Jung und Epikur als Leitartikel.

Juli 2, 2009

Wie der Titel schon sagt; die entsprechenden Artikel sind heute Leitartikel im Magazin Wissen.


Die Lehren des Epikur. Eine Zusammenfassung.

Februar 27, 2009

Epikur (ca. 341 – 271/270 v. Chr.) war griechischer Philosoph und Begründer einer eigenen philosophischen Strömung, sah sich jedoch ursprünglich vor allem dem Atomismus Demokrits verpflichtet. Seine Schule war ein Gegenstück zur Stoa und hielt sich bis etwa ins 3. Jahrhundert. Leider sind kaum Schriftstücke von ihm selber überliefert.1

Dieser Artikel möchte das, was bekannt ist, zusammenfassen auf eine hoffentlich verständliche Art.


Montaigne über Freundschaft und warum sie die stärkste Liebe ist. Zusammenfassung und Erklärung

Dezember 18, 2008

Michel Eyquem de Montaigne (1533 – 1592) war Politiker und Philosoph, vor allem wurde er für seine zahlreichen Essays bekannt. Eines davon trug den Titel ‚Über die Freundschaft‘, deren wesentliche Erkenntnisse und Punkte hier zusammengefasst werden sollen.

Montaigne unterscheidet in seinem Essay verschiedene Arten bzw. Grade von Freundschaft. Hauptsächlich zeigt er nacheinander auf, was Freundschaft nicht ist und weist gleichzeitig immer darauf hin, was wahre Freundschaft ist. Ich möchte versuchen es hier etwas stärker getrennt aufzuzeigen.


Warum es laut Umberto Eco keine Vergessenskunst geben kann, was er dabei übersah und inwiefern absichtliches Vergessen doch möglich ist.

Dezember 15, 2008

Umberto Eco (*1932) ist ein bekannter Semiotiker, Philosoph und Schriftsteller. Einmal erfand er eines Abends zusammen mit Freunden zum Zeitvertreib und des Spaßes halber Künste und Wissenschaften, die es aus verschiedenen Gründen nicht geben könne. Sie kamen hierbei auf die ars oblivionalis, die Vergessenskunst, als Gegenstück zur ars memoriae, der Mnemotechnik, der Gedächtniskunst. 1966 präsentierte er erstmals in einem Vortrag, warum es die ars oblivionalis nicht geben könne. Im Mai 1988 erschien dieser Vortrag als Essay, übersetzt von Marylin Migiel, im PMLA, dem Journal der Modern Language Association of America, Band 103, Nr. 3. Auf diesem Essay basierend möchte dieser Artikel Ecos Beweisführung verkürzt und auf Deutsch wiedergeben.

Diesen Artikel gibt es auch als PDF zum downloaden und ausdrucken, Updates an dem Link zur PDF finden aber nur im Artikel statt.


Einführung in die Kunst des Erinnerns und Vergessens bei Weinrich

Dezember 11, 2008

Dieser Artikel möchte kurz und knapp in die Kunst des Vergessens einführen. Hierfür wird zurückgegriffen auf das Werk ‘Lethe – Kunst und Kritik des Vergessens’ von Harald Weinrich (*1927), spezieller: nur auf die ersten beiden Kapitel, welche in die grundlegende und klassische Ansicht (von Simonides bis Dante) der Mnemotechnik und deren Gegenspieler, die Vergessenskunst, einführt.

Diesen Artikel gibt es auch als PDF zum downloaden und ausdrucken. (Neue Versionen der PDF werden aber nur im Artikel selbst aktualisiert werden)


Ricœurs Definitionen des Vergessens.

Dezember 2, 2008

Paul Ricœur (1913 – 2005) war ein französischer Philosoph, der, entgegen den üblichen Vorurteilen gegenüber modernen französischen Philosophen, kein Existenzialist war, sondern vielmehr Phänomenologe mit Einflüssen der Psychoanalyse und Neurokognitionswissenschaften. Seine Einflüsse waren so vor allem Husserl, Freud aber auch Heidegger. Mit diesem Hintergrund lässt sich sein Hang zu expliziten Definitionen aber auch philosophischem Ausufern erklären.

Dieser Artikel möchte nun seine Definitionen und Theorie des Vergessens vorstellen, die er vor allem im Zusammenhang mit dem Vergeben und Verzeihen entwickelte. Grundlage ist das Buch ‚Das Rätsel der Vergangenheit‘ aus dem Wallstein-Verlag.


Kritik sowie erläuterte und kommentierte Kurzfassung zu Kants Auffassung eines ewigen Friedens.

November 18, 2008

Kritik sowie erläuterte und kommentierte Kurzfassung zu Kants Auffassung eines ewigen Friedens.

Immanuel Kant (1724 – 1804) ist durch seine verschiedensten Werke der Philosophie selbst der Allgemeinheit bestens bekannt. Weniger gut bekannt aber ist seine Schrift zum Frieden von 1795, auch wenn sie oft rezipiert oder kritisiert wurde.

Dieser Artikel möchte das Werk, das schon an sich für ein Werk Kants schon erstaunlich kurz ist, noch einmal zusammenfassen, erläutern und kritisieren.

Als PDF zum Download.


Der Mensch determiniert durch unbewusste Motivierung. Erläutert in der Psychopathologie des Alltags von S. Freud.

November 7, 2008

Sigmund Freud publizierte 1901 sein Werk ‘Psychopathologie des Alltagslebens. Über Versprechen, Vergessen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum’. Hier wendet er seine Psychoanalyse an verschiedenen Beispielen – meist welchem aus seinem eigenen Leben, von Patienten oder Freunden – mit der Theorie, dass dies alles zurückzuführen sei auf unterbewusste Vorgänge. Auch führt er hier den später so genannten ‘Freudschen Versprecher’ ein, ebenso wie er in diesem Werk zu einer Konklusion der Frage kommt, ob es nun einen freien Willen gibt oder nicht.

Diese Arbeit möchte die wichtigsten Punkte des Werkes herausarbeiten und präsentieren.


Trauer: Ursache und Effekte

November 4, 2008

Was ist es, das eine kleine harmlose Enttäuschung gleich zu großer Trauer, zu Traurigkeit werden lässt? Ist es

a) etwas unterbewusst vorhandenes, das will, dass man anders handelt, dass man den Willen zur Überwindung des Selbst hat, das nun dafür straft, dass man anders handelte,

b) das entstandene schlechte Gewissen, wofür diese Reaktion aber zu extrem ist, das darum unbewusst weitere Assoziationen, vielleicht an frühere Enttäuschungen aufwirft,

c) unterdrückte Ängste, die sich nun Bahn brechen oder

d) der Verlust, weil man die Enttäuschung doch nicht verursachen wollte?

Der Grund wird durch die Analyse leider nicht entdeckt. Doch der Akt der Analyse bringt Energie. Energie die beim Nachdenken genutzt wird. Energie, die sich gut anfühlt.

Die Traurigkeit, die Trauer, bringt Ernst, bringt das Nachdenken. Trauer als eine Art Reinigung der Seele, wie die Tränen den Körper reinigen. Der Schmerz wird fortgespült, er macht Platz für Neues. Neue Gedanken, neue Erinnerungen strömen herein. Auch neue Ängst, Existenzängste. Angst, die Furcht vor Bedrohungen der eigenen Existenz, die zu neuer Trauer führt. Trauer um das Verlorene, vor allem aber Trauer um das Nicht-Erreichte.

Trauer ist Ruhe.