeven = ca. 0,025€

9) Maße:

Die Maße sind im Großen und Ganzen dieselben wie auf dem Rest des Kontinentes. Regional werden auch ältere aus Tukon, dem Troumland etc. verwendet.

10) Zeiten:

Die Glocke einer Stadt oder eines Dorfes läutet, um den Beginn der neuen Zeit zu signalisieren.

Glockenzeiten: 1. Glocke (03-06h) = Fyrtula -> Frühmorgen

2. Glocke (06-09h) = Tistula -> Spätmorgen

3. Glocke (09-12h) = Fyrtirad -> Vormittag

4. Glocke (12-15h) = Toroc -> Mittag

5. Glocke (15-18h) = Tistirad -> Nachmittag

6. Glocke (18-21h) = Fyrgalon -> Frühabend

7. Glocke (21-24h) = Tisgalon -> Spätabend

8. Glocke (24-26h) = Narac -> Vormitternacht

9. Glocke (00-03h) = Vidol -> Nachmitternacht

11) Zeitsysteme:

Der offizielle Kalender ist derselbe wie auf dem restlichen Kontinent. Inoffizielle gibt es aber auch den innerländischen Kalender vom Beginn der Gründung von Machey, welches mit dem Bau von Illort und der Titelgebung Lort von Mytillin Machey im Jahre 2037dF beginnt, womit wir heute (3999dF) das Jahr 1962dG (der Gründung) schreiben, auch wenn Machey anfangs noch Tukon hieß.

Wochentage: Mytillinstag

Friedenstag

Sonnentag

Ruhetag

Flimmertag

Kriestag

Reichstag

12) Regionen:

Die meisten Adligen herrschen nicht von einer Stadt, sondern von einer Burg oder einem Anwesen aus, deshalb hier gelistet nur die Regionen mit Städten in ungefährer Reihenfolge der Größe.

Tukon (Illort, Perrdic)

Shroum (Karrac, Cynlak, Alt’Roum)

Morgolt (Doliras, Volin, Astac)

Omijern (Omjúen [Omcen])

Pegrotte (Pegrot [Alt’Pegrot])

Reesten (Rees, Riton)

Linsadi (Gorroc, Alt’Kon)

Rutarsadi (Nolisse)

Pyresadi (Pyredar, Nyrron, Mytillin [Alt’Mytillin])

Britani (Catalgi)

13) Städte:

Der ungefähren Größe nach.

Illort, Pyredar, Karrac, Doliras, Rees, Catalgi, Omjúen, Astac, Riton, Cynlak, Volin, Pegrot, Mytillin, Nolisse, Alt’Roum, Alt’Kon

14) Bevölkerung:

Die Vorfahren der heutigen Einwohner von Machey, die Imaris, gehen entweder auf colitische eingewanderte Stämme aus der Region des heutigen Pervon zurück oder waren hier schon immer heimisch, wobei heute eher von ersterem ausgegangen wird.

Im Zuge der Entstehung Macheys bzw. seiner Vorgängerländer eroberten dessen Herrscher aber auch Teile der Deltaländer und Aleca, so dass heute besonders die Bevölkerung von Omijern mit ihren Juepischen Vorfahren eine extreme Minderheit darstellt, die vom Rest des Landes heutzutage diskriminiert und verachtet wird. Diese wiederum aber sehnt sich nach einer Vereinigung mit ihren Verwandten in Rardisonán, wobei sich dieses aber nicht groß um Omijern kümmert, es höchstens als Grund wahrnimmt, Machey attackieren zu können.

Dialekte im Lande gibt es einige, besonders in Linsadi, Reesten, Morgolt, Shroum und Omijern, was auf die unterschiedlichen Ursprünge dieser Gegenden zurückzuführen ist.

Das Landvolk ist stets unfrei und mehr oder minder an den Besitzer ihres Landes gebunden, die Stadtbevölkerung dagegen frei, sofern sie nicht gerade das Gesetz gebrochen hat.

15) Tolchrurc:

Wohl das größte Rurc mit der längsten Küste, begrenzt von der Grachnerdra im Westen, der Hölzernen Berge und der Pir im Norden sowie dem Meer im Süden. Ungefähr auf dem Gebiet von Tolchrurc soll einstmals Osgird gelegen haben. Den Geschichten zufolge soll es um 2000 verschwunden sein und südlich von Pervon wieder aufgetaucht sein. Da es dort heutzutage ja eindeutig liegt, aber auch aus alten Dokumenten unzweifelhaft stimmende Angaben über Osgird im heutigen Gebiet von Tolchrurc bekannt sind, ist die ganze Angelegenheit noch immer ein gewaltiges Rätsel.

Gatirm ist die Hauptstadt von Tolchrurc und liegt nah von Kap Mrochogarh am Tolchsalf, einige Herren des Rurcs haben es aber bevorzugt, es von Skeltolch aus zu kontrollieren. Skeltolch ist eine Burg – eher ein Turm – mitten in der Tolchebene, nordöstlich von Gatirm. Die Tolchebene erstreckt sich über fast die gesamte östliche Hälfte von Tolchrurc und besitzt einen fast wüstenartigen Charakter. Das Land ist größtenteils landwirtschaftlich ungeeignet und teilweise sogar felsig. Skeltolch liegt auf dem größten dieser Felsen. Trotz der widrigen Umstände gibt es einige Gehöfte und Weiler in der Ebene, die meisten leben aber hauptsächlich am Rand. Südlich von Gatirm liegt das weithin bekannte Kap Mrochogarh, eine ins Meer zeigende Felsspitze, benannt nach dem gleichnamigen Dorf (welches aber nur wenige Leute kennen).

Der Übergang der Tolchebene zum Meer wird die Tolchküste genannt, ein im Gegensatz zur ebene sehr fruchtbarere Streifen Land, in deren Mitte die Hafenstadt Lorcg Cordra liegt. Von Lorcg Cordra aus brechen manchmal Abenteurer auf, welche die Ruinen von Derestan suchen, welche ca. 50 Flüge südlich von Lorcg Cordra liegen müssten – allerdings am Meeresgrund.

Nördlich von Gatirm, dort, wo der Grachreel in den Tolchsalf mündet, liegt die Ortschaft Tynnârh. Etwa von Tynnârh bis zum Südende des Tolchsalfs erstrecken sich die Hohenklippen, auch Zachgurh genannt, nach der gleichnamigen Hafenstadt in der Mitte der Zachgurh.

Jenseits von Hohenklippen liegen die Mhenmar-Hügel, benannt nach der Burg Mhenmar, welche hier einstmals eine zeitlang ein kleineres Reich kontrollierte.

Nach der Tolchebene und den Mhenmar-Hügeln sind der dritte große Teil von Tolchrurc die Freien Wiesen südlich der Agarsenke sowie am Pir. Mitten in den Wiesen entspringt der Grachreel, der in den See Reelharn und weiter in den Tolchsalf fließt. Am Oberlauf des Grachreel liegt die Stadt Reeltatz, wichtigster Handelsplatz der Gegend und auch nicht unwichtig für den innerländischen Handel, liegt Reeltatz doch genau mittig in Dhranor.

Im Norden von Tolchrurc, zwischen Pir und Grachnerdra, am Fuß der Hölzernen Berge, liegt die Agarsenke. So genannt, weil hier vor 2000 Jahren angeblich noch der Agarsee lag, welcher heute ja aber eindeutig weiter westlich im heutigen Osgird zu finden ist.

Letztlich folgt die Nordgrenze Tolchrurcs größtenteils recht genau dem Lauf des Pir, außer beim Südwald und der Gegend bei Piran.

16) Cormrurc:

Cormrurc ist ein dreieckiges Rurc zwischen Tolchrurc und Louchrurc. Cormrurc ist der Übergang zum Osten Dhranors, der am spätesten von Dhranor in Beschlag genommene Teil, der nicht zuletzt deshalb viele eigene Bräuche und Sitten hat. Hauptstadt von Cormrurc ist Piran, die zweitgrößte Stadt Dhranors und eindeutig wichtigster Hafen und Handelsplatz. Abgesehen von Piran selbst gehört nur ein vielleicht 50 Flüge langer Küstenstreifen um Piran zum Rurc. Damit hat Cormrurc die kürzeste Küste aller Rurcs, wenn man mal von Zentraldhranor absieht. Cormrurc liegt größtenteils zwischen den Flüssen Pir und Louch. Der südlichste Teil, die Spitze, etwa zwischen Nodh Louchen und dem Ort Pirlahronge, wird das Pir-Eck genannt, welches teilweise einen leichten Eindruck eines Vorortes von Piran macht. Seit der Invasion durch Ijenreich und dem Beginn der Belagerung von Piran ist das Pir-Eck das Hauptlager der Ijis.

Pirlahronge, ein paar Flüge westlich von Piran am Pir, wurde einst als Fährstation über den Pir genutzt, da an dieser Stelle der Fluss bereits sehr breit ist. Pirlahronge entwickelte sich bis heute zum großen Dorf, durch das unweigerlich kommt, wenn man von Reeltatz oder Gatirm nach Piran reisen will.

Weiter den Pir flussaufwärts kommt man nach Karscarn. Öffnet Pirlahronge Reisenden den Weg nach Piran, so ist Karscarn das Tor von Piran zum Rest von Cormrurc. Karscarn liegt direkt am Pir und nah des Südwaldes, welcher so genannt wurde, weil er die südlichste halbwegs größere Waldfläche in Dhranor ist. Am Rande des Waldes auf der anderen Flussseite kann man immer noch ein paar überwucherte Ruinen der alten Stadt Karsastan besuchen.

Noch weiter den Pir hinauf erreicht man die letzte größere Siedlung Cormrurcs namens Dhavurs, welches in einem Tal zwischen den Hölzernen Bergen und dessen Wäldern sowie dem Pir liegt und als recht hinterwäldlerisch gilt.

Von Piran aus den Louch hinauf gibt es erstmal wenig zu sehen, da die Grenze einen Bogen um Nodh Louchen macht, welches zu Louchrurc gehört. Erst Varlloynn ist erwähnenswert, gelegen am gleichnamigen Wald und an der Mündung der Edhlech in den Louch. Varlloynn ist bekannt für seine besonders guten Hölzer des Waldes, der einstmals eine Räuberbande beherbergte, dessen Anführer Koundhra von Varlloynn für seine blutige Tyrannei über das Edhlechtal bekannt war.

Etwa mittig zwischen dem Varlloynn-Wald und dem Südwald liegt die Kleinstadt Lemhin, die dem gründen Lemhintal seinen Namen lieh.

Nordwestlich von Lemhin, an der Ostseite der Hölzernen Berge, liegt die Burg T’Kamisk, deren Garnison als Schutz vor Bedrohungen aus dem Westen dient und so das Cerhlicgtal überwacht.

Nordöstlich von T’Kamisk liegt schließlich Cehrlicg am Rande des Rodentales. Cerhlicg ist der am abgeschiedenste liegende Ort Dhranors direkt zwischen Rodental und Cerhlicgtal, wobei das Cerhlicgtal aber nicht mehr in Dhranor liegt. Bei der Invasion von Ijenreich war Cerhlicg das erste besetzte Gebiet. Mittlerweile haben die Ijis auch demirnische Siedler ins Tal geschickt, nachdem es jahrelang kaum besiedelt war. Im Gegensatz zum Rodental war das Cerhlicgtal nie groß bewaldet.

17) Louchrurc:

Louchrurc ist grob gesagt das Höhenland zwischen dem Fluss Louch und dem Azirun. Hauptstadt und gleichzeitig einzige größere Stadt ist Dracgmoyrch am Oberlauf des Louch. Dracgmoyrch liegt direkt im Rodental, welches seinen Namen der Tatsache verdankt, dass das Tal einst Teil des riesigen kontinentalen Waldgürtels war, durch Abholzung und Rodung aber Platz für Siedlungen geschaffen wurde. Mitten durchs Rodental fließt der Louch, der längste Fluss Dhranors und Hauptverkehrsader von Louchrurc, teilweise aber auch von Cormrurc.

Nördlich von Dracgmoyrch liegt, leicht in den südlichen Ausläufern des Kanhwaldes versteckt, die Feste Borhatt. Borhatt ist benannt nach ihrem Erbauer, welcher einst ein die Gegend beherrschender Raubritter war. Seit der Eroberung der Burg durch Dhranor wurde sie aber hauptsächlich genutzt um Räuber, gefährliche Kreaturen und andere verdächtige Subjekte aus den nördlichen Kanhwäldern daran zu hindern, Dhranor zu betreten. Vor kurzem hat in Borhatt auch der bekannte Künstler Cannslach Unterkunft bezogen, um, wie er es nennt, der Natur ihre wildeste Seite aus direktester Nähe zu erfahren.

Südlich des Rodentales liegt das Edhlechtal, benannt nach dem das Tal durchfließenden Fluss, der Edhlech. Das Edhlechtal liegt nördlich genug um seltener Kriegsschauplatz zu sein und so ist es ein relativ ruhiger Ort – wenn auch noch recht „wild“.

Am Oberlauf der Edhlech liegt das Grenzstädtchen Alhrirm am Namlaern (Temóilurwald), ein weiterer beliebter Anlaufpunkt für Abenteurer, welche die unberührte Natur sowie dazugehörige Gefahren kennenlernen wollen. Besonders da der Namlaern nahezu unberührte Wildnis zwischen Dhranor und Silûne darstellt.

An der Mündung der Edhlech in den Louch liegt die Kleinstadt Varlloynn, welcher aber nicht mehr zu Louchrurc gehört.

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