KAgüE 05 Die Haretländer (A’Lhuma und Panme)

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haret

1. ? (2000vdF) bis 1000vdF: Anfänge und die Kanisanen

Die Anfänge der Geschichte von Haret liegen wie die von Tarle im Dunkeln verborgen.

Um 2000vdF war Harite ein kleiner Streifen Land – damals noch nicht unter diesem Namen – am Haret-Gebirge (Westteil des Goldenen Massivs), damals aus nicht viel mehr bestehend als der kleinen Hauptsiedlung Barga und dem umgebenden Land, Siedlungsgebiet der Kanisanen.

Die Kanisanen, ein Colite-Stamm, wurden im Laufe der Jahrhunderte mächtiger und ein Kriegsfürst nach dem anderen unterwarf die umgebenden Stämme am Gebirge. Einige davon flohen schon damals über das Gebirge nach Osten und sollten die Gründungsväter des späteren Luvaun werden. Bis 1000vdF herrschten die Kanisanen vom Hyrnsee den Haregez entlang bis an den Brandwald.

Dann aber kamen die Colite-Stämme aus dem Westen, überrannten den Osten und ließen sich dort nieder. So gründeten sie auf dem ehemaligen Gebiet der Kanisanen ihr Reich Harite.

2. 1000vdF bis 400dF: Harite und Luvaun

Harite vergrößerte sein Gebiet, den gesamten Haregez entlang vom Hyrnsee bis zum Magisil. Im 8.Jh.vdF verlor es das Gebiet vom Haregez zum Hyrnsee an Darite, welches hier zum Schutz die Burg Malrunn gründete.

Harite hatte oft Grenzstreitigkeiten mit Darite, Luvaun und Manthen. Im 5.Jh.vdF eroberte Harite die Burg Malrunn und vergrößerte sein Gebiet bis zum Tolummeer auf Kosten von Manthen, verlor beides aber bereits 100 Jahre später wieder.

250dF begann der erste von mehreren großen Kriegen zwischen Harite und Luvaun. Dieses eroberte immer mehr Gebiete von Harite und ab 400dF stand ganz Harite, mit Ausnahme von Barga, unter luvaunischer Kontrolle.

3. 400dF bis 10.Jh.dF: Harite unter luvaunischer Herrschaft

Die Besatzung durch Luvaun hielt für 500 Jahre. Barga war in dieser Zeit als Räuberhochburg bekannt; schnell waren die alten Herrscher verkommen und zu Banditen degeneriert. In der Zeit der Besatzung wurde in Harite z.B. der noch heute existente und genutzte Luvaun-Kanal erbaut. Es war gerade der Höhepunkt der luvaunischen Kultur und Architektur. Im Tal von Daloun, der Hauptstadt von Luvaun, begann die Nutzung des Plateaus und das luvaunische Wappen wurde unterhalb der Stadt aus dem Fels des Plateaus geschlagen, Vorbild für das spätere haretische Wappen bei Padrun. Straßen wurden gebaut zwischen Geroux (das heutige Gernin), Seenea, Pojéun, Daloun, Sedeaun, Amîen und Teuonoie sowie so manche noch heute wichtige Brücke errichtet.

Barga konzentrierte seine Überfälle auf das Land am Haregez, denn es traf südlich der Cormoda bald auf die Ruqier und verwandte Stämme. Diese fürchteten einerseits das große Reich von Luvaun im Norden, andererseits wollten sie aber auch an dessen Errungenschaften teilhaben. So verbündeten sie sich schließlich mit Barga gegen Luvaun. Die Ruqier halfen Barga, das Gebiet von Harite zurückzuerobern, dafür versorgte sie Barga mit besseren Waffen und Ausrüstung.

4. 10.Jh. bis 18.Jh.: Entstehung und Aufstieg von Haret

Im 10.Jh. vergrößerte Barga so sein Gebiet auf Kosten von Luvaun und Darite bis an den Haregez und hinab an den Millon. In den Jahren darauf gründeten die Verbündeten, die Ruqier, ein eigenes Reich: Lurruqien.

Luvaun erstarkte wieder und fühlte seinerseits sich durch die rapide (aber friedliche!) Expansion von Lurruqien bedroht. Die Beziehungen versteiften sich und im 15.Jh. kam es zu den ersten Kämpfen. Barga nutzte dies um Harite zurückzuerobern. Unter ihrem König Cernlunn schließlich eroberten sie die letzten Gebiete nördlich des Brandwaldes zurück. Als Zeichen des Triumphes gründete Cernlunn Burg und Siedlung Padrun und nannte sein neues altes Reich: Haret.

Gleichzeitig begannen seit dem 15.Jh. die Kampfhandlungen gegen Manthen, welches mittlerweile schon nur noch aus den kläglichen Resten im Süden bestand. Bis zum 18.Jh. hatte Haret diese erobert, u.a. auch die Städte Caertal und Salrev.

5. 18.Jh. bis 29.Jh.: Zenith und Fall von Haret

Es gab nicht lange Frieden, da sah sich Haret von seinem Nachbarn Udar bedroht. Im 20.Jh. gab es die größten Triumphe, als Haret Malrunn eroberte und erst kurz vor Badros gestoppt wurde. Bis zum 26.Jh. verlor es die Gebiete aber wieder.

Um das 23.Jh. lag der Höhepunkt von Haret, als Manrick das Wappen von Haret hoch über Padrun in einen Berg schlagen ließ – ironischerweise von luvaunischen Baumeistern – und die Stadt zur neuen Hauptstadt machte.

Viele mächtige Familien blieben aber in Barga, was noch Probleme bringen sollte. Denn die nächsten 500 Jahre nutzten einige Familien, um gegeneinander zu intrigieren. Letztlich brachen im 28.Jh. offene Feindseligkeiten zwischen der Herrscherfamilie in Padrun und den alten Familien in Barga aus. Ein hundertjähriger Bürgerkrieg begann, an dessen Ende Haret in Trümmern lag.

Viele Kleinstaaten waren das Erbe von Haret.

6. 29.Jh. bis 39. Jh.: Die Nachfolgestaaten: Sacaluma und Panme

Bis 3300 hatte Barga wieder das Gebiet von vor 3000 Jahren. Padrun sah sich einer Herrscherablösung nach der anderen gegenüber, letztlich setzte sich die Familie Mhaeraz durch. Sie vergrößerte ihr Herrschaftsgebiet bis an den Magisil.

Anfang des 36.Jh. kam auch in Barga eine neue Dynastie an die Macht: die Familie Sacaeran, die ihr Land Sacaluma nannte. Sie eroberte auch endlich das Gebiet vom Haregez bis zum Telénesee zurück und gründete den Hafen Lurut am Manthenkanal. Die Mhaeraz in Padrun nannten ihr Land Panme und wagten sich bis an das Tal von Rande vor.

Panme und Sacaluma fochten noch so manche Streitigkeit aus – was heute fast schon Tradition ist -, die Grenzen festigten sich aber bald entlang des Manthen-/Luvaunkanals. Auch innere Konflikte gab es zu genüge, so z.B. die kurze Zeit des Freien Fürstentums Samshea in Panme oder von Geroux in Sacaluma.

7. 40.Jh.: Aufstände und Herrscherwechsel in den Nachfolgestaaten.

Anfang des 40.Jahrhunderts waren die einzelnen völkischen Abstammungen so gut wie vergessen. Dann aber kamen die Aufstände. Ab 3975 der Alumakrieg, der mit der Zerstörung Bargas, Tötung der Königsfamilie und Verlegung der Hauptstadt nach Lurut unter Crear Ataurass Elorm samt Umbenennung des Landes in A’Lhuma (Aluma) endete. Seinen Krieg gegen Tarle verlor Crear aber und kam dabei um.

In Panme kam es 3988 zu dem Pedazputsch von Varith Coman. Die Königsfamilie in Padrun floh, die Stadt wurde größtenteils verschont. Die Staatsgeschäfte wechseln zwischen Padrun und Pedaz.

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