Zitat des Tages – Schmerzen im Umgang mit Frauen

Februar 23, 2014

„Du musst Werkunterricht nehmen, weil es dich auf die Frauen vorbereitet. Du lernst sägen und schneidest dir’n Finger ab. Du lernst Schmerz kennen. Dann können sie dir nichts mehr anhaben.“

– Tim Allen


Ansprechen verboten

Oktober 4, 2013

Ich habe dich nicht gesehen
– denn ich bin unsichtbar,
inmitten von Millionen.
Ich habe dich gesehen
– doch du sagtest nichts,
bin ich doch bissig und fürchterlich.
Ich wollte dich nicht sehen
– darum tatest du so
als wolltest du es doch.
Ich traute mich nicht, dich anzusprechen
– und das ist gut so,
will ich doch ewig allein sein.

Du siehst aus, als hättest du viele
– denn Aussehen sagt alles,
so brauche ich dich nicht.
Du wirktest so abweisend
– sicher, dass es nicht nur war
die Unsicherheit dir gegenüber?
Jemand wie du, alleine?
– das kann doch nicht sein,
also bin ich glücklich.
Männer müssen Frauen ansprechen
– doch wer sagte das
Frauen nicht wie Männer sein können?

Du findest schon jemand anderen
– denn du bist ja ersetzbar,
deshalb liebte ich dich.
Du bleibst nicht lang allein
– denn die wenigen Passenden
sind ja ach so viele.
Du hast tausende Freunde
– denn Listen im Internet
zeigen wahre Freundschaften auf
Du hast doch bestimmt was zu tun
– weshalb du gar nicht
erst fragtest.


Ich träumte heut von dir V

Oktober 2, 2013


Ich träumte heut von dir
ich liebte dich
und du liebtest mich
denn es ging um mein Leben.
Ich liebe dich
– was ist mehr wert?


Immer, wenn ich schlafen gehe

Oktober 1, 2013

Immer, wenn ich schlafen gehe
denke, ich an dich
denke, an gute Zeiten
denke, an dich
denke, an schlechte Zeiten
denke, an dich.
Immer, wenn ich schlafen gehe
liege, ich lange wach
liege, wo du einst lagst
liege, ohne dich
liege, und denke nach
liege, und denk an dich.
Immer, wenn ich schlafen gehe
misse, ich dich fürchterlich
misse, und fühle dich nicht
misse, und denk an dich
misse, und frage mich
misse, und sehne mich
Immer, wenn ich schlafen gehe
schlafe, ich kaum noch ein
schlafe, nach Stunden erst
schlafe, und denk an dich
schlafe, bin glücklich mit dir
schlafe, und wach allein auf.
Immer, wenn ich schlafen gehe
träume, ich viel zu viel
träume, ich von deinem Wesen
träume, ich von dir
träume, und bin glücklich
träume, und wach allein auf.
Immer, wenn ich schlafen gehe
will ich, nicht schlafen gehen
will ich, nicht vor Angst
Immer, wenn ich schlafen gehe
will ich, nicht mehr aufwachen
will ich, nicht ohne dich.


Aus der Suchstatistik. Ein neuer Kommentar.

Januar 7, 2012

Die seltsamsten Suchbegriffe und Anfragen des letzten Jahres, die man unter den normalen finden kann.

 

„warum fiel das sumärische reich“

Noch harmlos, aber es war wohl das sumerische gemeint.

 

„kaltric soziale theorien“

Eigentlich habe ich doch noch gar keine aufgestellt. ;)

 

„herkunft der sumerer“

Das wüssten wir alle gerne.

 

„pulsadern aufschneiden anleitung“

Immer noch eine beliebte Möglichkeit herzufinden.

 

„frankozismen“

Habe ich davon hier welche? :)

 

„nietzsche strafe“

Nietzsche bestrafen oder wird eine Strafe im Sinne Nietzsches gesucht?

 

„in einer finstren dunklen nacht habe ich ihn umgebracht“

Muss man dazu was sagen? ;)

 

„sie verlor das gleichgewicht und fiel nach hinten in meine arme.“

Interessant zu erfahren.

 

„der kleinen philosophie reichte es wieder einmal – aber jetzt endgültig.“

:D

 

„andré schuchardt“

Tut mir leid, sie sind hier falsch; versuchen sie es bei jemand anderem.

 

„somerischegeschichte“

Und damit findet man her?

 

„ficken gedicht“

_Das_ ist auch ein Klassiker unter den Suchanfragen. Und tut mir leid, habe ich immer noch nicht.

 

„lied/ die straßen sind voller blut mit abgetrennten neger hände“

Bitte?!

 

„bunter vogel mit lautem, warnenden schrei“

Ich bin mir sicher, das nicht zu wissen…

 

„milchmäuse am zürichsee“

… *sprachlos*

 

„anleitug zum selbstmord pulsader aufschneiden“

Nein, immer noch nicht.

 

„die entführung | darkranger ficken geschichte“

Was?!

 

„bernhardiner und frau am ficken“

Muss ich noch was sagen?

 

„leiden-sehn tut wohl, leiden-machen noch wohler … ohne grausamkeit kein fest …“

 

„was ist f0 der sprache?“

Interessante Frage…

 

„andre schuchardt“

Ja, bitte?

 

„wofür wurde der tempelturm in babylonien genutzt in kurzform“

Äh – für Kult und Gottesdienst?

 

„opernsängerin“ fetischperformance“

Nein, dazu habe ich nichts gesagt…

 

„wieso muss man sich selbst verachten, um ein übermensch zu werden?“

Hmmmmm….

 

„deutsche ostkolonien“

Ostkolonien?

 

„black flirt user ignorieren“

:D

 

„alle männer denken immer nur an leistung, haben aber ein körperteil das nicht funktioniert sobald sie angst um ihre leistung haben.“

 

„abenteurerin vor 150 jahren allein“

Wie bitte?

 

„rükken fikken“

Also so allmählich..

 

„anna schulz ficken“

…wird es seltsam…

 

„pulsadern aufschneiden richtig“

…und sich wiederholend…

 

„epikur suizid“

…und nicht zusammen passend…

 

„ad-sites der kreditvergabe zwischen den individuen“

Was?

 

„bernhardiner fickt frau lesen“

 

Und da ab dieser Stelle nur noch die Anfragen kämen, die einzigartig sind und nicht von mehreren Personen getätigt worden, werden wir hier für heute enden.


Montaigne über Freundschaft und warum sie die stärkste Liebe ist. Zusammenfassung und Erklärung

Dezember 18, 2008

Michel Eyquem de Montaigne (1533 – 1592) war Politiker und Philosoph, vor allem wurde er für seine zahlreichen Essays bekannt. Eines davon trug den Titel ‚Über die Freundschaft‘, deren wesentliche Erkenntnisse und Punkte hier zusammengefasst werden sollen.

Montaigne unterscheidet in seinem Essay verschiedene Arten bzw. Grade von Freundschaft. Hauptsächlich zeigt er nacheinander auf, was Freundschaft nicht ist und weist gleichzeitig immer darauf hin, was wahre Freundschaft ist. Ich möchte versuchen es hier etwas stärker getrennt aufzuzeigen.


Der geheimnisvolle Dieb

November 29, 2008

Einst  begab es sich, dass in den Salzlanden noch viele Menschen lebten. Die grünen Hügel und flussdurchzogenen Auen waren sogar eine der wichtigsten Ländereien des Reiches von Lurruken. An dem Fluss, welchen man Joral oder Cormoda nennt, lebte nah eines kleinen Dorfes ein älteres Ehepaar. Die Ernten waren dieses Jahr schlecht und sie mussten versuchen sich durch Jagd und Fischfang zu ernähren.
„Verdammt! Es beißt einfach nichts an!“ sagte der Mann bei seiner Heimkehr.
„Gräme dich nicht. Wir haben doch noch Vorräte“, beruhigte ihn seine Frau.
„Aber die gehen auch schon zur Neige!“ meinte er und setzte sich in seinen Stuhl, die Schultern hängen lassend.
Und tatsächlich – am nächsten Morgen fehlte etwas.
„Wo sind unsere Sachen hin?“ fragte er seine Frau.
„Ich weiß es nicht – gestern war doch noch mehr da! Joralratten vielleicht?“ vermutete sie entsetzt.
„Ich werde hier lieber Fallen aufstellen“, grummelte er und machte sich an die Arbeit.
Der Rest des Tages verlief für ihn ohne Glück. Abends kehrte er mit leeren Händen heim.
„Wieder nichts?“ fragte seine Frau traurig.
„Wieder nichts. Ich hoffe, die Fallen erfüllen ihren Zweck, sonst haben wir bald gar nichts mehr“, stellte er fest.
Er schaute nochmal nach den Fallen, bevor sie schlafen gingen. Tags darauf waren sie unberührt – doch es fehlte wieder etwas.
„Das ist schrecklich!“ stellte seine Frau fest.
„Heute Nacht werde ich selber Wache halten!“ beschloss er.
Der Tag wurde für ihn kaum besser als die vergangenen.
„Ich werde hier ausharren bis ich den Dieb erwische!“ sprach er des Abends und setzte sich vor die Vorratskammer.
In der Nacht wachte er von einem Geräusch auf. Etwas huschte vor ihm weg. Doch er griff rechtzeitig danach und zerrte es hoch. Es war ein kleines Männchen!
„Wer bist du und warum stiehlst du unsere Vorräte? Wir werden wegen dir noch verhungern!“
„Tu mir nichts!“ quiekte das Männchen in seinem kleinen Anzug und wedelte mit den kleinen Händchen, „ich verspreche dir, das Gestohlene zu ersetzen und tausendfach für Vergeltung zu sorgen, wenn du mir nur nichts tust!“
Trotz seines Grolls willigte der Mann ein, nicht zuletzt dank Zureden seiner Frau, die durch den Krach ebenso erwacht war. Der Mann ließ das Männchen laufen, doch wachte die Nacht über weiter, auf dass er nicht betrogen würde. Am folgenden Morgen wachte er erneut aus seinem Schlummer auf und da lag tatsächlich Ersatz für das Verschwundene vor der Haustür.
Das Männchen hielt auch im folgenden noch Wort und das Ehepaar musste nie wieder arbeiten noch Hunger leiden.

ENDE

Kommentar

Eine klassische Mär aus Lurruken, lange erzählt im Volk und hielt sich dort in dieser oder anderen Formen bis heute noch in Städten wie Ruken und Saldan. Eine wahre Begebenheit sollte nicht angenommen werden.

Solero y Cyprilla, Toljidarin
Karison, Ojútolnán, 28.08.3994


Das Geheimnis der Wälder

November 20, 2008

I

Einst, als die Länder noch voller Bäume waren und die Menschen junge Eindringlinge in diese Reiche der Ruhe, da lebten in diesen Wäldern noch andere Geschöpfe, verborgen vor den Augen der Menschen.

Hast du das gehört?“ fragte Mannich seinen Begleiter.

Sansinn blickte sich verwirrt um.

Nein. Was meinst du?“

Da hinten ist etwas!“

Und in dem Moment sahen sie es beide. Ein schwacher Lichtschein leuchtete durch die Bäume.

Mannich, was ist das?“ flüsterte Sansinn ängstlich.

Ich weiß es doch auch nicht! Lass uns nachsehen!“

Vorsichtig ging Mannich voran, während Sansinn ihm langsam folgte. Sie gaben sich alle Mühe ruhig zu sein und gelangten bald an den Rand einer Lichtung. Dort sahen sie Wundersames: Wesen, die an Menschen erinnerten, doch nicht so aussahen. Fröhlich und kindlich leicht tanzten gut zwei Dutzend von ihnen unbekleidet um ein Feuer. Geschlechtliche Formen hatten sie nicht. Ein unwirkliches grünes Licht ging von einem jeden von ihnen aus, das sogar den grellen Feuerschein überdeckte. Der Anblick ließ eine einlullende Schwere auf die beiden Männer sinken. Ebenso steckte die Fröhlichkeit der Wesen an und ließ alle Bedenken und Vorsicht vergessen.

Mannich, nein!“ sprach Sansinn leise doch drängend, aber schon war es zu spät.

Mannich trat auf die Gestalten zu. Diese unterbrachen ihr geschäftiges Tun und sahen ihn an.

Kommt zu uns“, raunten sie wie aus einem einzigen unweltlichen Munde und hoben die Arme, die Neuankömmlinge zu empfangen.

II

Wir müssen Mannich und Sansinn finden“, sprach der Anführer der Gruppe.

Ich werde sie büßen lassen für das, was sie meiner Frau angetan haben!“ entfuhr es einem seiner Männer.

Beherrsch dich! Nicht nur dir raubten sie etwas!“

Herr! Seht dort!“ rief der vorausgeeilte Späher.

Der Trupp näherte sich einer Lichtung. Auf ihr fanden sie nur noch Glut und Überreste. Als sie sahen, was von Mannich und Sansinn übrig geblieben war, mussten sich drei der Männer übergeben.

Das müssen die Waldbewohner gewesen sein!“ sprach einer.

Dann danken wir ihnen, dass sie uns unsere Aufgabe abgenommen haben“, erwiderte ihr Anführer grimmig.

III

Dieser und viele ähnliche Vorfälle führten einst dazu, dass die Wälder lange als Böse gemieden und später gerodet und abgeholzt wurden.

ENDE

Kommentar

Dieses Märchen erzählt man sich heutzutage vor allem in Akalt, es stammt jedoch aus der Umgebung der Schmelzöfen. Es ist nicht mehr wirklich feststellbar, wieviel Wahrheit darinnen steckt. Die Erzählung erinnert aber an Gerüchte über Stirmen, die hiermit vielleicht verbunden sind.

Solero y Cyprilla, Toljidarin

Karison, Ojútolnán, 19.08.3994


Von alten und jungen Weiblein

Mai 17, 2008

„Zweierlei will der echte Mann: Gefahr und Spiel. Deshalb will er das Weib, als das gefährlichste Spielzeug. […]

Allzu süße Früchte – die mag der Krieger nicht. Darum mag er das Weib; bitter ist auch noch das süßeste Weib. […]

Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne! […]

Ein Spielzeug sei das Weib, rein und fein, dem Edelsteine gleich, bestrahlt von den Tugenden einer Welt, welche noch nicht da ist. […]

„Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!““

F. Nietzsche: Also sprach Zarathustra


Die Weisheit des Tages

Mai 20, 2007

„Hör zu, alle Männer sind dumm. Männer = dumm. Wenn du willst dass sie was erfahren, musst du es ihnen mitteilen.“