Zitat des Tages – Leben

Dezember 26, 2015

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

„Auf tausend Arten steht meine Existenz mit anderen in Konflikt. Die Notwendigkeit, Leben zu vernichten und Leben zu schädigen, ist mir auferlegt. Wenn ich auf einsamen Pfade wandle, bringt mein Fuß Vernichtung und Weh über die kleinen Lebewesen, die ihn bevölkern. Um mein Dasein zu erhalten, muß ich mich des Daseins, das es schädigt, erwehren. […] Meine Nahrung gewinne ich durch Vernichtung von Pflanzen und Tieren. Mein Glück erbaut sich aus der Schädigung der Nebenmenschen.“

„Ethisch ist nur die Ehrfurcht meines Willens zum Leben vor jedem andern Willen zum Leben. Wo ich irgendwie Leben opfere oder schädige, bin ich nicht in der Ethik, sondern ich werde schuldig.“

„Wenn so viel Mißhandlung der Kreatur vorkommt, wenn der Schrei der auf dem Eisenbahntransport verdurstenden Tiere ungehört verhallt, wenn in unsern Schlachthäusern so viel Roheit waltet, wenn in unsern Küchen Tiere von ungeübten Händen qualvollen Tod empfangen, wenn Tiere durch unbarmherzige Menschen Unmögliches erdulden oder dem grausamen Spiele von Kindern ausgeliefert sind, tragen wir alle Schuld daran.

– A. Schweitzer (1923)


GS155 Miteinander leben

Dezember 18, 2015

Täglich miteinander leben
Täglich miteinander arbeiten
Täglich miteinander unterwegs sein
Täglich miteinander Nahrung fordern

Miteinander kuscheln, wenn es kalt ist
Miteinander kuscheln, wenn es regnet
Miteinander vögeln, wenn man Lust hat
Miteinander warten, bis etwas passiert

Doch kaum gibt es Essen
werden Freunde zu Feinde
wird sich geschlagen und gebissen
von Fensterbänken gestoßen
angeschrien und beleidigt
bis keiner Sieger ist
da alles Essen bloß
herunterfiel und verschwand


Zitat des Tages – Tiere

Dezember 2, 2015

„Die größte Blamage der Menschheitsgeschichte ist es, daß das Wort „Tierschutz“ geprägt werden mußte.“

– T. Heuss


GS140 Zerstörte Natur

November 26, 2015

Einst wilde Natur, wiesen, Wälder und Sümpfe
Kamen Menschen und lebten mit ihr
Mit pflanzen und Tieren, beides wild und in Überfluss

Doch Mensch ist nie zufrieden
Begradigt Flüsse, rodet Wälder, legt Sümpfe trocken
Jagt Tiere zu Nahrung, Spaß und zerstört ihr leben

Wilde Natur wird zur gezähmten
Zu Gärten und Parks; für wenige pflanzen, nicht für Tiere
In kleinen Gehegen, umgeben von Häusern

Gärten weichen Gebäuden, Parks werden verkauft
Denn Boden bringt Geld, Natur bringt keins
Tiere in der Stadt zählt man an der Hand ab

Die letzten Tiere landen in Gehegen
Selbst Parks sind künstlich und tot
Der Mensch vernichtet sein Seelenheil


Verbannung aus dem Paradies

Januar 14, 2012

Zwei Schnecken einst ihr liebstes taten,
leider sie darum nicht mal baten;
fressen und sich treffen zum ficken
– musst‘ in die Verbannung sie schicken.


Zitat des Tages

Januar 13, 2012

x: Nun, wir Menschen haben durch die Evolution hindurch Merkmale vererbt, die sich als äußerst zerstörerisch erwiesen haben. Wir neigen zu ausgeprägtem Stammes- und aggressivem Territorialverhalten, wir werden geleitet durch einen starken Sexual- und Arterhaltungstrieb, die uns Menschen eine Kooperation über die Familie oder den Stamm hinaus äußerst schwierig machen.
y: Also töten wir andere Arten um zu überleben?
z: Ja, Menschen sind die größten Fleischfresser. Wir stehen am Ende der Nahrungskette und wir schränken die Überlebenschancen anderer Arten ein.

 

– Akte X


Der Zoo in Prag.

November 1, 2010

Der Zoo in Prag ist seit 1931 der größte Zoo in Tschechien und beherbergt 1600 Tiere auf 57 Hektar.

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