Eine kurze Geschichte der Sumerer (und Akkader)

September 22, 2010

Diese Arbeit soll einen kurzen Überblick über die Geschichte der Sumerer (und damit zwangsweise verbunden auch der Akkader) geben.

Die Sumerer lebten um ca. 4000 v. Chr. bereits in Mesopotamien, dem heutigen Iraq und dort vor allem an den beiden großen Flüssen Euphrat und Tigris in Meeresnähe. Die Sumerer gelten als Ursprung der menschlichen Zivilisation vor allem deshalb, weil sie als erstes Volk eine Schrift hatten – zumindest eine, von der wir wissen. Gegen 2000 v. Chr. aber ging ihre Sprache langsam unter, da ihr Volk sich mit den semitischen Akkadern vermischte, welche danach die dominierende Ethnie bis zu den Eroberungen von Persern und Griechen bildeten.

Die Arbeit wird die Geschichte zwischen 5000 und etwa 2000 v. Chr. erzählen, soweit sie bekannt ist. Das größte Problem hierbei sind die meist nicht genau festlegbaren Daten, zu denen ein Ereignis stattgefunden hat. Es gibt unterschiedliche Systeme die Zeit dieser Geschichte einzuteilen, von Versuchen zu genauen Jahren über etwas weniger genaue Angaben hin zu besonders groben; absolut (z.B. anhand von gemeldeten Sonnenfinsternissen) bis relativ (in Schätzungen von z.B. Generationen von einem Punkt an zurückgehend). Aufgrund der Quellen dieser Arbeit (vor allem Edzard und Selz) orientieren sich zeitliche Angaben an diesen, also der mittleren Variante. Hin und wieder kann sich aber auch eine kurze, also „genaue“ Angabe einschleichen. Allgemein sei gewarnt, dass solche Zeitangaben lieber mit Vorsicht zu genießen sind.

Die Arbeit wird sich vor allem auf politische Geschichte konzentrieren, nur wenig von Archäologie, Literatur, Wirtschaft und Sozialsystem erwähnen.

Weiterlesen.

Hier gibt es den Text als Buch.


Des Königs Ring

September 30, 2009

Der König einmal jagen ging,

ein großes Tier er fing.

So ein großes, so ein schönes Ding“,

er sprach zu seinem Ring.

Den Ring – das Tier – was war das bloß?

er sich fragt dann im Schloss.

Ein Traum? Sagt nicht das Buch im Schoß.

War ich dort hoch zu Ross?

Der König – er weiß es jetzt nicht,

fern im Kopf das gut‘ Licht.

Er ist verstört seit Jahr und Tag

Stammelt fremde Dinge –

sein Arzt nicht zu helfen vermag.

Alles ist in Sorge –

Der König verloren im Ringe.


Die Prinzessin und der Drache

Juli 8, 2009

Einst ein Drache bedrohte das Land
wollte einer holden Jungfrau Hand.
Dem König nur die Tochter fiel ein;
diese ihn dafür nannte ein Schwein.

Die Prinzessin mag Drachen nicht,
selbst wenn er für sie spricht:
„O holdes Menschenweib,
dir soll gehören mein ganzer Leib.“

Doch die Prinzessin mag Drachen nicht,
sie will keinen heiraten – will es nicht,
stellt sich vor ihm hin ins Licht und spricht:
„Dich will ich nicht, was du auch versprichst.“

Der Drache Prinzessinen will;
dies er unbedingt will.
Auch wenn sie sich stellt quer –
das ihn bloß verlockt noch viel mehr.

Doch während die beiden nun stritten,
kam plötzlich ein Kämpfer angeritten
und forderte den Drachen heraus
zum Wettbewerb, einem großen Schmaus.

Der Ritter hatte Drachen lieb,
sich gerne an sie schmieg,
hasste den ganzen Krieg –
der Frau dafür gab einen Hieb.

Freunde wurden Ritter und Drache.
Der Prinzessin fiel da nichts mehr ein,
ging heim; wollte des Königs Rache,
doch dieser ihr da gab bloß sein ‚Nein‘.

Drache und Ritter mochten sich,
bereisten bald das Land
für vieler Frauen Hand
und nun kommen sie auch für dich.


Ärger im Königreich

Januar 18, 2009

Es war einmal eine Falle,
dort aufgestellt von einer Fee,
die allgemein sehr weise war
und ihren schweren Zauber sprach.

Der schlaue Bruder des Flusses
befand sich nun grad auf der Flucht
aus dem tiefen schwarzen Kerker
der einen Geheimgang hatte.

Draußen schnappte er sich ein Boot,
denn er hatte doch einen Plan
zur Rettung des alten Weibes,
die ihm einst ein Geschenk machte.

Der alte große böse Feind,
der sich hinter’m Baum versteckte,
vergiftete dort die Früchte,
denn auch er hatte einen Plan.

Bald der verängstigte Hofnarr
floh aus dem Schlosse des Königs.
Er wusste zwar das Geheimnis
doch würde er es auch verraten?

Essen des alten Bauernhauses
sollte noch etwas enthüllen;
gab es hier doch alle Früchte
und der König wurd erwartet.

Draußen nah bei der Stadt
in tiefer finstrer Nacht
trafen sich die Hexen
den Prinzen zu retten.

Seit langem war er verschollen,
weit entfernt sollte er jetzt sein,
wo er sich einst verletzt hatte
als er betrunken vom Pferd fiel

da er zuviel aus dem Kelch trank
und in die Falle tappte
während die Fee gerade schlief
und ihm so nicht helfen konnte.

Der Prinz verwandelte sich dann
in eine alte schmutzige Frau,
die den König warnen wollte
vor dem Verrat seiner Familie.

Doch der große böse Feind sie
erwartete im Bauernhaus
und gab ihr eine der Früchte
derweil des Flusses Bruder schlief.

Der König fand seinen Hofnarr
den er wegen Flucht hängen ließ.
Er befragte ihn nicht einmal,
ließ ihn nichtmal zu Wort kommen.

Nach einem anstrengenden Tag
aß der König im Bauernhaus
und bemerkte nichts von allem
bis es dann zu spät sein sollte.

Der große böse Feind,
der Bruder des Königs,
wurde neuer Herrscher,
doch dort am Fluss herrscht Zorn.


Der König und sein Diener

Januar 1, 2009

Der König den Diener zu sich befahl
diesem stand im Gesichte große Qual
durch den Staub kroch er wie ein Wurm.
– Sprach der König, der dunkle Turm:

„Dies sollst du wissen:
Dich wird man missen
doch packen wir’s beim Schopf
– nun ab mit deinem Kopf!“

„Aber was hab ich denn getan?“
der Diener eifrig zu erfah’n.
Der König sich ergab seiner Rage;
dieser Diener war eine Blamage!

„Das wagst du noch zu fragen?
Du selbst hast doch vor Tagen
zerbrochen meinen liebsten Topf
– und dafür soll ab dein Kopf!“

Der Diener nicht entronn der Gefahr
sein Schicksal recht kopflos bald war
Der König einen neuen Topf erstand
schon lang er den andren zu hässlich fand


Rousseaus Contrat social in Kurzform

September 9, 2008

Nach Hobbes Leviathan von 1651 hier nun auch Rousseaus Contrat social (Gesellschaftsvertrag) von 1762 in Kurzform. Erneut 12 Seiten statt im Original 100, wollen diese Seiten die Quintessenz des Buches einfangen und für alle verständlich erklären.

Buch 1: Kritik, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Gesellschaftszustand, Souverän

Buch 2: Die Legislative, die Souveränität. Der Allgemeinwille, Recht, Gesetz, Gesetzgeber, Volk

Buch 3: Die Exekutive, die Regierung. Regierungsformen (Monarchie, Aristokratie, Demokratie), Missbrauch, Staatentod, Abgeordnete, Mittel gegen Usurpation

Buch 4: Abstimmungen, Wahlen, Diktatoren, Zensur, Religion


Hobbes‘ Leviathan in Kurzform

September 8, 2008

Hier ein neuer Artikel. Er fasst die ersten beiden Bücher von Thomas Hobbes‘ Leviathan (1651) über Mensch und Staat zusammen. 12 Seiten statt 300 mit dem Anspruch, alles (wichtige) zu erklären, ohne dabei zu Schwafeln, wie Hobbes es manchmal tat.

Mensch: Sinne, Vorstellungskraft, Gedanken, Rede, Vernunft, Leidenschaften, Verstand, Wissenschaft, Macht, Würde, Sitten, Religion, Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetze und Personen.

Staat: Gründung, Gesellschaftsvertrag, Staatsarten, Regierungsarten, Bürgerpflichten, bürgerliche Freiheit, Vereinigungen, öffentliche Diener, Fruchtbarkeit, Ratgeber, bürgerliche Gesetze, Verbrechen, Strafen, das Ende des Staates, Aufgaben des Souveräns und Gott.