Charakter(typen) bei Platon und Aristoteles

August 18, 2010

Hier geht es um folgendes Thema:

Hier wollen wir untersuchen, was beide Autoren zum Charakter sagen. Der eigentliche Begriff (‘Prägung’) wurde erst von Aristoteles’ Schüler Theophrast definiert, doch auch Platon und Aristoteles beschrieben schon die Prägung eines Menschen, vor allem durch ihre Definitionen der Seele und deren Teile (Verstand, Emotionen, Trieb). Beide stellten aber auch einige Charakter-Archetypen auf.

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Neues Buch erschienen

März 22, 2010

Vergessen – für manche positiv, für manche negativ. Was ist Vergessen wirklich? Welche Arten gibt es? Diese Abhandlung soll einige Vergessenstheorien zeigen, angefangen bei Nietzsche und der Psychoanalyse Freuds, dann hin zu moderneren Theorien von Ricoeur, Weinrich und Osten.

Vergessenstheorien


Jung und Epikur als Leitartikel.

Juli 2, 2009

Wie der Titel schon sagt; die entsprechenden Artikel sind heute Leitartikel im Magazin Wissen.


Zitat des Tages

Juni 23, 2009

„Von diesem Unbewußten hängt jeder ab, der geistiv produktiv arbeitet. Alle neuen Gedanken und Kombinationen prämeditiert das Unbewußte. Und wenn das -bewußtsein dem Unbewußten mit einem Wunsche naht, so war es bereits das Unbewußte, das ihm diesen Wunsch eingegeben hat.

Auf diesem trügerischen Boden wandelt jeder, der neue geistige Wege sucht. Weh ihm, wenn er nicht beständig Selbstkritik übt!

Da man in der leichten Welt der Phantasie öfters das findet, was man sucht, und das bekommt, was man wünscht, so wird der Mensch, der neue Gedanken sucht, auch am ehesten mit den Truggeschenken der Psyche beglückt. […] Welcher Dichter oder Komponist ließ sich nicht einmal verführen, an die Neuheit gewisser Einfälle zu glauben? Was man zu glauben wünscht, glaubt man schon. Auch das größte und originellste Genie ist von Täuschungen und deren Folgen nicht frei.

[…]

So unendlich reich ist unsere Psyche nicht, daß sie immer von Grund auf neu erbaut.“

– C. G. Jung: Kryptomnesie (1904)


Einführung zu den Archetypen des Unbewussten. Nach C. G. Jung.

Februar 22, 2009

Einführung in die Archetypen des Unbewussten nach C.G. Jung

Dieser Artikel soll ein wenig in Jungs Annahme des kollektiven Unbewussten einführen und einige wenige wichtige Archetypen vorstellen und zeigen, wie sich diese in Träumen und Mythen zeigen.


Zitat des Tages

Februar 9, 2009

„Wozu  haben alle sonstigen Kulturerrungenschaften geführt? Die furchtbare Antwort liegt vor unseren Augen: Man ist von keiner Angst erlöst, ein finsterer Alpdruck liegt auf der Welt. Die Vernunft hat bis jetzt kläglich versagt, und gerade das, was alle vermeiden wollen, geschieht in schauerlicher Progression. Gewaltiges an Nützlichem hat sich der Mensch errungen, dafür aber hat er auch den Abgrund der Welt aufgerissen, und wo wird er, wo kann er noch Halt machen? Man hat nach dem letzten Weltkrieg auf die Vernunft gehofft; man hofft jetzt wieder. Aber schon ist man von den Möglichkeiten der Uranspaltung fasziniert und verspricht sich ein Goldenes Zeitalter – beste Gewähr dafür, daß der Greuel der Verwüstung ins Unermessliche wächst. Und wer ist es, der all dies zustandebringt? Es ist der sogenannte harmlose, begabte, erfinderische und vernünftige menschliche Geist, der nur leider seiner ihm anhaftenden Dämonie unbewußt ist. Ja, dieser Geist tut alles, um sein eigenes Gesicht nicht sehen zu müssen, und jeder hilft ihm dabei nach Kräften. Nur ja keine Psychologie, denn diese Ausschweifung könnte zur Selbsterkenntnis führen! Dann schon lieber Kriege, an denen jeweils der andere schuld ist, und keiner sieht, daß alle Welt besessen ist, das zu tun, was man flieht und fürchtet.
Mir scheint – offen gestanden – als ob die vergangenen Zeiten nicht übertrieben, der Geist seine Dämonie nicht abgestreift, und die Menschen vermöge ihrer wissenschaftlichen und technischen Entwicklung sich der Gefahr der Besessenheit in zunehmenden Maße ausgeliefert hätten. Wohl ist der Archetypus des Geistes als böser sowohl wie guter Wirkung fähig charakterisiert, aber es hängt an der freien, d.h. bewußten Entscheidung des Menschen, ob nicht auch das Gute sich noch ins Satanische verkehren soll. […] Kann man nicht endlich begreifen, daß alle äußeren Änderungen und Verbesserungen die innere Natur des Menschen nicht berühren[..]?“

– C. G. Jung: Zur Phänomenologie des Geistes im Märchen (1945 / 1953)


Der Mensch determiniert durch unbewusste Motivierung. Erläutert in der Psychopathologie des Alltags von S. Freud.

November 7, 2008

Sigmund Freud publizierte 1901 sein Werk ‘Psychopathologie des Alltagslebens. Über Versprechen, Vergessen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum’. Hier wendet er seine Psychoanalyse an verschiedenen Beispielen – meist welchem aus seinem eigenen Leben, von Patienten oder Freunden – mit der Theorie, dass dies alles zurückzuführen sei auf unterbewusste Vorgänge. Auch führt er hier den später so genannten ‘Freudschen Versprecher’ ein, ebenso wie er in diesem Werk zu einer Konklusion der Frage kommt, ob es nun einen freien Willen gibt oder nicht.

Diese Arbeit möchte die wichtigsten Punkte des Werkes herausarbeiten und präsentieren.