GS153 Bist du nicht normal

Dezember 15, 2015

Bist du nicht normal in dieser Welt
– geh sterben.
Bist du nicht angepasst und funktionierend
– keine Chance.
Bist du nicht gesund und munter
– will dich keiner
Bist du nicht perfekt genug
– vergess es.

Bist du krank oder wenig belastbar
wird dich kaum ein Arbeitgeber wollen
selbst wenn du noch so gut bist.
Hast du deshalb keine Arbeit,
keine normale, verdienst kein Geld,
wird dich kaum ein Partner wollen.

Normalität, Geld und Macht regieren diese Welt
und obwohl Krankheit und wenig Arbeit normal werden
bleibt das Verlangen nach ersterem bestehen.
Bist du nicht normal, reich und mächtig
oder auf dem besten Weg dort hin
gibt es in dieser Welt keinen Platz für dich.


Zitat des Tages – Macht und Recht

Februar 8, 2014

„Wer die Macht hat, ist im Recht – auch wenn er Unrecht hat.“

– Ares


Zitat des Tages – Krieg und Geld

Juli 23, 2012

„Wenn man die Großkopfigen reden hört, führens Krieg nur aus Gottesfurcht und für alles, was gut und schön ist. Aber wenn man genauer hinsieht, sinds nicht so blöd, sondern führn die Krieg für Gewinn. Und anders würden die kleinen Leut wie ich auch nicht mitmachen.“

– B. Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder (1939)


Zitat des Tages

Januar 19, 2012

„Die Mächtigen sind mit Brutalität und Ungerechtigkeit an die Macht gelangt. Güte und Tugend zahlen sich nicht aus auf dieser Welt. Nur den skrupellosen Schurken ergeht es gut. Nur den Rücksichtslosen bieten sich die Genüsse dieser Welt dar.
Ist es wahr, dass die Güte nichts gilt unter Menschen?
Ist es wahr, dass die Tugen erst im Jenseits belohnt wird? Im Diesseits aber bestraft?“
– Marquis de Sade


O Halle

Dezember 27, 2011

Halle,
o schönste Stadt der Welt,
begrüßt mit Teer und Beton,
Stahl und Glas,
Gestank und Schmutz.

Halle,
o Perle dieser Erde,
warst Heimat der Genies,
Geschichte und Macht
Burgen und Musik.

Halle,
o Glanz des ganzen Landes,
was ist aus dieser geworden?
Vergangen und verbraucht,
verschmutzt und vergessen.


Ich bin

Dezember 21, 2011

Ich bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser verstehtIch bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser versteht
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.

Ich bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser versteht
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.

Zitat des Tages – Über Verrückte

Oktober 6, 2010

1) Those who agree with you are insane.

2) Those who do not agree with you are in power.

—-

1) Some of those in power are insane.

2) And they are right.

– Philip K. Dick – VALIS (1981)


Die Macht der Blogger

Juli 20, 2009


Blogger sind ein seltsames Phänomen des Internets. Das muss man wohl kaum erklären. Nun sind sie aber auch noch dabei, zur Macht zu werden. Anfangs wunderte man sich nur über sie, später vermehrten sie sich wie die Kanickel, nun ‚bloggt‘ fast jeder, von unsinnigen Dingen (Tagebücher, Bilderblogs, ..) bis immerhin nützlichem (Technikanleitungen, News, Rezensionen, …).

a) Piratenpartei

Die Piraten sind wohl eindeutig die neue Partei der Blogger. Sie bloggen ja sogar selbst.

Die Piraten sind für Internet-Freiheit, für legale Downloads, Abschaffung des Copyrights und gegen den Überwachungsstaat. Die meisten Anhänger haben sie unter (meist männlichen) Internet- und Technikfreaks; wen wundert’s?

Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt. Wird bald sämtliche soziale Interaktion nur noch per Internet und Blog ablaufen?

b) VG Wort

Seit etwas über einem Jahr zahlt nun auch noch die VG Wort für Internettexte, die eine bestimmte Anzahl von Zeichen überschreiten. Man muss nur die Zugriffe zählen lassen. Literarische Qualität zählt dabei nicht wirklich. Man muss hierzu nur ein kleines Bildchen in Beiträge einbinden, die lang genug sind und genug Zugriffe versprechen.

Einige Blogs mit hohen Zugriffszahlen könnten sich damit eine goldene Nase verdienen. Immerhin können gut 30 Euro pro Beitrag winken.

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Zwar widersprechen sich Piraten und VG Wort in ihren Zielen (VG Wort: pro Copyright und Abgaben auf Hilfsprodukte, Piraten dagegen con), doch beide zusammen bilden zur Zeit Grundpfeiler der Bloggermacht.

Was kommt als nächstes?

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Dieser Beitrag jedenfalls  hat über 1500 Zeichen.


Aphorismus 75: Freiheit im Kapitalismus

Juli 20, 2009

Im Kapitalismus ist man erst frei, wenn man es sich leisten kann.
Bis dahin kann man kaum mehr als ein eingesperrtes Haustier der Reichen und Mächtigen sein; ihrer Gnade ausgeliefert.


Der König und sein Diener

Januar 1, 2009

Der König den Diener zu sich befahl
diesem stand im Gesichte große Qual
durch den Staub kroch er wie ein Wurm.
– Sprach der König, der dunkle Turm:

„Dies sollst du wissen:
Dich wird man missen
doch packen wir’s beim Schopf
– nun ab mit deinem Kopf!“

„Aber was hab ich denn getan?“
der Diener eifrig zu erfah’n.
Der König sich ergab seiner Rage;
dieser Diener war eine Blamage!

„Das wagst du noch zu fragen?
Du selbst hast doch vor Tagen
zerbrochen meinen liebsten Topf
– und dafür soll ab dein Kopf!“

Der Diener nicht entronn der Gefahr
sein Schicksal recht kopflos bald war
Der König einen neuen Topf erstand
schon lang er den andren zu hässlich fand