Ich bin

Dezember 21, 2011

Ich bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser verstehtIch bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser versteht
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.

Ich bin der,
den niemand will
der von Menschen soviel versteht
wie andere von Tieren
der Tiere besser versteht
als Menschen
der nicht versteht, wie man Menschen
antworten soll
der die meisten Menschen
meidet,
flieht,
verabscheut
der nicht lügen,
heucheln,
sich verstellen,
eine Maske aufsetzen
kann
der die gesellschaftlichen Geflogenheiten
nicht beherrscht
der stets im Hintergrund bleibt,
beim Fluchtweg,
wo die Massen nicht drängen
dem Geld, Macht, Ansehen, Aussehen
egal sind
der überflüssig auf diesem Planeten
in dieser Gesellschaft,
um deren Zukunft er doch weiß
der lieben will und lieben kann
selten je zurück geliebt
und kaum gewollt wird
der aber ohne diesen einen Menschen
niemals leben kann,
leben will
der niemals alleine sein will
der immer die Einsamkeit sucht
der allein im Wald mit seiner
Liebe leben würd
der alle Menschen hassen und verachten mag
doch für den einen sein Leben aufgibt
der nie zufrieden ist
außer in Begleitung der Einen
der am Fluss sich direkt
ans Wasser setzt,
doch nicht hineinfallen will
dem es im Sommer zu warm,
im Winter zu kalt
der dieses Leben nicht möchte,
doch nicht fliehen kann
der die anderen vermisst,
aber nicht bei ihnen sein mag
der im einen Moment
aufgedreht durch die Gegend läuft;
im nächsten weinend im Bette liegt
der sich nach Freiheit sehnt,
wenn er eingesperrt ist
und nach dem Käfig
wenn er frei ist
der, hat er einen Ort erreicht,
sich schon nach dem nächsten sehnt
der sich in der Ferne nach dem Hause sehnt
und Zuhause nach der Ferne
der immer etwas neues machen muss
der von seinen Gefühlen beherrscht
diese kaum zu beherrschen weiß
der die mag, die ebenso abwegig sind wie er
auch wenn dies bedeutet,
dass man sich anzieht & wieder abstößt
der Dummheiten erzählt,
die er nicht sagen sollte oder wollte
der selten spricht,
doch das Wichtige sagen kann
der abweisend erscheint,
wenn er nur unsicher ist
der jemanden braucht,
sein Leben auszufüllen.

Martin Buber: Beziehung und Menschwerden im Dialog.

März 19, 2009

Mit seiner Schrift ‘Ich und Du’ von 1923 begründete Buber den Begriff des Dialogs und die Dialogforschung, nach der der Mensch erst Mensch durch den Dialog wird. Dieser findet statt zwischen Mensch und Mensch, aber auch zwischen Mensch und Gott. Der Dialog soll erklären, wie es zwischen den Menschen sein sollte und findet die Wirklichkeit in einer geschehenden Beziehung. Der erste Teil, die Beziehung zwischen Mensch und Mensch, soll Thema dieses Artikels sein.


Aphorismen 47: menschliche Spielzeuge & 48: menschliche Einschätzung

Januar 21, 2009

47:  Spielzeuge sind alle, die sich nicht von selbst bewegen und sich auch nicht wehren können oder wollen. Manche machen sich so auch selbst zum Spielzeug.

48: Selten stimmt überein, was ein Mensch von sich selber denkt, mit dem, was andere von ihm denken.


Die Illusion der Liebe

November 1, 2008

Was ist Liebe? das fragte sie sich oft
Werd ich lieben?
Ich liebe dich, sagte sie ihm.
Ja, sie liebte ihn. Er gab ihr Sicherheit, Geborgenheit, Nähe und die schönsten Gefühle beim Sex. Und ging seine eigenen Wege, wenn sie es brauchte.
Ich liebe dich, sagte auch er.
Und ab da war alles anders.
Warum nur ist er so klammernd? Warum will er dauernd bei mir sein?
Ich habe Angst vor seiner Nähe.
Da ist ein anderer. Bei ihm bekomme ich Sicherheit, Geborgenheit, Nähe und das Gefühl geliebt zu werden – beim Sex.
Er liebt mich nicht – doch ich ihn.
Soll ich es ihm sagen?
Ja, ich sage es ihm.
Ich liebe dich auch, sagte er ihr.
Das ist schön.
Aber ich brauche meine Freiheit, ich will nicht andauernd bei dir sein.
Er kommt immer näher.
Ich verstehe das nicht. Ich liebe ihn doch nicht.
Und er war weg.
Es kam ein Neuer. Er wohnte weit weg.
Solang er da war bekam sie Sicherheit, Geborgenheit, Nähe und Liebe und Sex.
Doch lange blieb er fern, da sie weit auseinander wohnten.
Sie vermisste ihn. Ich liebe dich, sagte sie.
Ich liebe dich auch, so sagte er.
Und es war schön.
Doch sie vermisste ihn immer häufiger.
Schließlich ertrug sie es nicht mehr, alleine zu sein.
Sie lernte noch jemanden kennen.
Er benutzte sie.
Wo bleibt der Mensch für mein Leben? fragte sie sich.
Immer wieder dachte sie, jemanden zu lieben. Doch es entpuppte sich als Enttäuschung.
Ich liebe dich, denn du gibst mir Geborgenheit.
Ich liebe dich nicht, ich wusste nicht, dass du ständig Nähe brauchst.
Lass mich doch weglaufen, so lösen sich Probleme auch.

Ich liebe dich, sagte er.
Doch er liebte sie nicht. Er liebte die Nähe, die Geborgenheit, den Sex.
Mein kleines Spielzeug.
Was, du hast auch Gefühle?
Das wusste ich nicht.
Du bist gar nicht so schlecht, wie ich dachte.
Geh nicht, ich liebe dich!

Verschwinde, sprach sie.
Nie hat mich jemand geliebt.
Alle finden mich hässlich, meiden mich wegen meines Äußeren.
Doch dabei kann ich für dich Sorgen, für den Rest deines Lebens.
Verschwinde, du machst dich doch auch nur lustig.

Ich liebe dich, sprach er.
Und schon hatte er sie im Bett.
Sehnte nicht auch sie sich nicht nur nach Liebe?
Doch er gab sie ihr nicht. Schnell war er weg.

Es geht nur um Sex, sagte er ihr.
Aber ich liebe dich doch!
Wir sind nur Freunde, bitte.
Würde sie diese Idee doch aufgeben, wir könnten wirklich Freunde sein.

Ich liebe dich, sagte auch er.
Ich liebe dich, denn du bist ein guter Mensch.
Würde die Welt untergehen, mit dir wäre das Ende erträglich.
Ich liebe auch andere, genau so wie dich.
Doch würdest du ja sagen, ich bliebe bei dir.

Er liebt mich, sagte sie sich.
Ich hab ihn lieb, doch das wird zuviel.
Bitte, melde dich nicht! Lass mich heute mal in Ruhe!
Er hat sich schon eine Woche nicht mehr gemeldet. Ich mache mir Sorgen.
Wie geht es dir?
Oh, es ist schön mit ihm.
Vielleicht liebe ich ihn doch?
Oder ihn?
Sie alle bieten mir dasselbe.
Doch wer würde daran arbeiten?
Ach nein, nicht so schwer. Wer ist schon von sich aus perfekt? Den nehme ich.
Allein blieb sie für immer. Nicht am Körper, doch in der Seele.

Ich will niemanden mehr. Ich warte auf die, die es mit mir aushält.
Du bist nicht perfekt, du hast deine Probleme, doch du arbeitest dran.
Arbeit ist schwer, doch ich helfe dir.
Lass uns das Leben teilen.
Und wenn jemand von uns alleine sein muss, ist das in Ordnung.
Und sie wurden glücklich – mit Problemen und sehnsüchten zwar, doch sagten sie es sich und arbeiteten zusammen daran, dass sie glücklich waren.

Liebe benötigt, dass man sich selber liebt.
Ich liebe mich, und das was ich mache.
Ich liebe es alleine zu sein, und einfach zu arbeiten.
Ich liebe es, die Natur zu beobachten.
Ich liebe es, mit Freunden unterwegs zu sein.
Du, wer bist du denn?
Du gefällst mir.
Du gefällst dir auch?
Lass uns doch ein Stück Weg gemeinsam gehen.
Und gucken, wohin es uns treibt.
Und wenn wir nicht mehr wollen, gehen wir nach Hause.
Denn wir lieben auch uns alleine und sehen uns dann morgen wieder.

Liebe deine Vorstellungen, Illusionen, wünsch – und du bleibst im Geiste und Herzen allein.
Liebe die Menschen wie sie sind, und du liebst viele.
Sei offen für die Wünsche und Probleme der anderen, und ihr werdet für einander leben.
Lauf weg vor Problemen und verschließe dein Herz – und nie wird jemand anders darinnen wohnen.

Oder gibt es die Liebe überhaupt nicht?