Lexikon

Erklärung einiger Begriffe

Entfernungsmaße:

(nach Vorbild einer ausgestorbenen Tierart)

1 Halbzahn = 1 cm (Hz)

1 Zahn = 2 cm (Z)

1 Feder = 25 cm (Fe)

1 Bogen = 80 cm (Bo)

1 Fuß = 1 m (Fu)

1 Bein = 2 m (Be)

1 Sprung = 5 m (S)

1 Zehnersprung = 50 m (ZS)

1 Feuersprung = 500 m (FS)

1 Flug = 1 km (F)

1 Doppelflug = 2 km (DF)

1 Feuerflug = 10 km (FF)

Zeitrechnung:

1 Minute = 50 sec.

1 Stunde = 50 min.

1 Tag = 26 Stunden

1 Woche = die ersten drei =6 Tage, die letzte = 7 Tage

1 Monat = 29 Tage + 2 Feiertage am Anfang und Ende (4 Wochen)

1 Jahr = 372 Tage (12 Monate + 24 Feiertage)

Woche:

Montag = Je nach Gebiet: Seevertag, Scimazzatag (in Tanderoméria), Mytillistag (in Machey), Arillstag (in Akalt), Rarstag (in Ojútolnán), Dokstag (in Icran), Tulanstag (in Zardarrin), Tólstag (in Tólome), …

Dienstag = Friedenstag (in Machey Markttag)

Mittwoch = Sonnentag

Donnerstag = Ruhetag

Freitag = Flimmertag

Samstag = Kriegstag

(Sonntag = Nur letzte Woche, je nach Gebiet z.B.: Laminonstag, Omestag)

Monate:

1. Feiertag, 1. Monat,

2.+3. Feiertag, 2. Monat,

4.+5. Feiertag, 3. Monat,

6.+7. Feiertag, 4.Monat,

[…]

22.+23. Feiertag, 12. Monat,

Letzter Feiertag.

Fauna:

Macate(s), Flimmermacate(s): Gewaltiges Tier, heimisch vor allem in Berggegenden, mehrere Füße groß und meist sehr aggressiv. Die meisten Macate haben zwei Flügel, die sie auch zu nutzen wissen, und verbreiten oft Angst und Schrecken in den Gegenden in denen sie hausen.

Es ist jedoch nicht bekannt, das diese Tiere von Grund auf böse wären, viel mehr scheinen sie nur zu jagen wenn sie Hunger haben.

Auch wenn Ähnlichkeiten bestehen scheint keine Verwandschaft zwischen Macate und Tomare zu bestehen.

Dreuyen: Kleine, drollige, weiße Tierchen, werden meist von Menschen und Artverwandten gehalten um sie dann eines Tages zu verspeisen.

Auch von unnatürlich Liebesbeziehungen zwischen Dreuyen und manchen Menschen ist die Rede.

Tosara

Sacarlm: Vogelähnliches Reittier ohne Flügel, sind aufgrund ihrer Schnelligkeit beliebt bei Kundschaftern und Boten, wenn auch ein Ritt auf ihnen nicht unbedingt allzu bequem ist. Da fast überall auf dem Kontinent verwendet, haben sie natürlich viele Namen wie z..B. in Machey Sacalem, in Rardisonán Saquilim.

Feunisch, das: Sumpftier, welches auf der nördlichen Hälfte des Kontinentes vorkommt, jedoch nicht innerhalb der schon warmen Gebiete (ab Rardisonán nordwärts gesehen) oder der kalten (ab Ruken abwärts gesehen). Fischfresser mit langen Gliedmaßen, Hals und allgemeiner länglicher Körperbau, meist in typischen Sumpffarben gehalten und wird gern verspeist.

Feddel, der: Kleines baumbewohnendes Säugetier der gemäßigten Breiten, ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Nüssen, bekannt für seine rudimäntere Flugfähigkeit.

Perinx: Etwa Mittelgroßes, hauptsächlich Gräser fressendes Säugetier der gemäßigten Breiten. Besitzt Ähnlichkeit mit Rehböcken.

Rezanni

Abiat(spinne): 2-3m groß (Beine können höher ragen), blauschwarze Färbung mit weißen Streifen. Kommen zum Glück der meisten Arachnophobiegeplagten meist nur in tiefen Höhlen der mittleren Gebirge vor.

Thomearez/Tomare: Wolfskörper, Rabenflügel, Schlangenhals, Vogelkopf, gefedert, 4 Beine, zw.1-3m Schulterhöhe, pechschwarz

Vorkommen: Emaé-Gipfel, Grünspitzen

Unterarten:

Udartomare: ^Tomare+Änderungen: 2-4m, Dornenrücken, 4 Flügel, Keulenschwanz, hellbraun – schwarz, zum kämpfen eingesetzt,

Vor.: Udarberge

Tomisa/Tomiser: ^Tomare+Änd.: 1-1,5m, kurzer Hals, 2 Beine, nicht feuerspeiend, große Schulterstachel, rotbraun-schwarz, Reittiere,

Vor.: Midaulininseln, Azirun, Gelbspitzen

Tommaren: ^Tomare+Änd.: 2m, Dornenrücken, Keulenschwanz, keine Flügel, nicht feuerspeiend, Vor.: Zardarrin

Pantugon/Veduiguim: ^Tomare+Änd.: 2,5-3,5m, Hörner, Zähne, Stachelschwanz, Dornrücken, Reittier, Hellrot-Dunkelbraun,

Vor.: Machey/Rardisonán

Sonst.:

Lurruken: Lurruken hieß das Reich, welches einst begrenzt wurde von dem Vergessen Gebirge und den Pervonsteinen im Westen, den Hözernen Bergen und dem Azirun im Süden, dem Cormoda im Norden und dem Geist und dem Ostmeer im Osten begrenzt wurde.

Seine Anfänge nahm es bereits gegen 159 vdF und bestand bis zu dem großen Chaos das auf der Welt herrschte im Jahr 2000dF.

Des Reiches größter Herrscher hieß Tamirús, welcher seine Heimat Tamilor zur Hauptstadt machte. (Heut liegt Tamilor tief in Tamirús Grab, dem gefürchten Moor in den sich nur wagemutige Abenteurer wagen)

Lurrukens Nachbarländer waren im Jahr 1500 (zum Höhepunkt der Ausdehnung des Reiches): Fernland, Pervor (dem heutigen Pervon), Udar, Haret (dem heutigen Aluma und Panme) sowie Ijen im Westen, Luvaun und Zardarrin im Norden, Osgird (liegt verblüffenderweise heutzutage tausende von Flügen weiter westlich als damals noch) und Louch im Süden. Außerdem lag mitten im Herzen des Reiches Stirmen, welches Lurruken nicht anzugreifen wagte.

Der größte See Lurrukens war der heutige Minîrnsee, der längste Fluss der Geist, das größte Waldgebiet (nach Stirmen natürlich) der Salzwald.

Die 23 Provinzen Lurrukens zu seiner Blütezeit waren von West nach Ost (mit Hauptstadt): Demirus (das heutige Demirn, Hauptstadt Rudir, heut Roudir), Esirem (Schorbrom), Mummulate (Tummuale, heut tief im Tummualesee liegend, zweitgrößte Stadt Liman), Kania (Kanh), Kenruken (Ruken), Tamilorum (Tamilor, zweitgößte Stadt Seenea), Pardastirm (Saldan), Salzwald/Sunumcalt, Danemcalt (Pakalt), Pardacalt (Rheiban), Pangeis (Panen, größte Stadt Geistig), Danemstirm (Arasanh), Sunumstirm (Ketaine), Danemloue, Cosasirun (Serra), Pardalon (Arsullan), Ranumtergin (Maggin, das heutige Maggir), Pardageis (Selaine), Ranummond, Dalgeis, Coslame (Yolame, heute Yasleam genannt), Cosforne, Coshein (Tambaheim).

Von dem einstigen Imperium existiert heute nur noch der kleine Stadtstaat Ruken und Demirus in Form von Demirn, alles andere ist nur noch wenig besiedelt.

Aber auch Liman, Seenea, Saldan, Maggir, Roudir, Arsullan und Yasleam existieren noch.

Geistig: Einst große Stadt in Lurruken, günstig gelegen am Pass der Rukischen Berge, dort, wo der Geist von Geistebene hinunter nach Stirmen fließt. War eine große Handelsstadt und Verbindung des Verkehrs von Westlurruken in den Ostteil und dementsprechend wichtig. Auch lag es direkt an der Grenze zu Stirmen.

Ruken: Nur wenige Städte haben den Fall Lurrukens überstanden, eine davon war Ruken. Sie ist auch gleichzeitig die größte, gegründet 560dF.

Heutzutage ist Ruken ein Stadtsaat der die Stadt selbst und alles im Umkreis von 50 Flügen beherrscht. 3998 erobert von Ijen. Heimat von Temperian Braulkir, derzeitiger Herrscher (genannt Nonum): Henaeck Geshzahl.

Lían: Zweitgrößte Stadt von Machey im Lande Parúni. War einst Hauptstadt des tolomischen Reiches bis zu einem tragischen Zwischenfall. Trotz allem ist Lían aber immer noch eine ansehnliche und schöne Stadt an den Westhängen des Amantkammes. Noch Heute ist sie spirituelles Zentrum der Anhänger von Tól und Omé. Seit dem Lían nicht mehr Hauptstadt von ganz Tólome ist, ist sie es zumindest noch von Parúni. Der alte Palast der Stadt wurde von Lían selber errichtet.

Maggir: (Theoretische) Hauptstadt von Tolome und Sitz des Sohnes / der Tochter Tol&Omes. Schauplatz einiger der wichtigsten Legenden Tolomes.

Tobámon: Stadt im Land Torchás in Tolome, gelegen am Ibirg und am Rande der Fhélans.

Ajeaun: Land im Nordosten von Tolome, Hauptstadt Renáy.

Lanéun: Land, welches fast die ganze Ostküste Tolomes sowie die Midaulininseln beherrscht, Hauptstadt Masin. Lanéun ist besonder bekannt für seine Tomiser, welche (hauptsächlich) auf der Insel Isúm gezüchtet werden.

Lobileau: Land im Südosten von Tolome, südlich der Birg an der Begótenbucht, Hauptstadt Begót.

Saír Faloí: Einst Land im Süden von Tolome, nun nur noch Name der Halbinsel.

Torchás: Land in Osttolome, Hauptstadt Tobámon am Rande der Fhélans.

Amantkamm, der: Einzige erwähnenswerte Bergkette in Tólome abgesehen von der Birg. Bergkamm im Herzen von Tólome, benannt nach Amant Emaior nach dessem Exodus im Angedenken an ihn und auch an Omé. Der A. ist weder hoch noch breit, aber halbwegs lang. Die Flüsse Doul und Sopin entspringen hier und er ist die natürliche Grenze zwischen Aloya und Fleundan. Am Westende liegt die Stadt Lían, am Ostende, nah der Quelle des Sopin, die Burg Raí, beide benannt nach den Kindern von Tól und Omé. Der ehemalige Palast von Tól und Omés Sohn bzw. Tochter liegt auf Terrassen in Lían.

Rees: [Rihs] Auf Toljipajin: Rées. Im Tarlischen: Rheese. Die älteste existierende Stadt Macheys liegt an dem kleinen Fluss Reesil, einem Nebenfluss des Britanlak, welcher im Erzherz entspringt. Rees war einst die mächtige Hauptstadt von Omijern und das wichtigste Handelszentrum in weitem Umkreis. Nach dem Putsch von Gusta Marénis gegen Amís Cállate, welcher daraufhin seine Exilregierung von Omijern in Fasia etablieren musste, ging es mit R. abwärts. Andere Teile von Ex-Omijern errangen ihre Unabhängigkeit oder wurden erobert. R. eroberte im Laufe der Zeit selber andere Gebiete und herrschte schließlich über das Land TuReesten, die kläglichen Überreste von Omijern und DeTukon.

Mytilliny Machey übernahm schließlich das Nachbarland TuKarra und eroberte TuReesten. Dies besiegelte das Ende der Handelsstadt Rees, da die lukrativen Handelsrouten nach Norden, nach Fasia, gesperrt wurden, da M. Machey schließlich im Krieg mit Raréon lag. R. degenerierte immer weiter.

Bald errichtete das Land Machey die Los Tensarru, die wichtigste Handelsstraße des Landes, und leitete sie über die neue Hauptstadt von Machey: Illort. R. war somit von dieser Route auch abgeschnitten. Übrig blieb nur der Handel auf dem Fluss. Der Reesil ist jedoch nur schwer beschiffbar.

Heute dient R. vor allem als Garnison und Fast-Grenzposten, auch gibt es im nahen Erzherz Goldvorkommen, die in Reesten gefördert werden, dessen Hauptstadt R. ja immerhin ist.

Riton: kleine Stadt in Ostreesten in Machey am Britanlak.

Pyredar: [imar.] Feuerdorf. Drittgrößte Stadt von Machey an der Grenze zu Panme, wo einst zur Sicherung der Grenze eine Burg, die Voroc, errichtet wurde, nun Hauptstadt der Region Pyresadi (von Pyredar bis Nyrron). Auch genannt die viergeteilte Stadt, denn Pyredar liegt genau da, wo sich, nach Vereinigung von Haregez und Britanlak, in diesen auch noch Pyres und Magisil fließen. Bei Pyredar, südöstlich des Dorfes Avlan, beim Tersil, liegt die Grenze zu Panme. Von der Stadt aus führen Straßen nach Rees/Mytillin, Nyrron, Catalgi, Illort, Pedaz und Rev Rashaez.

Karrac: Nach Illort größte Stadt von Machey und auch eine der ältesten, gelegen am Zusammenfluss von Azallak und Britanlak.

Illort: [imar.] Stadt des Lorts. Größte Stadt von Machey und Sitz des Lorts, besonders bekannt für die Tukonmauer, welche hier immer noch intakt quer durch Illort verläuft und so die Hauptviertel trennt.

Nyrron: Kleine Stadt an der Nordgrenze von Machey, gelegen in der Region Pyresadi direkt am Erzherz, besitzt viele wichtige Bergwerke und ist einer der Hauptlieferer für Metallerze und Edelsteine in Machey.

Astac: [imar.] Grüntal. Letzte Stadt in Machey vor der Grenze zu Rardisonán, fast schon gefährlich nah an der Tengata aber teilweise im Guihúd gelegen.

Volin: [imar.] Burgberg. Strategisch wichtige Stadt in Ost-Machey, denn sie umringt den einzigen Berg in der gesamten Gegend am Guihúd, auf welchem einst zum Schutz der Gegend eine Burg erreichtet wurde, zu deren Füßen allmählich die Stadt entstand. Befindet sich unweit des Goldflusses, des Sadaealar.

Mytillin: Gleichsam Vorname des Eroberers Machey und Name der ältesten Festung an der Grenze zu Rardisonán, eigentlich ständig Schauplatz zahlreicher Schlachten und einer der Stützpfeiler des Landes.

Lonir: [tolji.] Tiefhügel. Hafenstadt in West-Rardisonán an der Laruento und gleichzeitig nordwestlichste Stadt des Landes. Benannt nach dem kleinen Hügel an der Mündung der Monwasser, auf welchem die Schutzburg der Stadt steht.

Charyson: Auch bekannt als Karison. Stadt am südlichen Anfang des Guilardeltas, der Legende nach gegründet von Char y Son ([tolji.] Sohn der Sonne) und eine der wichtigsten Städte von Rardisonán. Nimmt im Land eine politische Sonderstellung ein, genau wie Toljúin und Aurost.

Ciprylla: Hafenstadt in Ost-Rardisonán am Toresgald, auch bekannt als die Stadt der Abenteurer, denn in Ciprylla kann man eine merkwürdige Anhäufung ebendieser erleben, Grund sind wohl die jährlichen Spiele, oder besser Mutproben, bei denen es viel zu gewinnen gibt – aber auch das maximale zu verlieren: das Leben. Auch hat Ciprylla seit nunmehr fast 2000 Jahren eine sehr interessante Lage, wobei ein Teil sich auf einer vom Land abgespaltenen Klippe im Meer befindet.

Scirdok: [honn.] Doks Narbe. Sitz des Adligenrates von Icran und somit wohl Hauptstadt desselbigen, liegt am Shadongorf auf der langen Halbinsel von Scirtien. Ist nicht unbedingt ein Hort der Ruhe, je nach Gesinnung des derzeitigen Rates wurden sogar schon Piraten im Hafen der Stadt gesehen.

Lergis: [Löhr-giss] Tarlische Festung am Südende der Rimmzacken, wo sie auf die ijischen Berge treffen und damit extrem nahe an Ijenreich selbst (Luftlinie), doch durch sehr hohe Berge geschützt. Nah am Minîrnsee und den Esîremhöhen.

Kaltric: [Käll-twrick] Südwestlichste Festung in Tarle an der Grenze zu Sujeri und den Pervonsteinen und somit Grenzsicherheitsposten gegen Pervon.

Lort, der: Theoretischer Herrscher über ganz Machey (solang sich ihm niemand wiedersetzt), Titel ist vererbbar und gehört derzeit Martynne Varlent. Der Lort steht über allen anderen Adligen des Landes und ist nur sich selbst verantwortlich.

Lard, der: Titel eines mittleren Adligen in Machey, welcher über dem Ronner steht.

Ronner, der: Titel eines mittleren Adligen in Machey, welcher noch über dem Lentro aber unter dem Lard steht.

Lentro, der: Titel eines niederen Adligen in Machey, welcher unter dem Lard aber über dem Asep steht.

Asep, der: Titel eines niederen Adligen in Machey, welcher unter dem Lentro und allen anderen steht.

Ilent, der: [imar.] Hochstehender Bürger. So dürfen nur wenige bezeichnet werden.

Iloc, der: [imar.] Mittelständischer Bürger. Bezeichnung, mit der niedrig Gestellte Höherrangige gern unterwürfig ansprechen.

Iltar, der: [imar.] Niedrigstehender Bürger. Bezeichnung der Höherstehenden für die ärmere Bevölkerungsschicht.

Britanlak, der: [imar.] Fluss der roten Insel. Einer der größten Flüsse des Kontinents, wird gespeist vom Haregez aus den Haretländern und entsteht selbst aus zwei kleinen Flüssen irgendwo im Randetal. Unter den Freunden Ojútolnáns ist der Fluss eher bekannt als Guilar, der Blutfluss, dessen gewaltiges Delta in Rardisonán in den Toresgald mündet. Am Britanlak/Guilar liegen etliche große Städte, die bekanntesten dürften Catalgi auf der Britani, Pyredar, Karrac und Charyson (Karison) sein. Den Hauptteil seines Weges über fließt er durch Machey und prägt dessen Landschaft, größte Nebenflüsse: Haregez, Magisil, Azallak und Toljúlon.

Guilar, der: [tolji.] Blut- oder Rotfluss. Toljikischer Name für den Britanlak, dessen Delta gänzlich in Rardisonán liegt. Seine sumpfigen Ausläufer beherbergen so manches Geheimnis, und sind trotzdem ein recht stark besiedeltes Gebiet, so liegen z.B. Charyson und Rebaci am bzw. im Guilardelta.

Haregez, der: Name des Flusses, welcher in den Rimmzacken bei Tarle entspringt, den Hyrnsee bildet und dann A’Luma und Panme durchfließt um bei Pyredar in den Britanlak/Guilar zu münden. Zumindest der untere Teil ist stark beschifft, Kanäle führen, in A’Luma beginnend, sogar in die Luvaunsteppe zur Cormoda und zum Telénesee.

Sadaealar, der: [tolji.] Goldfluss. Toljipischer Name für den Goldfluss, welcher teilweise die Grenze zwischen Machey und Aleca sowie zwischen Rardisonán und Aleca bildet. Entspringt dort, wo die Goldfälle herniedergehen aus dem Lusuvameer bei Alt’Roum.

Reesil, der: Kleiner Nebenfluss des Britanlak, entspringt im Erzherz östlich von Mytilli, fliesst durch Rees, nach welches er benannt wurde, und mündet in den Britanlak.

Umijisil, der: [tolji.] Bedeutet übersetzt ungefähr soviel wie Kalter Weißer Kleiner Fluss, ist aber nicht unbedingt die perfekte sinngemäße Übersetzung. Nebenfluss des Britanlak und Großteils natürliche Grenze zwischen den Hochländern von Pegrotte und Omijern.

Randetal, das: Auch bekannt als das Zwei-Türme-Tal, da ebensolche die beiden Eingänge zum Tal bewachen. Hier entspringt irgendwo der Britanlak, sonst ist nichts weiter bekannt (außer noch, dass das Klima das einer Ödnis ist). An das annähernd runde Tal grenzen mehrere Länder: Rardisonán, Machey, Panme, Tarle, Icran und die Tolumwüste.

Guihúd, der bzw. Guihúda, die: [tolji.] Blutwald /-bäume (Oder Rotwald /-bäume). Eines der größten Waldgebiete des Kontinentes und eindeutig das größte im Nordteil, wird es in der Ausdehnung nur noch von südlichen Wäldern übertroffen. Den toljipischen Namen hat es sich erworben, da einige berühmte Schlachten zwischen Machey und Rardisonán zu füßen seiner Bäume tobten. So wird es denn auch im Norden, in Rardisonán, von Lutis und im Süden, in Machey, von Volin überwacht. Weiterhin liegen Astac und Dah Ma’ara am Wald, Charyson und Joholan nicht weit weg. Ungefähr in der Mitte der Wälder entspringt die Merrylla, und irgendwo dort muss auch die Grenze zwischen Nord und Süd liegen, vermutlich. Der imarische Name lautet Brihunda.

Brihunda, die: [imar.] Blutbäume. Imarischer Name für den Guihúd (s.o.). Nicht zu verwechseln mit dem Britar.

Minîrnsee, der: Einer der größten Seen des Kontinents in den Esîremhöhen und für seine äußerte Gefährlichkeit bekannt, denn man kann nicht immer genau sagen, wo die Sòrnansümpfe aufhören und wo der See beginnt. Wird hauptsächlich gespeist vom Surton und dem Borrownfluss, aus ihm heraus fließt dann wiederum der Geist.

Tanderoméria, die: Allgemein gebräuchliche Bezeichnung für die Halbinsel auf der Tander und Oméria liegen. (Manchmal auch gekürzt auf Tandomé o.ä.)

Tukonmauer, die: Das Land Tukon ging zugrunde aufgrund von inneren Schwierigkeiten. Nachfolger waren hauptsächlich die Länder TuReesten und TuKarra, welche jedoch stark zerstritten waren und eine Mauer zwischen ihren Gründen erreichten, die Tukonmauer. Heutzutage ist sie größtenteils stark verfallen und mit Erde bedeckt, weshalb sie stellenweise auch Tukonhügel genannt wird. Nur das Stück, welches direkt durch Illort geht und dort als Trennung der Hauptviertel dient, ist noch in bester Ordnung.

Girgóte, die: [tolji.] Westtor. Im Vergleich zur Luibon zwar nur eine kleine Mauer, doch immer noch beeindruckend genug. Sie trennt den Südwesten von Rardisonán und den Westen von Machey und reicht vom westlichen Ende des Erzherzes bis zu den Bergen, welche das Randetal umstehen. Geschützt bzw. überwacht wird sie von den Burgen Argans (in Rardisonán) und Nolisse (in Machey).

Guigóte, die: [tolji.] Bluttor. Bezeichnung für das Gebiet in Süd-Bojomin, in welcher die Luibon steht.

Luibon, die: [tolji.] Knochenmauer. Die gewaltige Mauer, welche etwa genauso lang ist wie einst die Tukonmauer und dazu dient, die nichtbergigen Gebiete im Osten von Machey und Rardisonán abzugrenzen. Nahe der Luibon, etwas südlich, liegt Omjúen und nur wenig weiter nördlich, doch bereits in Rardisonán, entspringt der Toljúlon.

Tengata, die: [imar.] Osttor bzw. -pforte. Bezeichnung für Guigóte und Luibon gleichzeitig.

Rugata, die: [imar.] Westtor bzw. -pforte. Bezeichnung für die Girgóte.

Los Tensarru: [imar.] Große Ostweststraße. Die gewaltige Straße, welche in Machey von Volin bis Pyredar reicht und eine wichtige Handelsstraße ist. Sie geht über die Städte Volin, Astac, Cynlak, Karrac, Perrdic, Illort und Pyredar. Früher, als es Illort noch nicht gab, führte sie stattdessen über Rees, aber diese Zeiten sind nun vorbei.

Toruscyl, das: [imar.] Silbererz. Allgemeingültige Währungseinheit in ganz Machey, Wert anhand des Gewichtes ermittelt und ist örtlich unterschiedlich. Name bedeutet übersetzt soviel wie ‚Silbererz‘.

Bheerchacg, die: [Wihrr-chack] Name einer dhranorischen Streitaxt.

Lushâr, das: Name eines lecischen Rapiers

Norder: (bzw. Nordler) Spitzname für alle Bewohner des Nordens (aus Sichtweite des Sprechenden; für einen Dhranori ist sogar Demirn im Norden, für jemanden aus Halkus dagegen höchstens noch die in Irlost und darüber hinaus).

Guigan, das: [tolji.] Rotstein. Toljipischer Name für Brinroc. Seltenes schwarz/rotgeädertes Gestein, welches nur im Erzherz vorkommt und gerne für Verzierungen benutzt wird.

Brinroc, das: [imar.] Rotfels. Imarischer Name für Guigan.

Feunisch, das: Sumpftier, welches auf der nördlichen Hälfte des Kontinentes vorkommt, jedoch nicht innerhalb der schon warmen Gebiete (ab Rardisonán nordwärts gesehen) oder der kalten (ab Ruken abwärts gesehen). Fischfresser mit langen Gliedmaßen, Hals und allgemeiner länglicher Körperbau, meist in typischen Sumpffarben gehalten und wird gern verspeist.

Feddel, der: Kleines baumbewohnendes Säugetier der gemäßigten Breiten, ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Nüssen, bekannt für seine rudimäntere Flugfähigkeit.

Perinx: Etwa Mittelgroßes, hauptsächlich Gräser fressendes Säugetier der gemäßigten Breiten. Besitzt Ähnlichkeit mit Rehböcken.

Sacarlm, das: Vogelähnliches Reittier ohne Flügel, sind aufgrund ihrer Schnelligkeit beliebt bei Kundschaftern und Boten, wenn auch ein Ritt auf ihnen nicht unbedingt allzu bequem ist. Da fast überall auf dem Kontinent verwendet, haben sie natürlich viele Namen wie z..B. in Machey Sacalem, in Rardisonán Saquilim.

Abiat(spinne), die: 2-3m groß (Beine können höher ragen), blauschwarze Färbung mit weißen Streifen. Kommen zum Glück der meisten Arachnophobiegeplagten meist nur in tiefen Höhlen der mittleren Gebirge vor.

Toljipajin, das: [tolji.] Sprache des Tóls (bzw. Königliche Sprache). (Toljipisch/Tolji) Abgekürzt: tolji. Offizielle Amtsprache im ganzen gewaltigen Imperium von Ojútolnán und sicherlich eine der meistgesprochenen Sprachen der bekannten Welt (neben Lecin, den Luvaunsprachen und Pervonisch). Vorläufer war Toljuepa, welches heutzutage aber kaum noch verstanden wird. Entstanden ist es aus den Sprachen, welche ursprünglich in der Gegend des Guilardeltas gesprochen wird, Legenden zufolge damit also der direkte Nachfahr der Sprache von Char y Son, sowie mit einem Hauch Luvaun vermischt und, je nach Region, manchmal auch mit Tolumi, Imaria oder örtlich vorkommenden anderen Sprachen.

Imaria, das: (Imarisch) Abgekürzt: imar. Offizielle Amtssprache in Machey, wird sonst auch in den imarischsprechenden Gegenden Alecas verstanden. Es ist nicht ganz sicher, ob es eine reine Weiterentwicklung der Sprachen am Britanlak ist oder sich auch stärker mit den Nachbarsprachen vermischt hat. Präpositionen u.ä. werden grundsätzlich vor das dazugehörige Objekt gestellt (Bsp.: an’Karrac – aus Karrac – oder es’Hvlangar – von Hvlangar). Aussprachehilfen (viel Unterschied zum Deutschen gibt es eigentlich nicht): V wird zwischen Konsonanten wie U ausgesprochen, sonst wie W, Q immer wie K, EE wie langes I, OU wie langes U, C immer wie K und SH wie SCH.

ee, das: (In Imaria) gesprochen wie langes I. Laut, welcher ursprünglich wohl aus Reesten stammte und dort noch am meisten verwendet wird, mittlerweile jedoch auch in anderen Regionen von Machey zu finden.

ey, das: (In Imaria) gesprochen wie langes I. Laut, welcher von Mytillin Machey mitgeschleppt wurde und in Machey nur in diesem Wort selber existiert.

ou, das: (In Imaria) gesprochen wie langes U. Laut, welcher ursprünglich wohl aus Troumland stammte und dort noch am meisten verwendet wird, mittlerweile jedoch auch in anderen Regionen von Machey zu finden.

sh, das: (In Imaria) gesprochen wie SCH. Laut, welcher ursprünglich wohl aus Troumland stammte und dort noch am meisten verwendet wird, mittlerweile jedoch auch in anderen Regionen von Machey zu finden.

Haretien, das: (Haretisch) Abgekürzt: har. Offizielle Sprache in den Haretländern, wenn auch in Panme die ursprünglichste Version erhalten ist. Entstanden aus dem Zusammentreffen des westlichen Tarlisch mit den Sprachen aus dem Osten, in A’Luma auch noch stärker geprägt von Luvaun.

Honnis, das: (Honnisch) Eine merkwürdige Sprache, wird nur gesprochen in Icran und Toch-Bas. Entwickelt und erdacht vom Gründer von Icran, Dokenn Beghonn, ähnelt es eigentlich keiner bekannten Sprache wirklich sehr und hat so einige Macken einer typischen Kunstsprache (vielleicht mit Schuld am seltsamen Verhalten der Bewohner von Antahr).

Lecin, das: (Lecisch) Abgekürzt: lec. Offizielle Amtssprache in Aleca, wo ja auch noch andere Sprachen gesprochen werden. Besteht zu Teilen aus Tolumi, Toljipajin, Imaria, Pakami und Luvaun, wird teilweise auch in den dortigen Gebieten verstanden und ist damit ideale Handelssprache.

Namen, Imarische: Die Namensgebung sieht im Imarischen normalerweise vor, dass jemand einen Vornamen hat und dann als Nachnamen seinen Heimatort nennt, doch Bürger von Städten haben teilweise auch richtige Nachnamen. Namen, die auf einen Vokal enden sind meist (aber nicht immer) weiblich, sonst männlich; Namen, die mit einem Vokal anfangen sind eher selten; das K ist ein nur selten und wenn dann am Anfang benutzter Buchstabe, männliche Namen enden oft auf -ic.

Form der Namen: VName aus Dorf bzw. VName NName (aus Stadt)

Bsp: Hvlangar Luqur an’Rees

Rodym an’Karrac

Namen, Tarlische: Grundsätzlich hat jemand einen einfachen Namen und nennt dann noch sein(e) Heimatdorf/Stadt bzw. seine Heimatfestung. Nachnamen sind eine Auszeichnung, welche von den Galryrms verliehen wird (eher selten) und welche dann jeweils in einer Familie immer nur an die erstgeborenen Söhne weitergegeben werden. Aussprache der Worter natürlich tarlisch (sofern die Eltern nicht die Idee hatten einen fremdländischen Namen zu benutzen).

Form: VName aus Dorf/Stadt/Festung bzw. VName NName (aus D/S/F)

Bsp: Asirol Serhall tin Sorrown

Eltrath tin Humen

Vhirec tin Dor’Kaltric

Namen, Panmische & A’Lhumische: Es gibt keinerlei Normen, meist haben die Panmesen und A’Lhumen aber einen Vor- (manchmal auch mehrere) und einen Nachnamen, welche meist (aber nicht immer) aus dem Haretienischen stammen (also ähnlich dem Tarlischen, in A’Lhuma aber auch noch Luvaun und Kalt). Verliehene Beinamen sind auch möglich.

Form der Namen: VName (2. VName) NName

Bsp: Ezanak Baderis

Sandare Dusarpes

Reesten: (Reestener, Reestenisch) Name der Region an Reesil und Britanlak, deren ungefähres Kontrollzentrum Rees ist. Sonst gibt es nicht viel darüber zu sagen. Hauptsächlich gut für Holz und allgemeine Landprodukte (aus Ackerbau und Viehzucht), ein bisschen Zucht verschiedener Reit- und Kriegstiere, Bergbau (hauptsächlich Metalle) und natürlich die Ausbildung von Soldaten in den berühmten Kasernen von Rees.

Omijern: (Omijerni, Omijernisch) Einst Name eines gewaltigen Reiches, welches das Gebiet rund um das Erzherz beherrschte, Hauptstadt war Rees. Nun nur noch Bezeichnung für die Gegend am Umijisil (was aber immerhin ein nicht zu verachten großer Landstrich ist), größte Stadt ist Omjúen sehr nahe der Tengata/Girgóte. Gesprochen wird teilweise noch ein alter Dialekt des Toljúepa.

Icran: (Icraner, Cranisch/Honnisch) Land in dem als Nordmanthen (oder Antahr) bekannten Gebiet zwischen den Flüssen Ratten und Tomir, der Tolumwüste und dem Shadongorf. Sprache ist Honnis, benannt nach dem Gründer des Landes, welches noch nicht wirklich lange existiert. Beherrscht wird es von einem Rat der reichsten Adligen des Landes. In diesen Rat kann immer dann jemand aufrücken, wenn er mehr Geld besitzt als jemand der bereits drin ist. Auf diese Art kann man sich die Regierungsgewalt wahrhaftig kaufen, weshalb Icran auch ein recht instabiles Land ist. Hauptstadt ist Scirdok.

Panme: (Panmese, Panmisch) War, genau wie A’Luma, einst Teil von Haret. Liegt zu beiden Ufern des Haregez, nördlich des Branntwaldes aber südlich des Britanlaks, grenzt im Westen an die Tolumwüste und im Osten an die Hochländer der Luvaunsteppe. Hauptstadt ist Padrun, berühmt für seinen Berg mit dem eingeprägten haretischen Wappen, welches man weithin sehen kann. Hauptsächlich benutzte Sprache ist Haretien aber nicht so stark durch fremdsprachige Einflüsse korrumpiert wie in A’Luma.

A’Luma: (A’Lume, A’Lumisch) Bis vor kurzem noch als Aluma, davor als Sacaluma bekannt (wird auch A’Lhuma genannt). War, genau wie Panme, einst Teil von Haret. Nach dessen Niedergang blieb Barga trotzdem wichtigste Stadt der Region, wenn auch die Länder wechselten. Vor wenigen Jahren erst gab es einen Putsch, die Herrscher von Barga wurden getötet und die meisten Bewohner vertrieben, danach wurde Lurut zur neuen Hauptstadt eines Landes namens Aluma. A’Luma liegt zu beiden Seiten des südlichen Teiles des Haregez, südlich des Branntwaldes. Im Osten liegen die Salzlanden und im Westen Tarle und das Telénemeer. Hauptsprache ist noch das alte Haretien, aber teilweise stark verändert durch Immigranten aus allen Richtungen und deren mitgeschleppten Sprachen. So versteht man zum Beispiel auch folgendes: Im Süden/Südwesten Tarlisch (Daminro und Umgebung), im Osten Luvaun (Region Lerecca) und im Südosten Kalt, sowie zahlreiche Dialekte. Diese Sprachenvielfalt ist sicher einer der Gründe für die ständigen Unruhen im Lande. Weiterhin liegt südlich von Barga das Gebiet von Ijenreich, zu welchem die Stadt bemüht ist eine neutrale Stellung zu behalten, denn als gutnachbarschaftlich kann man die Ijis sicher nicht bezeichnen. Berühmte Bauten von A’Luma sind sicherlich der Manthen- (vom Haregez zum Telénemeer, wo auch Lurut liegt) und der Luvaunkanal (vom Haregez bis zum Cormoda, an den Ruinen von Pojéun vorbei).

Tukon: (Tuki, Tukisch) War eines der ältesten Länder, von denen man heute noch weiß. Tukon erstreckte sich den Britanlak entlang etwa vom Magisil bis zum heutigen Cynlak. Mehrere Kriege mit Omijern und Manthen erschütterten das Land und auch innerpolitische Schwierigkeiten waren Gang und Gäbe, so zerfiel es aufgrund interner Zwistigkeiten. Um die Städte LoRogo und Gorroc herum blieben die Länder DeTukon und ETukon zurück. Die während der Bürgerkriege erbaute Tukonmauer diente als Grenze zwischen den verfeindeten Staaten. Nach den Zerfall von Omijern eroberte Rees DeTukon. ETukon fiel schon vorher Karrac zum Opfer. Heutzutage ist der Name Tukon übrig geblieben als Bezeichnung der Gegend um Illort .

DeTukon: Nachfolgerland von Tukon und ewiger Feind von ETukon. Wurde von Rees unterworfen.

ETukon: Nachfolgerland von Tukon und ewiger Feind von DeTukon. Wurde von Karrac unterworfen.

Troumland: (Troumländer, Troumisch) Beim Zerfall von Tukon machte sich der östlichste Teil, angeführt von der Stadt Shorum selbständig unter dem Namen Troumland, welches zwischen ETukon und Fadda lag, jedoch untergang als die ehemals solutische Stadt Doliras zusammen mit dem troumischen Sylak (heute Cynlak) das Reich von Morgolt gründeten. Nur Karrac entgang, indem es sich ETukon als Verbündeten holte und daraufhin assimilierte. Die Gegend um die Ruinen von Shorum sind in Machey immer noch als Shroum bekannt, wo ein Dialekt des Imarischen gesprochen wird.

TuKarra: Während des Niederganges von Troumland verbündete sich Karrac mit ETukon um Morgolt zu entgehen. Schließlich kam in Karrac ein Mann mit der Idee an die Macht, man müsse das alte Tukon wieder auferstehen lassen. ETukon unterwarf sich freiwillig, als Karrac dessen Hauptstadt zerstörte. So entstand TuKarra, das Land, welches Machey als erstes betrat und so das Herz seines zukünftigen Landes wurde.

TuReesten: Die vorerst letzte Möglichkeit, die sich Rees zum Aufblühen bot. Als Iotor gnadenlos in den Norden von Omijern einfiel und ihn zerstörte, blieb Rees alleine übrig. Irgendwie jedoch schafften es die Regenten der Stadt jedoch das Gebiet von Reesten auf DeTukon und ein paar ehemals manthische Gegenden auszubreiten, wie Nyrron und Caertal (heute Catalgi genannt).

Morgolt: Name des Reiches von Doliras, welches lange Bestand hatte und sogar Machey Schwierigkeiten bereitete. Heutzutage Name der Gegend im Südosten von Machey.

Omérian: Land auf der Halbinsel Tanderomérian, gegründet von Amant Emaior zu Ehren von Omé, getrennt durch den Tanderethen (bzw. Tanderecca) vom Nachbarland Tandereis, zu dem schon seit Jahrhunderten sehr gute Beziehungen bestehen. Die heutige Hauptstadt Halkus bestand schon zu Zeiten Iotors unter dem Namen Halkis. Weitere große Städte sind Touron, Frezinne und Recellia. Zwar ist das Land nicht groß und infolge des Jahres 2000 fielen die einstigen Länder Otoriachs dieser Gegend zwar dem Chaos anheim, doch ist heute Omérian recht stark besiedelt und wichtige Seemacht.

Derzeitige Herrscherin ist Parga Emaior. Für weiterführende Informationen mag das Buch der Länder herangeführt werden. Die Bezeichnung des Herrschertitels ist Milciar.

Fasiawald, der: Größeres Waldgebiet am westlichen Erzherz in Rardisonán, zweitgrößtes Waldgebiet im Norden nach dem Guihúd. Benannt nach dem Lande Fasia in West-Rardisonán. Der F. Wurde schon von Sedíra (Secyma) für seine Schönheit bewundert und begehrt. Er ist durchzogen von Lichtungen und schönen Auen, Bächen und Flüssen.

Am Nordrand des Waldes liegt Fasia, die Hauptstadt des gleichnamigen Landes.

Die friedliche Schönheit des Landes ist ein starker Gegensatz zum nördlich gelegenen Saten. Die Flüsse Tozzen sowie die Monwasser entspringen im Erzherz und durchfließen den F..

Ibigo, eine weitere Stadt, liegt an den Monwassern am Ostrand des Waldes.

Am Südende aber liegt die Festung Goldberg (Sadaeavir), die den Pass über das Erzherz nach Machey hinein verteidigt.

Raí: [Ra-ii]

  1. Name von Tól und Omés Sohn. Geboren 1988, gestorben 2021 durch die Hand seiner Schwester Lían. Raí riss von Zuhause aus und wurde Statthalter von Darôn und General der Armee von Silön. In der Schlacht zwischen beiden Parteien in der Ebene zwischen Diméo und Maggin musste Lían ihren Bruder töten und brachte ihn zurück zu ihren Eltern.
  2. Name der Burg Raí. 1997 von Amant Emaior zu Ehren von Raí erbaut, war sie einige Jahre lang sein Stützpunkt und der der Verteidiger von Tól und Omé. Nach der Abreise von Emaior übernahm diese Aufgabe sowie die Burg Malont Déaron. Seit dem Tod von Raí steht sie aber verlassen.

Jasleam: [Dschä-löm] Alter lurrukischer Name: Yalame. Auch bekannt als Yasleam [Jä-löm]. Jasleam war einstmals Grenzstadt von Lurruken, weit außerhalb in einem Hügelgebiet gelegen. Seit dem Jahr 2000 lag J. nah am Meer, errichtete dort einen Hafen und wurde eine Zeitlang wichtige Hafenstadt. Die Herren der Stadt vergrößerten ihr Gebiet und J. Wurde Hauptstadt eines kleinen Landes. Im Laufe der Jahre jedoch fing das Land rund um die Stadt an, immer stärker zu versumpfen. Gleichzeitig siedelten sich zwielichtige Gestalten an und die Absichten der Herren der Stadt wurde schlechter. J. Verkam immer mehr zum Piratenkaff und wurde lange Jahre von Tólome bekriegt.

Heutzutage sind die J.-Sümpfe die größten von Tólome und J. selber gilt als Heimat vielen lichtscheuen Gesindels. J. liegt in Laneun, eines Landes von Tólome. Für weitere Informationen siehe die Länderbeschreibung von Tólome.

Maggir: [Mä-dschiir] Alter lurrukischer Name: Maggin [Mä-gin]. Name, den die ursprünglichen tarlischen Sieder der Stadt gaben: Magire [Mä-gai-är]. Gegründet von tarlischen Siedlern, wurde die Stadt mit der Expansion von Lurruken diesem integriert, neu strukturiert, vergrößert und zum Stützpunkt einer lurrukischen Legion deklariert. Nach dem Untergang von Lurruken und der Vertreibung aus Lían, floh Silön nach Maggin und hielt sich dort versteckt. Später eroberte Amant Emaior die Stadt für Tól und Omé im Jahr 2000. Maggin war seit dem lange Zeit Grenzstadt für Tólome.

Nach der Flucht von Tól und Omés Sohn Niráce Jardgeault aus Lían wurde Maggin zur neuen Hauptstadt von Tólome und gleichzeitig umbenannt in M.. Der neue Palast wurde auf dem Hügel errichtet, auf dem einst Amant Emaior und Silön gegeneinander kämpften. Auf dem Gelände des Palastes stehen auch die Häuser einiger der wichtigsten Adelsfamilien von Aloya und Tólome. M. ist auch Hauptstadt von Aloya. M. liegt am Guntrot, welcher einst Gantrott hieß. In der Mündung vom Bauron in den Guntrot liegt eine der wichtigsten Flusswerften von Tólome. Ebenso befindet sich auch die größte öffentliche Schule von Tólome in der Stadt.

Tólome, Länder von: Tólome besteht derzeit aus 10 Mitgliedsländern. Man unterteilt hierbei gerne zwischen 3 Arten, von West nach Ost:

Die Herzländer sind die westlichsten. Sie sind das Gebiet, das bereits zu Zeiten von Tól und Omé von diesen erschlossen wurde. In einzelne Länder wurden sie erst später unterteilt, aus Verwaltungsgründe. Im Gegensatz zu den anderen Ländern findet man zwischen den Herzländern kaum Zwistigkeiten. Mit Hauptstädten sind die Herzländer die folgenden: Parúni (Lían), Aloya (Maggir), Fleundan (Ahém).

Östlich der Herzländer schließen sich die 4 Grenzländer an, Gegenden, die nach dem Niedergang von Lurruken zunächst selbständig wurden, als kleine Feudalreiche oder als einzelne Gemeinden. Sie wurden nach und nach in Tólome eingegliedert. Durch Eroberung, friedliche Vereinigung oder anders. Mit Hauptstädten sind die Grenzländer die folgenden: Seimáns (Lanc), Torchás (Tobámon), Rhóndeis (Cároun), Ajeaun (Renáy).

Letztlich fehlen noch die 3 Küstenländer. Diese liegen alle im Osten, in der Gegend der Midaulin-Isonnis. Nach dem Niedergang von Lurruken wurden auch sie in Einzelstädten selbständig, viele davon entwickelten sich jedoch zu Piratenstädten und terrorisierten die Länder am Geistmeer. Tólome ging früh gegen diese Städte vor, führte einen Krieg nach dem anderen gegen sie und besetzte sie schließlich. Heutzutage gehören die Länder zu Tólome, es gibt jedoch immer noch einige Piraten und so manche Zwistigkeiten. Die Küstenländer sind mit Hauptstädten die folgenden: Lobileau (Begót), Lanéun (Masin), Saír Faloí (Sadun).

Rardisonán, Länder von: Rardisonán besteht aus 13 Ländern und 3 Stadtstaaten. Diese wurden entweder im Laufe der Zeit von R. erobert oder traten freiwillig bei. Teilweise gab es auch weitere Konflikte innerhalb dieser Länder, was zu weiteren Spaltungen oder Verschmelzungen führte. Die Länder haben alle ihre eigenen Regierungen, Könige oder Fürsten und regeln dies auch selbst, nur wichtige Gesetze sind überregional. Die Fürsten wurden ursprünglich alle vom Tolnán eingesetzt. Teilweise sind diese Titel heute aber vererbbar oder durch Wahlen eingesetzt.

Zu den Regierungsarten der Länder sowie der jeweiligen Hauptstadt siehe die folgende Übersicht von Ost nach West:

  • Guihúda: Ciprylla. Der Fürst wird durch die Spiele in Ciprylla ermittelt.

  • Sagaja: Sojibin. Königreich.

  • Bojomin: Delitres. Der König von Delitres setzt Fürsten in anderen Gegenden ein.

  • Imon: Calerto. Fürstentum

  • Tobjúen (Tobjochen): Telígas. Dort werden Wahlen abgehalten, der Rat setzt Fürsten ein.

  • Iotor: Rardisonan. Fürstenrepublik, vom Volk gewählt.

  • Emadeten: Belané. Königreich.

  • Taníqe: Cobogi.

  • Irjúdonn: Fernol. Fürstentum

  • Huálor: Lonir. Königreich.

  • Saten: Iruido. Fürstentum.

  • Fasia: Fasia. Königreich.

  • Guidonn: Burg Argans. Fürst und militärischer Führer.

Die 3 Stadtstaaten sind, von Ost nach West:

  • Charyson: Die Sonnensekte herrscht über die Stadt.

  • Toljúin: Sitz des Tolnán, selber aber Fürstenrepublik.

  • Aurost: Fürstentum.

Telígas und Delitres sind Quasi-Stadtstaaten.

Emadeten, Freies Königreich: Ein Land von Rardisonán an der Laruinto, zwischen den Sümpfen von Belané und den Flüssen Gumond, Gascirn und Monwasser, Hauptstadt Belané, weitere große Städte sind Peridé und Norilé.

Nach dem Jahr 2000 war Emadeten stark genug, sich von Iotor zu lösen und erklärte sich zum Königreich. Später landete Raréon an der östlich gelegenen Banurburta. Unter Gerí Anaruen war Emadeten Verbündeter von Raréon gegen den Rest von Iotor um Aurost. Sein Sohn Camón dagegen hielt nicht zu Rardisonán, da mittlerweile der Herrscher von Tobjochen Tolnán von Rardisonán war und zwischen diesem Land und E. starke Spannungen herrschten.

Nach weiteren 150 Jahren Nachbarschaft herrschten aber zahlreiche entstandene Familienbindungen zwischen beiden Ländern und e. akzeptierte Rardisonáns Schutz vor Piraten der Schwarzsee. Die Verbindungen beider Länder wurden immer stärker und bis 2600 war E. quasi Vasallenstaat von Rardisonán. Es nennt sich aber weiterhin Freies Königreich, gehört aber zum Land Rardisonán und dem Reich von Ojútolnán. Der König wählt den Tolnán mit bzw. stellt sich auch selbst zur Wahl und sendet Stellvertreter für den Hof des Tolnán und dem Fürstenrat aus, hält die allgemeinen Gesetze ein, ernennt auch eigene und sorgt größtenteils selber für die Verwaltung des Landes. Die Landwächter von Rardisonán kontrollieren jedoch trotzdem die Straßen.

E. ist ein Fluss- und auenland, mit den weitläufigen Sümpfen an der Küste, die den Bau größerer Häfen verhindert haben. Im Süden jedoch ist das Land sehr ansprechend.

Aurost, Turm von: Der Turm von Aurost wurde von Iotor im Gebiet des eroberten Ojonis an der Mündung des heute Dunlon genannten Flusses in die Miabanur erbaut. Der Turm sollte der neue Sitz des Herrschers von Iotor werden, wurde aber nicht rechtzeitig vor dem Jahre 2000 fertig gestellt. Nach dem Untergang des Hauptteiles von Iotor schwang sich der Verwalter von Aurost zum Herrscher über das neue Iotor auf. Später wurde es von Rardisonán zusammen mit Emadeten erobert und war danach Kernland des entstehenden Rardisonáns. Aurost war schon öfter Sitz des Tolnán und hat dank dieser Umstände eine Sonderrolle als Stadtstaat (und Fürstentum).

Der Turm wurde nie fertig gestellt, man baut immer noch daran. Mittlerweile ist er mehrere Stockwerke hoch und man baut den Großteil des Jahres an ihm. Er beherbergt Hunderte von Bewohnern.

Fasia, Königreich: Land in Rardisonán, Hauptstadt ist Fasia. F. war einst Teil von Omijern. Zahlreiche Adligen zogen hierher auf ihre Landsitze. Rées wurde so geschwächt und Gusta Marénis führte einen Putsch gegen Amís Cállate, den Herrn von Omijern, der in Fasia residierte. Marénis riegelte Rées gegen Fasia ab. So entstand in Fasia eine Exilregierung von Omijern, während Rées die Kontrolle über seine Gebiete verlor. F. musste sich gegen Iotor behaupten. Bérin Cállate, Urgroßenkel von Amís, soll F. an Iotor verraten haben. Man verbannte ihn und nahm den Namen Königreich von Fasia an. König wurde Séjil Déan, Bérins Neffe 2. Grades aus Sadaeavir.

Im Entstehungskrieg von Rardisonán und Machey wollten beide Parteien F., griffen es aber lange nicht an. F. wollte neutral bleiben, König war zu dieser Zeit Chelórim Naquín. Ein kleiner Zwischenfal führte später zum Streit mit Machey. So brauchte F. den Schutz von Rardisonán.

Heutzutage herrscht Fasia über den Fasiawald, die angrenzenden Gebiete und die Städte Fasia, Dibigo (oder Ibigo), Aýran und Sadaeavir. Bei letzterem liegt auch der Pass zum feindlichen Machey und Rees.

Fasia, Stadt: Stadt, die von manthischen Aussiedlern am heute gleichnamigen Wald erbaut wurde. Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs in Rardisonán. Erholungszentrum des Reiches mit zahlreichen Landsitzen und etwa 8.000 Einwohnern. Die Stadtmauern der Stadt werden seit tausenden von Jahren nicht mehr benötigt und werden zwar instandgehalten, jedoch nur noch als Teil der Parkanlagen.

Machey: [Ma-chii]: Benannt nach Mytillin Machey. Land im Britanlak-Tal zwischen Erzherz und Lusuvameer, Magisil und Goldfluss, zwischen Rardisonán, Aleca und Panme. Königreich, Sitz des Lorts ist Illort. Machey wird von Adligen kontrolliert, die dem Lort Hörigkeit schuldig sind. Der Lort kontrolliert die Armee. Die Sprache von Machey ist das Imaria, die Bevölkerung nennt sich Imari. Seit seiner Gründung ist Machey fast dauernd im Krieg mit Rardisonán. Dieses hat schon fast Tradition. Die Grenzen sind auch stark mit Festungen gesichert.

M. lebt hauptsächlich von der Agrar- und Minenwirtschaft, sowie von Handel. Dies brachte ihm in Rardisonán den Ruf als rückständig ein. Machey ist weitläufig besiedelt, die meisten Städte sind aber höchstens mittelgroß. Das Lad ist in 10 Regionen gegliedert, welche sich wiederum in die Lehen der Adligen unterteilen. Der derzeitige Lort ist Martynne Varlent.

Rardisonan: [Rar-di-zo-nan] (tolji.: Rar’s Hauptstadt). Hauptstadt von Iotor, einem Fürstentum von Rardisonán, gelegen auf einem Dutzend Inseln in der Banurburta, der Mündung der Miabanur in die Laruinto. Ein Viertel der Stadt, die sogenannte Verbrannte Stadt (zurückzuführen auf einen einstigen Brand und die seit dem dort sichtbaren Spuren) liegt auf dem Festland, an der Miabanur-Mündung, der Rest auf den Inseln. Der bewohnte Hauptteil der Stadt liegt auf der großen Hauptinsel und den 3 weiteren größten Inseln. Südlich des Hauptteiles liegt ein großes Inselgefängnis, das größte Gefängnis von ganz Rardisonán, abgesehen von dem bei Magin. Südöstlich liegt der Marinehafen der Stadt, der größte und wichtigste von Rardisonán. Weiterhin liegt im Süden ein Landeplatz für Veduigirm.

Die Burg der Stadt liegt auf der Hauptinsel. Sie geht auf das Lager zurück, welches Raréon an dieser Stelle nach seiner Ankunft an der Laruinto errichtete. So war die Stadt auch lange Jahre Hauptstadt von ganz Rardisonán, bis zu den Bürgerkriegen und der Gründung von Toljúin.

Menschen, die: Eine der vorherrschenden Rassen der Welt, fast überall verbreitet und als Rasse sehr expandierend und anpassungsfähig. Ihre Population geht in die Millionen, ihre Zahl ist mit natürlichen Mitteln kaum zählbar. Sie sind im Normalfall etwa zwischen 1,40 und 1,90 Füße groß, ihre Hautfarbe reicht von hell bis fast schwarz, auch bei Augen- und Haarfarben besteht ein breites Spektrum.

Sie beherrschen fast alles, haben sich als Rasse aber vor allem auf die Expansion und was dafür notwendig ist spezialisiert. Ex existieren viele Unterarten. Die M. sind schon fast von Natur aus zerstritten und in zahlreiche Nationen gespalten.

Karrac: [Ka-rak] Nach Illort größte Stadt von Machey und auch eine der ältesten, gelegen am Zusammenfluss von Azallak und Britanlak. Einst war Karrac (damals noch: Karra) Hauptstadt der verschiedensten Reiche, so z.B. dem alten sowie neuen Tukon, ETukon und TuKarra. Diesen Status verlor die Stadt endgültig, als Mytillin Machey als erster Lort des neuen Tukons (das später Machey genannt wurde) seine neue Hauptstadt Illort errichtete. Doch da Karrac an der Kreuzung mehrerer wichtiger Handelsstraßen, hier vor allem der Los Tensarru und dem Britanlak, lag, wurde es stattdessen schnell wichtiges Handelszentrum. Noch heute haben Lorts oft einen zweiten Wohnsitz in Karrac. Auch ist sie wieder Haupstadt von Tukon, diesmal der Provinz, nachdem Illort zum selbständigen Stadtstaat unter alleiniger Herrschaft des Lorts steht.

Ahém: /a-he:m/ Stadt in Fleundan im Reich Tólome. Der Hafen liegt am Golf von Lanc, unweit von Lían. Nach dem Jahr 2000 war A. der erste Hafen, der wieder an einer Küste gegründet wurde sowie die einzige (abgesehen von Lían) von Tól und Omé gegründete Stadt. Der Hafen war der Grundstein zu Tólomes Seemacht, befuhr es doch dadurch als eines der ersten Länder wieder die Meere. Als im Laufe der Zeit von Tólome bessere Häfen erschlossen wurden, verlor Ahém langsam seine Bedeutung. Heute ist die Stadt vor allem nach Lían ein Wallfahrtsort für Anhänger von Tól und Omé.

Arasanh: /ɑ-ʀɑ-sɔ̃:/, früher: /ɛ-ɹɛ-sɛn/. Stadt zwischen den Quellbäumen und Stirmen, gelegen in Parúni im Reich Tólome. Westlichste Stadt des Reiches. Die Stadt, in der einst Tól und Omé sich das erste Mal zeigten und anhänger fanden. A. wurde vor über 3000 Jahren von colitischen Siedlern gegründet, war danach selbständiges Reich, bis es etwa 1700 unter den Einfluss von Lurruken geriet und wechselte ab 2000 zu Tól und Omé. Die Stadt erlebte in ihrer Geschichte noch viele Kriege hiernach, seit 3000 ist es aber ruhiger geworden. Heutzutage ist sie vor allem Handelsstadt, das ‚Tor zum Westen‘. Da die Wege im ehemaligen Lurruken aber gefährlich sind, ist sie auch eine Stadt der Abenteurer.

Tamilor: /ta-mi-lor/. Einstige Hauptstadt von Lurruken für fast 1000 Jahre. Der Sage nach im 12. Jh. gegründet von dem von den Göttern gesandten Amulos, Anführer des Stammes der Ruqier, an dem Fluss, den man heute Iol nennt, westlich der Geistberge. So wie sich Lurruken rapide vergrößerte, tat es auch T.. Im Laufe der Jahrhunderte baute man nördlicher der Stadt einen Kanal zum Fluss Cormoda, über welchen nun auch etwas mehr Flusshandel möglich wurde. Die Stadt soll später nahezug übergequollen sein vor Wundern und prächtigen Bauten. Der Kaiser Lurrukens erhielt bald seine eigene Stadt in der Stadt. Als letzter herrschte hier Tamirús, mit dem sowohl Stadt als auch Lurruken nach dem Jahr 2000 langsam endgültig zerbrachen, als die Völker des Reiches auch ihre Unabhängigkeit forderten. T. wurde verlassen, als das Land langsam zu versumpfen begann und man kein Mittel mehr dagegen wusste. Heutzutage wagen es nur noch Abenteurer die Stadt zu suchen, denn kaum jemand findet lebend aus dem Moor zurück und niemand kam um von T. zu berichten.

Taiban: /tæɪ-bɛn/. T. war einst eine Stadt am östlichen Ende der Quellbäume, vermutlich gegründet von colitischen Siedlern. Über die weitere Geschichte von T. ist kaum etwas bekannt. Genau wie die anderen colitischen Kleinreiche geriet es bald unter die Kontrolle von Lurruken. T. ist bekannt als die Stadt, die 1982 Tól und Omé abwies, wenige Jahre später aber während Lurrukens Niedergang zu ihnen wechselte. In Taiban (/te:-bɔ̃/) wurde 2542 Tól und Omés Sohn Sináque ermordet und daraufhin von General Mérchanis besetzt. 2546-47 wurde T. von Arasanh und Silûne belagert und schließlich völlig zerstört.

Tambaheim: /tɛm-bɑ-hæɪm/. T.s Gründungszeit ist unbekannt, doch wurde die Stadt wie so viele in der Gegend gegründet, als colitische Siedler gen Südosten drängten. T. war vermutlich aber bereits zuvor Sitz eines Kaltreiches gewesen. Aber erst mit lurrukischen Berichten ab ca. 1300 lässt sich T. als Hauptstadt von Tambien erfassen. Wenige Jahre später wurde Tambien von Lurruken erobert. Im Jahre 2000 ging T. wie andere Küstenstädte unter. Um T. ranken sich noch heute viele Legenden, so z.B. von versunkenen Schätzen.

Ketaine: /ke-tæɪn/. Über die Stadt ist wenig bekannt. Sie wurde vermutlich von colitischen Siedlern gegründet. Ihr kleines Reich wurde wie viele andere colitischen und Kaltreiche ab 1700 von Lurruken unter Tamirús erobert. Die am Fluss Geist, unweit des heutigen Ru Bonaroux, gelegene Stadt ging 2000 unter.

Silaine: /si-læɪn/. Siehe Ketaine. Sie lag am Fluss Gantrott (Guntrot) unweit des heutigen Lanc. Bei Ebbe kann man manchmal noch ihre Ruinen im Meer sehen.

Arsullan: /a-su-lɔ̃:

/, früher: /ɑɹ-sɑ-lǝn/. A. ist eine Stadt in Saír Faloí im Reich Tólome, gelegen am Haun liun Siloen. Gegründetwurde sie im Zuge der Colite-Wanderungen gen Südost und bildete dort ein Kleinreich, bis gegen 1700 Lurruken sie eroberte. Einst lag A. an einem Nebenfluss des Panenfiress, der nun aber ausgetrocknet ist, als 2000 seine Quelle durch das vorrückende Meer von A. abgeschnitten wurde. Das Meer stoppte nicht weit vor A., weshalb man die Stadt später um einen Seehafen erweiterte.

Azirun, das: /ɑ-zi-ʀʊn/. Das A. ist ein keilförmiges Gebirge, das Silûne und Dhranor voneinander trennt. Die Breite Seite des Keils liegt hierbei am Meer. Das A. ist eines der größeren Gebirge des Kontinentes. Der steile, kaum passierbare Kamm des A. liegt im Westen. Dhranor kann deshalb im Azirun nur etwas Bergbar betreiben, es entspringen auf dieser Seite kaum Flüsse dem A.. Im Osten dagegen fällt das A. sanfter ab und zahlreiche Flüsse entspringen dem Gebirge, allesamt Quellflüsse der Nechdra.

Colite, die: /ko-lɑɪt/. (->colitisch). a) Die C. sind eines der Weltvölker. Wenn sie keine Menschen sind, sind sie ihnen zumindest sehr ähnlich und eng mit ihnen verwandt. Dafür sprechen Ähnlichkeit und Vermischbarkeit. Im Allgemeinen nennt man die C. zumindest Menschen. Der Ursprung der C. muss irgendwo im heutigen Pervon liegen. Bereits für 2000vdF sidn aber die ersten Colite östlich des Echris Sirenn feststellbar. Im Laufe der Völkerwanderungen, die von den Pervonen oder anderen Völkern ausgelöst wurde, drangen sie immer weiter gen Ost vor. Gegen 1000dF gingen sogar viele bis an das östliche Meer und gründeten dort Kleinreiche wie Arasanh und Arsullan oder vermischten sich mit den heimischen Kaltvölkern. Historische und aktuelle C.-Völker sind, von West nach Ost (in Klammern die ausgestorbenen Völker):

Pervonen, Sujeren, (Darite), Tarler, (Harite), Alumen, Panmesen, (Manthen),z

(Saten), Huluveri sowie die Völker von Arsullan, Arasanh, Silaine, Ketaine usw. Umstritten ist, ob die Imari/Tukonen und die Ruqier auch zu den C. zählen. Daneben gibt es weiterhin Minderheiten und in anderen Völker aufgegangene Stämme, wie in Tólome und Demirn.

b) Die Sprachen der C. bilden eine Sprachfamilie, daher stammt auch die Annahme, sie zu einem Volk zusammen zu fassen. Die Sprachen sind (in Klammern ausgestorbene):

(Alt- und) Neupervonisch, Daritisch: (Alt), Neu, (Südost), Tarlisch, (Alt-Sujeri), Neu-Sujeri; Haretisch: (Manthisch, Neumanthisch), Huluveri, (Haretisch), Panmesisch. Es ist umstritten, ob Ostcolitisch dazugehört oder selbständig ist: Imarisch, (Tukisch), Neutukisch, Britanisch, Troumisch, Omcisch, Morgoltisch.

Lusuvameer: /lu-zu-vɑ/. Ältere Namen: Lusvameer, Lavameer, Luvaunmeer. Der Legende nach war das L. einst eine gewaltige Senke. Viele Feuerberge sprenkelten dessen Grund, ihre Lava gaben der Landschaft ihr Aussehen. Im Laufe der Jahrhunderte füllten die Flüsse Lusva, der Daloun und andere kleine Flüsse die Senke, bis das L. Entstand. Es füllte sich so stark, bis es überlief. An seinen niedrigen Seiten bahnten sich die Fluten ihren Weg durch die Berge und ergossen sich in drei großen Fällen in die Flüsse Azallak, Goldfluss und Soleurn. An einer weiteren Stelle entstand der Fost. Ob diese Legende nun wahr ist oder nicht, seit gut 6000 Jahren hat das L. Die selbe Form, doch unterschiedliche Namen. Der Name Lavameer könnte sich von den Feuerbergen in den umgebenden Bergen herleiten. Interessanterweise gab es nie einen Hafen an diesem riesigen Binnenmeer. Im Süden begrenzt es das Amîenmoor, im Norden und Osten die Berge, im Westen das Hochland – allesamt sehr unwohnliche Gebiete.

Salire: /sɑ-lir/. Früher: /za-lɪ-ʀǝ/. a) Name des untergegangenen Reiches von S. (Saliresches Reich), das ab ca. der Gründung von Taral um 800vdF bis zum Jahre 2000dF existierte, als ein Großteil des Landes versank und die heutige Inselkette der Nordwindinseln (Südfeuer) entstand. Die drei einzigen größeren Städte von Salire waren Taral in den Bergen, Lorheim am Fluss Lor sowie Cyll weit im Nordosten. Nur Taral hat die Fluten überstanden. Das Reich S. war ein Zusammenschluss von südlichen Kaltvölkern, die hierher von den vordrängen Hsachradhi und Colite verdrängt wurden waren, unter Dominanz der Saliren. Seine Nachfahren hat es in dem Reich von P’Dynn sowie Taral und Torneter.

b) Name der Insel S., größte der Nordwindinseln. Hierauf liegen die Städte und Länder Taral und Torneter, die seit dem Untergang des Reiches von S. verfeindet sind, sowie der Fluss Tisronn an dessen Ufern oft gekämpft wird. Die Südküste der Insel nutzen die Nirzen als Anlegestelle.

Omjúen: /ɔm-xu-en/, im Imaria: Omcen /ɔm-kɛn/. O. Ist eine Stadt im östlichen Erzherz, unfern der Girgóte (/Luibon/Tengata). Gleichzeitig ist sie die Hauptstadt von Omijern (Omicen), einem Teil von Machey (Macee). Nach dem Untergang des historischen Omijerns war die Region um die Stadt der einzige Teil südlich des Erzherzes, der nicht imarisch wurde. Eine Weile lang hielt sich hier noch der Name Omijern für ein Kleinreich. Erst später wurde es von Morgolt erobert. Sedíra stammte aus O. Noch heute ist es der einzige Teil südlich des Erzherzes, der noch juepisch ist. Die Bevölkerung stellt damit eine Minderheit dar, die sich danach sehnt unabhängig zu sein oder wenigstens zu ihren Verwandten in Rardisonán zu gehören, doch Machey denkt nicht daran, auf O. und seine Minen zu verzichten, weshalb es hier öfter Aufstände niederschlagen muss. Und Ojútolnán interessiert sich nicht dafür ein so schlecht verteidigbares Stück Land zu erobern.

Aleca: /ɑ-le-kɑ/. A. ist ein Land im Nordosten der Heimländer. Seine Provinzen mit Hauptstädten sowie der Sprachmehrheit sind, von Südwest gen Nordost:

Soluten – Solutetor – solutisch.

Gunun – Joholan – kalt

Tihonmadah – Tuman – tolumisch, juepisch

Peben – kalt, juepisch, pakamisch

Ayfell – Ayfell – tolumisch

Gadian – Dah Ma’ara – tolumisch, juepisch, pakamisch

Raygadun – Raygadun – gemischt.

Marad mit seiner Hauptstadt Daris Marad löste sich vor einigen Jahren von A.

Im Westen wird A. vom Goldfluss, im Süden von den Grünspitzen begrenzt, im Norden und Osten vom Meer. Der Soluten durchfließt das Land von Südwest gen Nordost und mündet bei Raygadun.

A. entstand langsam, aus dem Staaten- und Völkergemisch, das sich in diesem fruchtbaren, bergigen Land angesiedelt hatte. Ab 2000vdF gründeten Tolumi Kolonien in dieser Gegend, von der heute aber keine mehr existiert. Flussaufwärts dagegen lebten einheimisch Kaltstämme, mit denen man sich mal verstand, sie andern mal bekämpfte. Die Geschichte von A. ist ein wenig kompliziert und verstrickt aufgrund der vielen Staaten, Einwohner und Völker. Auch Pakama gründete schon vor 0dF hier Außen- und Handelsposten. Die Tolumi und Kalt dominierten jedoch. Ab 200dF eroberte Pakama die Küste. Oft wanderten Kaltvölker nach Süden ab, aufgrund von Überbevölkerung. 800dF zerbrach Pakama und Aleca wurde wieder zum Staatenchaos. Südwestlich von Gadun, flussaufwärts, wurde die Stadt Rajadun gegründet, die die Staaten einte und unter dem Banner von Aleca sind frei kämpfte. Bis 2000 herrschte die Republik Aleca zwischen den Flüssen über ein Gemisch von Völkern: Tolumi, Kaltvölker, Pakami und im Südwesten auch Colite. Natürlich wechselten diese teils auch ihre Wohnorte. 2000 ging mit dem Feuer viel von Aleca unter und versank im Meer und im Chaos. Der süden blieb aber bestehen und sorgte bis 2244 wieder für Ordnung. 2984 bis 3244 war Aleca Teil des neuen Ojútolnán, viele Stadtgründungen fanden statt. Auch später gab es noch viele Konflikte zwischen beiden Ländern.

Heutzutage ist A. das wohl technologisch fortschrittlichste Land und gut im Überseerennen dabei. Herrscher der demokratischen Republik ist Ycr Dearu. Die Sprache ist eine Kreolsprache aus den Sprachen seiner Völker und wird Lecin genannt.

Amîen: /a-mi:-ɔ̃:/, kalt: /a-mi-ǝn/. Stadt am Amîenmoor. Wurde am Rande des Moores gegründet, in welchem man viel Torf abbaute und in der Umgebung viel Jagdbeute fand. Später verlief hier eine wichtige Handelsroute. Die Gründung erfolgte ungefähr 1500vdF. Schnell wurde A. Hauptstadt eines gleichnamigen Reiches. Aus diesem ging 150vdF das Reich von Luvaun hervor. Nach dessem Untergang gegen 2650dF blieb A. bestehen, zunächst in anderen Reichen, später wieder unabhängig. Als in den vergangenen Jahren die Gegendenvon Luvaun immer mehr verödeten und die Städte mehr nach Schutz verlangten, schloss sich A. mit Teûnfurt und Fisan zum Teûnbund zusammen, einem Handels- und Schutzbund.

Gadun: /gɑ-du:n/. G. War eine tolumische Stadt am Soluten, unweit nördlich des heutigen Raygadun. Gegründet wurde sie um 2000vdF von den Tolumi. Danach war die Stadt als Kleinreich selbständig. Ab ca. 1000vdF nannte man sie Ech-Gadun, das Land Ganun. Gegen 250dF wurde sie von den Pakami erobert. Diese errichtetenden Hafen Shayadan, das heutige Raygadun, flussaufwärts. Gegen 850dF schloss sich G. Aleca an und wurde nie wieder selbständig. 2000 ging die Stadt unter.

Raygadun: /rɑɪ-ga-du:n/ ‚Neu-Gadun‘. Gegründet wurde die Stadt gegen 300dF von den Pakami im heutigen Aleca, flussaufwärts vom damaligen Gadun. Heute liegt sie direkt am lecischen Meer und der Bucht von Gadun. Der Gründungsname war Shayadan. Die einheimische Bevölkerung nannte es später Rajadan. Als 800dF Pakama zerbrach, bildete sich in Rajadan Widerstand. Andere Städte verbündeten sich mit ihr und gründeten die Republik Aleca. Bald wurde beschlossen, dass Aleca durch einen Rat zu beherrschen sei, gebildet durch Repräsentanten der Mitgliedsstädte. Der Rat befand sich im nordöstlichen Stadtteil.

2000dF drang das Meer bis hierhin vor und zerstörte den Rat, nicht jedoch die restliche Stadt. Aleca zerbrach jedoch, an den Küsten herrschte Gewalt und Kleinreiche. Bis 2244 hatten Soluten und Halana Aleca wiedererobert, einen neuen Rat eingesetzt und die Stadt in R. umbenannt.

R. ist die Hauptstadt von Aleca und zweitgrößte Stadt des Kontinentes. Sie beherbergt unter anderem die größte Bibliothek der Welt.

Huálor, Königreich: /wɑ

:-loɹ/. H. ist ein kleines Königreich in Rardisonán. Bis 2000dF war die Burg von Lonir (im 1.Jh.vdF noch ein Grenzposten von Saten) ein Posten Iotors ohne große Bedeutung. Das vorrückende Meer zerstörte ein wenig was von der kleinen Siedlung, doch die Burg blieb und sagte sich schnell von Iotor los. Ab 2016 half Raréon beim Wiederaufbau und H. wurde sein Verbündeter. Nach dem Verschwinden Raréons und Tode Dojolas Igímans stellte es den nächsten Nachfolger Raréons. Im Bürgerkrieg des 35.Jh. kämpfte es gegen seinen Nachbarn Saten. Trotzdem blieb es bei der Reform von Ausimé Sazar 3500 weiter dasselbe Königreich.

H. ist klein. Seine Hauptstadt Lonir liegt an der Lohburta und gehört zu den vier größten Häfen von Rardisonán. H.s Grenze besteht zu 60% aus Küste, das Land ist das flache Hinterland. Es ist vor allem für Fische, Schiffe und einige Strände bekannt. Im Süden liegt Saten, im Osten Emadeten.

Cóbogi: /ko:-bo-gi/. C. wurde unter dem Namen Cobogá (/ko-bo-ga:/) ungefähr im 15. Jh. vdF gegründet, als Stämme aus Flejenda, das von Manthen erobert wurden war, gen Ost wanderten und sich zwischen Gumón (Gumond) und Gíanisin niederließen. Dort wurde C. ihre Hauptstadt. Im 9.Jh. VdF erobert es seinen Nachbarn Nugisure. Im neuen Großreich erhoben sich im 6.Jh. VdF die Ojonen und machten es zu Ojonis. C. war nicht mehr Hauptstadt, doch Ojonis gedieh. So blieb es, bis in den 540ern Iotor es eroberte. C. wurde Hauptstadt der Provinz Mhadaltan und Chobogi genannt. Nach 2000 blieb C. einziges Überbleibsel von Iotor. Doch die kläglichen Reste tolumischer Siedler im Land wurden bald von den Einheimischen assimiliert und C. wurde zu Cobógi. 2418 bis 2461 führte Rardisonán Krieg gegen C. und Eruedos, eroberte sie beide und fasste sie zum Fürstentum Taniqé zusammen. Im Bürgerkrieg Ende des 35.Jh. griff Cóbogi Rardisonan an. Nachdem Ausimé Sazar gewonnen hatte, änderte er das Gebiet von Taniqé. C. ist seitdem seine Haupstadt.

C. liegt zwischen Gumón und Gíanisin, doch mittig in Rardisonán und da sich hier sehr viele Straßen kreuzen, ist sie vor allem wichtige Handelsstadt.

Tobjúen, Fürstentum: /tɔb-xu:-en/. T. ist ein Fürstentum in im Herzen von Rardisonán. Im Norden begrenzt es der Dunlon, im Süden das Erzherz, im Westen die Miabanur, im Osten das Tal von Telígas. Telígas ist quasi frei, gleichzeitig aber auch Hauptstadt des Fürstentums, Zínan ist zweite Hauptstadt. T. ist eins der vier größten Länder von Rardisonán. Im Süden wird viel Bergbau betrieben, im Osten Handel, auf dem Land vor allem viel Agrarwirtschaft. Außerdem liegt einer der beiden Pässe nach Machey hier.

Historisch gesehen gehörte das Land einst zu vielen Nationen, vor allem aber zu Omijern. Doch im 10.Jh. war es Teil von Iotor und wurde das erste Mal geteilt. Das Gebiet des heutigen T. nannte man Chemuchen. 2000 nutzte man die Gunst der Stunde um sich vom angeschlagenen Iotor loszukämpfen. Der neue Name war Tobjochen. Raréon ließ hier die Feste Sedíra als Schutz gegen Machey bauen. In den 2780ern war Tobjochen Hochburg der Bauernaufstände. 3387 verlor es seinen König, sein Königtum und seine Hauptstadt, als es nach einer Revolte des Königs zum Fürstentum degradiert, Telígas unterstellt und in Tojúen umbenannt wurde. Nach dem Bürgerkrieg des 35.Jh. wurde es von Sazar aber erneut verändert und nun Tobjúen genannt.

Schmelzöfen, die: Größtes Gebirge der östlichen Heimländer. Die S. reichen von den Grauspitzen im Nordosten, einem Ausläufer der S., bis nach Süden an den Wald von Stirmen. Einst war es eine gewaltige Barriere zwischen dem Hochland von Westlurruken und dem Tiefland von Ostlurruken. 2000 überflutete das Meer das Tiefland und hielt erst an den S. Die große Schmelzbucht hat ihren Namen von den S. Ihren eigenen Namen haben sie von den zahllosen Feuerbergen, einige davon noch aktiv. Nebenflüsse der Cormoda kommen aus den S. Im Norden soll angeblich die Hochfestung Werzan liegen. Die S. sind völlig von Wald umgeben, auch ihre niederen Hänge hinauf. Im Westen der Salzwald, im Süden Stirmen, im Norden der Fisanwald, im Nordosten der Geronanwald. Akalt ist das einzige Land, das Ansprüche auf einen Teil der S. erhebt. Die S. sind aber ein beliebtes Jagdgebiet, selbst Macaten findet man hier – und auch nirgends sonst. Zu Zeiten Lurrukens wurde auch etwas Bergbau betrieben, doch scheinen die S. kaum etwas wertvolles zu bergen.

Pakama: /pɑ

-kɑ

-mɑ

/. Die P. sind ein den Menschen eng verwandtes, doch kleineres und zierlicheres Volk vom Ostkontinent. Gegen 220vdF hatten sie dort ein gewaltiges Imperium, das die Heimländer entdeckte und besiedelte. Sie gründeten Kolonien im heutigen Zardarrin und Pakama, verdrängten tolumische Siedler und nahmen schnell Kontakt zu den Kaltvölkern auf. Um 2000vdF gründeten sie Kozeije, das heutige Zardankin. Es dauerte jedoch nicht lange, da eroberten die Vobloochen ihr Imperium auf dem Ostkontinent und die Kolonien waren fortan von ihrer Heimat abgeschnitten. Auf sich allein gestellt spalteten sie sich schnell in zwei Länder: das östliche Pakama um Dumanushun und Istland um Kozeije. Gegen 100vdF eroberte Marad Tumanushun, das heutige Tuman, von Pakama, doch von 200 bis 300 dF besetzte Pakama ganz Aleca und gründete dort zahlreiche Städte. 400 zogen die Fosten wegen Überbevölkerung aus Aleca nach Süden und verwüsteten halb Pakama, bis sie sich an den heutigen Fostilfällen niederließen. 800 eroberte Tulann Orann Istland und Pakama und gründete das Reich von Groß-Zardarkon. Bis 900 kämpfte sich im Norden Aleca von Pakama frei. Ab 1075 verlor Zardarrin wieder die Kontrolle über Pakama, doch erholen sollte sich dieses nie wieder. 2000 wurde es durch die Flut fast völlig zerstört. Dumanushun war untergegangen. Für Jahrhunderte sollte Pakama im Chaos bleiben. Eine lange dunkle Zeit war angebrochen. Nach und nach eroberten die Fürsten sich aber gegenseitig und letztlich setzte sich Mashaba (Mibrad) durch. Diese Stadt liegt an der Pakbucht auf der Halbinsel Ikîma. Zusammen mit der Halbinsel Akôya sind das schon 60% von Pakama. Der Rest sind die pakamischen Inseln im pakamischen Meer. Neben Mashaba ist Kinshado auf Akôya die einzige größere Stadt. Das Volk von Pakama, welches einst die Welt bereiste und Wunder wie die Springquellen baute, ist heutzutage größtenteils ein Volk von Fischern. Aber auch in Kriegen gegen Zardarrin und Aleca musste man sich behaupten. In den letzten Jahren entwickelten sich die Pakami aber auch zu reisenden Händlern.

Pentas: /pɛn-tɑs/. Ein P. war in Tukon die Bezeichnung für einen Grenzturm, seltener auch für eine kleine Grenzburg.

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