„Nicht aufregen, nur wundern.“ Deutsche Mentalität

Januar 15, 2009

„Nicht aufregen, nur wundern.“

Das sagte kürzlich eine alte Frau beim Einkauf, an einem Punkt, wo sich andere über das schlechte Angebot des Supermarktes ernsthaft aufgeregt hätte. Doch wieviele davon wären auch zur Kasse gegangen?

Obiger Ausspruch dürfte stellvertretend sein für fast alle Deutschen. Man könnte ihn höchstens noch abwandeln zu: „Ich rege mich zwar auf, doch ändern kann ich eh nichts.“ Dies wäre typisch für die deutsche Mentalität.

In Ausgabe 12/2008 der Zeitschrift Freidenker stellte KT die Frage, warum der Protest ausbleibt bei allem, was im Lande Schlechtes geschieht. Die Antwort ist recht einfach, die Deutschen können dies einfach nicht. Schon Landauer stellte fest, dass die Deutschen für den Anarchismus nicht geeignet seien, da ihnen die Mentalität fehle. Und es zeigte sich doch oft genug, dass die Deutschen es nur gewohnt sind, zu folgen. Den Königen, Kaisern, Diktatoren. Bis auf wenige Minderheiten wird es also keinen Protest geben, die Deutschen erdulden ihre Last einfach viel zu schnell. Und daran wird sich wohl nie etwas ändern.

Bleibt nun die Frage, ob eine Minderheit in der Lage wäre, etwas zu ändern. Denn nur einer Minderheit folgen die Deutschen. Komme sie nun von unten oder sei sie bereits oben. Deutsche sind die perfekten Diener, Sklaven und Lemminge.

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Antiliberale, elitäre, fremdenfeindliche, sozialdarwinistische, superioristische, autoritäre Gruppierungen

Juni 24, 2008

Dies ist eine Warnung. Eine Warnung vor den in der Überschrift angegebenen Methoden zahlreicher „anonymer“ elitärer Internetgruppen, in diesem Fall vor allem denen der Möchtegernautoren.

Szenario: Viele Leute schreiben, nur wenige tun es intensiv. Nun hat man schon zahlreiche Sachen geschrieben, möchte vielleicht mal Meinungen hören. Was tut man? Man sucht sich Internetforen zum Austausch und zur Veröffentlichung.

Doch was erwartet einem da?

Ein Haufen Sozialdarwinisten, die nach dem Motto ‚Nur der Starke überlebt‘ dort hinvegetieren. Offensichtlich sind in den meisten bereits alte, eingeschworene elitäre Grüppchen vorhanden, die jeden Neuling sofort niedermachen, denunzieren und teilweise kräftig und persönlich beleidigen – davon mal abgesehen, dass kaum jemand wirklich etwas liest, meist nur oberflächlich und sich an Kleinigkeiten sofort zur Beleidigung aufschwingt – und wenn an diesen Stellen Hinweise zum Text missachtet und offensichtliche Stilmittel als Fehler der gängigen Norm gegenüber betrachtet werden – da kann man sich nur noch wundern. Teilweise sind diese Foren auch so unübersichtlich, dass man eh nicht weiß was man machen ‚darf‘, hat man etwas ‚falsch‘ gemacht, treten die erwähnten faschistischen Methoden der Ausgrenzung, Beleidigung und teilweise gar Verfolgung in andere Themen in Kraft, ohne tatkräftige Hinweise oder gar Hilfe. Apropos tatkräftige Hinweise – wer sich von solchen Seiten KONSTRUKTIVE Kritik erwartet, ist dort eh falsch. Kritik schön und gut. Wird bloß beleidigt und nieder gemacht, ist sie nicht sehr konstruktiv. Auch lediglich Kommentare über Dinge, die man selber schon weiß und erwähnt hat, jedoch ohne Hilfestellung – sind ehrlich gesagt nutzlos.

Hiermit rufe ich zum Boykott Flamewar gegen solche Seiten auf, die hilflose Neulinge mit ihren faschistischen Methoden sofort niedermachen und wieder vertreiben oder vernichten. – Oder zum Aufbau einer neuen, toleranten Seite, die nicht gleich beleidigt. Denn scheinbar fühlen sich einige hinter ihrer angeblichen Internetanonymität zu sicher, um endlich das rauszulassen, was sie sich im Realen nicht trauen würden.

Betroffene Plattformen:

www.Kurzgeschichten.de

http://thunderbolt.de

(Nichts weiter als ein Ableger der KG.de mit denselben Ansichten)

www.dsfo.de

Bin über weitere Hinweise dankbar

Bsp:

(Golem, Magazin für Fantasy und SciFi)

„danke für die Einsendung.
Ich weiß allerdings nicht viel damit anzufangen, weil an der Mail
ziemlich viele Anhänge mit kryptischen Dateinamen klebten.
Welcher Text davon ist denn nun für den GOLEM gedacht? Oder ist das eine
mehrteilige Geschichte? Auf mich wirkt das ein bisschen wie eine in
Episoden oder Facetten beleuchtete Welt. Ich fürchte, das ist nicht die
richtige Dimension für den GOLEM. Außerdem sagt mir der Stil, der mich
an klassische Fantasy-Märchen erinnert, überhaupt nicht zu. Er atmet
muffige Vergangenheit. Der GOLEM hat sich aber auf neumodische Texte
spezialisiert.
Darf ich fragen, ob Du Dir mal eines der kostenlosen Exemplare des GOLEM
runtergeladen und angeschaut hast? Dann wäre Dir vermutlich aufgefallen,
dass Deine Texte in einem anderen Medium wahrscheinlich besser
aufgehoben sind.“

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Addendum:

Eine weitere Gruppe von Internetverbrechern sind die elitären diktatorischen Betreiber einiger gewissen Internetcommunities, hier vor allem das so genannte Schwarze Glück (SG).

Die Betreiber dieser Seite löschen sehr schnell und leicht jemanden. Natürlich ohne anzugeben, warum gelöscht wurde. Sei es nun ein fehlerhafter Eintrag im Profil, weil man nicht ‚gruftig‘ genug aussieht oder jemanden beleidigt hat.

In letzterem Fall – wozu bitte gibt es die Ignorierfunktion? Ich benutzt die auch gern… statt alle, die mich beleidigen gleich anzuprangern.

Bei ersterem – wie will man aus einem Fehler lernen, wenn man nicht darauf hingewiesen wird? So meldet man sich nur nochmal an. Und macht allen damit nur Arbeit.

Und zweiteres zählt zu dem elitären Denken, denn diese so genannte Szene ist groß und enthält nicht nur böse schwarz geschminkte, schwarz gekleidete und depressive Satanisten.

Oder?