Beitrag zur Rastet-Diskussion

September 11, 2007

Fragestellung:

Warum wurde letztendlich im Simpsons-Film das ursprüngliche „Pause! Pause!“ wie hier zu sehen, bevorzugt als „Rastet! Rastet!“ realisiert?

Antwort:

Da das deutsche ‚rasten‘ als Verbum im Imperativ einen wesentlich stärkeren Befehlston vermittelt als ein schlichtes unflektiertes Nomen an selbiger Stelle, ist es für den Film wesentlich besser geeignet.

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Die Ursprache

Juli 28, 2007

Kurzer Artikel dazu dass eine Ursprache umstritten ist:

http://derstandard.at/?id=2973506

Comrie meint also, eine Ursprache wäre möglich gewesen.

Meine Ansicht dazu steht ja schon. Ich glaube kaum, dass es mal eine kleine Gruppe gab die einfach so das Sprechen erfunden hat. Natürlich entwickelte es sich langsam. Bei Affen findet man teilweise Verständigungsähnliche Vorgänge, und diese sind in diesem frühen Stadium auch noch für das ganze Geschlecht gleich, aber Menschen kann man sie ja noch nicht nennen. Gehen wir also von einem Punkt aus, an dem es bereits nahe Vorgänger des homo sapiens waren. Vermutlich verständigte man sich anfangs durch Grunzlaute und ähnliches. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber bereits viele und auch verteilte „Menschen“. Es ist also wesentlich wahrscheinlicher, dass sich in verstreuten Gruppen die „Sprache“ jeweils eigenständig entwickelte. Die Veranlagung zur Sprache soll ja laut Chomsky & Co. bereits im Menschen verankert sein. Und eine einfache Grundsprache mit einem Vokal (/e/) und den simpelsten Konsonanten zu erstellen ist ja nicht schwer. Grammatik ist eine Grundveranlagung (C. & Co.), warum also nicht annehmen, dass verschiedene Leute in einem ähnlichen Zeitraum bzw. besser zu einem ähnlichen geistigen Entwicklungsstand auf die selbe Idee kamen? Sieht man doch auch heutzutage immer wieder überall. (Vgl. andere wissenschaftliche Bereiche & „Ideen“)

Sofern man also nicht bereits das Grunzen als Ursprache postuliert, gab es keine. Eher eine im Menschen verankerte Veranlagung die irgendwann hervorbrechen musste.

Natürlich kann man sich aktiv dem Erforschen des Grunzens verschreiben. Ansätze dazu finden sich ja bereits in der Metal-Szene.

Kleine Nebenbemerkung zu den Annahmen der EHL: Ja, es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Sprachfamilien. Aber dort werden auch vergessen, die ausgestorben sind sowie die Gruppe der isolierten Sprachen ohne Familie.

Ein paar Protosprachen mag es gegeben haben. Und noch etwas: was ist mit den ganzen Sprachen, die ausgestorben sind?

Ich erinnere auch mal daran: Link


Proto-Indogermanisch

Mai 25, 2007

Proto-Indogermanisch (PIG) / Proto-Indoeuropäisch (PIE)

Ich glaube nicht, dass es eine Ursprache mit sovielen Lauten gab, wie sie das PIE haben sollte. Es ist nur eine künstlich rekonstruierte Form. Man sollte bedenken, wieviel schon an Lauten in heutigen Sprachen allein aus Entlehnungen stammen können. Und wer weiß schon, welche weiteren Sprachen außer den „Protosprachen“ es einst noch gab? Bzw wo ist die Evidenz, dass alle Sprachen auf eine bzw einige wenige zurückzuführen sind?

Auch wenn die Annahme eines PIE zu einfacheren Erklärungen bezüglich Unterschiede und Gemeinsamkeiten führt, ist doch nicht immer die einfache Lösung die korrekte.


Lineare Morphologie

Mai 14, 2007

Wer nur auf Konkatenation setzt liebt wohl den Stress.


Frage

Mai 13, 2007

Warum nach Perfektion streben wenn es doch bereits reicht, dass etwas funktioniert?

Warum nach Universalität in der Grammatik suchen?