Kindergedicht03 Das Kind und das Meer

Ein Kindlein einstmals baden ging,
tief – tiefer – ins Meer hinein,
sich dort in einem Seil verfing –
es sich nicht rührt – bewegt – das Bein!

Das Kind stetig nach Hilfe schreit,
jedoch – der Strand ist still und schweigt.
Es langsam verfällt der Starrheit
und nicht bemerkt wie das Meer steigt.

Erst als es ihm zum Halse reicht,
die Lethargie der Panik weicht,
doch schon ihm alles wird so leicht
– das Bewusstsein der Schwärze weicht.

Am Strande die Eltern laufen,
gestresst sich die Haare raufen.
Musst‘ ihr Kind etwa ersaufen?
– Ein Neues müssten sie kaufen.

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