Aphorismus 67: Literaturberuf

November 11, 2013

Wenn Literatur zum Beruf erstarrt, ist sie keine Kunst mehr.


Aphorismus 59: Stil

Oktober 22, 2013

Der (sich im Laufe der Zeit wohl sich durchaus ändernde) Stil des Autoren ist das wichtigste neben dem Inhalt. Es wichtiger, seinen eigenen Stil zu behalten denn sich zu ändern um einige unzufriedene Leser sich zu erhalten.
Lediglich wer bloß für Mammon schreibt, mag dies nicht einsehn.


Aphorismus 61: Die Welt der Bücher

Oktober 17, 2013

Die wahre Welt ist die der Bücher.
Wo sonst ist der Schein so real? – Ist doch auch schon diese unsere angebliche Realität nur ein Schein.


Aphorismus 67: Der Literaturberuf

Oktober 10, 2013

Wenn Literatur zum Beruf erstarrt, ist sie keine Kunst mehr.


Aphorismus 71: Kritiken

Juli 9, 2009

Kritiken sind nur nützlich, wenn sie aufzeigen was gut oder schlecht ist und bei letzterem auch freundliche Hinweise geben, was man verändern könnte. Letztlich ist jede Kritik aber nur Meinung eines einzelnen Individuums.


Aphorismus 58: Online Literatur Communites

Juni 18, 2009

In Online Literatur Communities sind die Menschen zu faul, lange Texte zu lesen. Sie bewerten nur kurze Texte und oft nur die, deren Autoren sie baten sie sich anzugucken. Beziehungen und Vetternwirtschaft herrschen auch hier vor. Es macht kaum Sinn dort zu veröffentlichen, wenn man bloß nützliche Kritik erhalten und sich nicht in sinnlosen Chats und Einstellungsdiskussionen verlieren will. Nur selten findet sich ein Goldkörnchen unter den Getreidekörnern.


Aphorismus 52: Lyrische Prosa

Mai 6, 2009

Auch in Prosa sollte man lyrisch sein können, wozu jedoch nicht nur bloßes Reimen gehört. Zu trocken gemacht wird die Prosa langweilig.


Individuum und Gesellschaft. Gustav Landauers sozialistischer Anarchismus

Juli 23, 2008

Gustav Landauer war einer der außergewöhnlichsten und eigensinnigsten Personen der Menschheit, des Anarchismus, des Sozialismus, der Philosophie, Mystik und Literatur.

Er erklärte, wie man das absolute Individuum überwindet, in sich selber die Welt der Vorfahren entdeckt und so zur Gemeinschaft mit den Menschen findet. Diese Gemeinschaft stellte er als Utopist sich vor als Herrschaftslosigkeit, Freiheit, Individualismus – als Anarchismus. Doch Anarchismus in Gemeinschaft, und diese verwirklicht im Sozialismus. Doch nicht im gleichschaltenden Sozialismus des Marxismus, sondern im individualistischen Sozialismus – im sozialistischen Anarchismus.

Das war sein Lebensziel und er hätte auch zeigen können, dass es funktioniert, hätte man ihn nach der Münchner Räterepublik nicht ermordet.

Hier nun eine kleine Arbeit als Einführung in seine Ideen, samt Kritik.