KAgüE 03 Aleca

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aleca

1. 2000vdF bis 900vdF: Die tolumischen Kolonien und Terem

Aleca an sich als Staat entstand erst recht spät. Das Gebiet des heutigen Alecas umfasste damals noch etwas mehr, da es den Golf von Tuman noch nicht gab und die Inseln Nolsar, Schunsin, Tonsen und Meriben noch Teil des Festlandes waren.

Ursprünglich war das Land wohl besiedelt von Kaltstämmen. Im Hinterland der Berge gab es bereits Bergbauaktivitäten und auch der Goldfluss hat seinen Namen ja nicht umsonst. Mit der fortschreitenden Gründung von Kolonien und Erkundung neuer Gebiete, kamen schließlich auch die Tolumi in diese Gegend. Sie fingen Handel an und gründeten die Kolonie Terem. Spätere Kolonien waren Tona-Chïn, Shaïrisin und Nolchar (nach dem die heutige Insel Nolsar benannt ist). Auch in der Bucht des Soluten gründete man eine Kolonie: Gadun.

Mit dem Nachlassen des Druckes aus der Heimat und dem schließlichen Untergang eben dieses, machte sich zuerst Terem selbständig. Die anderen Kolonien folgten, und so gab es schließlich mehrere unabhängig kleine tolumische Stadtstaaten. Die Beziehungen der Staaten untereinander und zu ihren Nachbarn waren oftmals bestenfalls gereizt. Zahlreiche Kriege – auch mit den Pakamis, den Deltastaaten, Tolumien und den Ureinwohnern im Süden – ließen ihre Situation etwas stagnieren.

Erst gegen 1200vdF gab es eine größere Änderung. Kamach wurde Vorsitzender des Volksrates von Terem und gleichzeitig Oberbefehlshaber der teremischen Streitkräfte. Diese, ihm treu ergeben, setzten für Kamach den Rat ab und vertrieben ihn ins Exil. In den nächsten Jahren folgten noch viele Verbündete dieser Leute. Auch viel einfaches Volk floh, da Kamach einer Militärdiktatur gleich herrschte. Zwar wurde das Volk nicht schlechter behandelt als zuvor, trotzdem trieb Angst vor dem neuen System viele den Goldfluss hinauf. Die Arnken, ein Kaltstamm, nahm sie auf, trotz aller früheren Kriege. Die Exilanten ließen sich so auch südlich der ursprünglichen Kolonien nieder. Die Hauptstadt der Arnken, Haulann (später Halan, heute Joholan), wurde langsam „tolumisch“ dank der Kultur- und Wissensmitbringsel der Exilanten. Weiterhin lag die Gründung von Damar (heute Dah Ma’ara) in dieser Zeit.

1000vdF unternahm Terem verstärkte Anstrengungen, sein Gebiet zu vergrößern. Tona-Chïn geriet erst in Abhängigkeit von Terem, ab ca. 900vdF musste es sich ganz unterordnen. Im Süden stieß Terem auf Probleme, da Gadun seine Position um die Bucht festigen konnte

2. 1200vdF bis 0dF: 5 tolumische und ein colitisches Land in Lecien

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Daris Marad wurde um1200vdF gegründet. Eine Handelsunternehmung aus Gadun errichtete in einem freundlich gesinnten Kaltdorf einen Außenposten zum Handel mit den Einheimischen, welche Erze aus den Grauspitzen den Tihon runter brachten. Bis 1000vdF war Daris Marad (ursprünglich nur Daris) zum Handelszentrum geworden. Eine neue Generation von Handelsherren, meist aus der Kaltbevölkerung stammend, die tolumische Sprache aber annehmend, vertrieb die alten, tolumischen Herren und sagte Daris von Gadun los. Unterstützung erhielten sie von Nolchar, das zu der Zeit mit Gadun im Streit lag. Letzteres gewann schließlich die Oberhand. In der Zeit der Schwäche von Nolchar nutzte dies Marad, um den ehemaligen Verbündeten zu annektieren. Marad konnte sich als tolumischer Staat etablieren.

Diese 4 ersten größeren Länder waren: Terem, dessen Staat bald Telum genannt wurde; Gadun (die Stadt war bald als Ech-Gadun, das Land als Gamun bekannt); Marad; und abseits der dreien das Land der Fauder, ein größerer Kaltstamm.

Im Gebiet der Fauder dominierten bald die kalt-tolumischen Städte Halan und Damar. 200 Jahre lang wechselten sie sich in der Kontrolle über den jeweils anderen ab. Letztlich aber eroberte um etwa 550vdF Halan Damar und die Fauder und nannte dieses Land Fadda. Doch schon 300vdF eroberte Gamun Damar und herrschte so von der Bucht von Gadun bis an den Goldfluss. In der Zwischenzeit expandierte Telum über die komplette nördliche Halbinsel – von Tona-Chïn bis zur Mündung des Goldflusses. Marad verfolgte teilweise eine etwas friedlichere Expansion durch Zusammenschluss mit anderen Städten, z.B. Shaïrisin (Marad).

Die ganze Zeit über waren diese 4 Länder Konkurrenten und bekriegten sich oft, schluckten dabei kleinere Reiche. Telum bekriegte zeitweise den Nachbarn Deltan, Fadda musste sich gegen das Troumland und das junge Solut behaupten, Marad gegen Pakama.

Afech Marad, ein Außenposten von Marad, sagte sich um 200vdF als Alfech (Staat Afecha) los, während Marad halb von Pakama besetzt war. Bis 0dF sammelte sich Marad aber wieder und eroberte sogar Tumanushun, ein pakamischer Außenposten, als Tuman Marad.

So gab es bis 0dF in Lecien die Länder Telum (Terem), Gamun (Ech-Gadun), Marad (Daris Marad), Afecha (Alfech) und Fadda (Halan). Der Süden des heutigen Aleca war colitisch, das Land Soluten bestand aus einem colitischen Herrscherstamm – den Soliten – und mehreren unterworfenen Kaltstämmen, z.B. den Dubiernern (im heutigen Dubieum), den Fosten, den Uriten, den Mabten (um Mabien) und anderen.

3. 0dF bis 934dF: Die Pakami-Invasoren und Alecas Unabhängigkeitskrieg

Um 200 bis 300 wurden Terem, Gamun und Marad von Pakama erobert. Neue Siedlungen wurden gegründet, wie z.B. die Häfen Nokeba und Toshyan, sowie Ashima und Shayadan (später Rajadan genannt). Unabhängig blieben Fadda, Damara (ehemals Damar), Tuman, Afech und Soluten. Nolchar Marad wurde umbenannt in Nolsar.

Um 400 begannen die Fosten aus Soluten weiter nach Süden zu wandern, vertrieben durch Überbevölkerung, da die anderen Einwohner Solutens immer mehr Platz einnahmen. Die Fosten wurden von den Pakamis nicht gerade willkommen geheißen. Die Fosten zogen einige Jahre plündernd und raubend über die heutige Fostil-Hochebene und ließen sich schließlich an den Fostilfällen nieder.

800dF zerbrach Pakama endgültig. Die Fosten herrschten längst über einen guten Teil der Hochebene von ihrer Hauptstadt Toboner (ehemals Tobona) aus. In Aleca gab es eine starke Wiederstandsbewegung, die wegen der Völkervermischung aber nie viel anrichten konnte. Die unabhängigen Staaten behaupteten sich weiter. Im Süden eroberte Tuhlan Orann die Kaltländer und viel von Pakama. Dieses verkraftete die Verluste an allen Fronten nicht.

Von Rajadun ging schließlich der Unabhängigkeitskrieg aus. In wenigen Jahren hatte sich eine von Bürgern gebildete Widerstandsbewegung an die Macht in Rajadun und dessen Unabhängigkeit erkämpft. Bald schlossen sich der jungen Republik auch Gadun und andere Orte im Umkreis an. Schließlich war die nun „Aleca“ getaufte Republik stark genug, die geschwächten Pakami zu vertreiben. Sie eroberten Ashima. Der Rat, den man in Daris Marad hatte bestehen lassen, schloss sich ihnen freiwillig an. Sämtliche Städte nördlich der Linie Rajadun – Daris Marad sowie östlich des Goldflusses folgten bis 900 oder wurden erobert. 934 folgte Nokeba, das erobert und in Maradhafech umbenannt wurde.

4. 934 bis 2000dF: Alecas Eroberungen und Aufstieg

Schließlich wurde die Expansionslust des Rates groß genug um zu beschließen, auch die freien Länder anzugreifen.

In den Feldzügen 973 bis 985 wurden zuerst das Königreich Damar samt Hauptstadt Damara und danach das Königreich Afech erobert. Afech wurde umbenannt in Afell. 993 folgte Nord-Fadda und bis 1008 auch Halana und der Süden. Tuman kontrollierte derweil bereits ein kleines Land namens Tuhonman. Jahrhundertelang hielt es Aleca stand. Mal wurd es für einige Jahrzehnte erobert bzw. annektiert, mal war es Verbündeter und einige Male eroberte es sogar Teile von Aleca.

Soluten fiel erst ab 1100 Stück für Stück. Bis 1700 herrschte Aleca von Tonhachi und Shaïrisin Marad bis Solutetor, von Maradhafech bis an den Goldfluss. Zwischenzeitlich – und auch später – gab es Konflikte, Gewinne und Verluste in Beziehung zu Iotor, den Deltaländern, Zardarrin und Pakama.

Die heutige Sprache von Aleca, das Lecin, begann sich bereits herauszukristallisieren, da im Land sowohl Tolumi, Pakami, Kalt- als auch Colite-Leute lebten. Auch die Regierungsform war der von heute bereits sehr ähnlich.

5. 2000 bis 3300dF: Das Dunkle Zeitalter und die Invasoren aus Rardisonán

2000 kamen das 2. Feuer und die Große Flut. Aleca versank ebenso wie alle anderen Länder im Chaos und in den Fluten. Bis Gadun versank das Land, u.a. auch Gadun selber, Nolsar, Shaïrisin Marad, Tonhachi und Terem. Das Goldene Zeitalter war vorbei. Aleca konnte das Chaos aber besser bewältigen als andere Länder. In den 200 Jahren des Dunklen Zeitalters von Aleca herrschten besonders an den Küsten wieder Kleinstaaten. Der Rat in Rajadun war untergegangen, mitsamt dem zugehörigen Stadtteil.

Im Süden aber hielten die Reste von Aleca aus (Soluten und Halana) und schlugen Länder wie Morgolt und Fostil zurück, die nicht an der Küste lagen und somit auch nicht betroffen waren. Schließlich folgten die Kriegszüge von 2183 bis 2244 um Aleca wieder herzustellen und den Rat im nun Raygadun genannten Rajadun wieder einzusetzen. Tuhonman und Daris Marad blieben in dieser Zeit unabhängig. Im frühen 24.Jahrhundert wurde Daris Marad wieder annektiert.

Ab dem 28.Jahrhundert wurde der junge Nachbar Rardisonán langsam zu mächtig. Erste Grenzkonflikte entstanden. Bis zum 30 Jahrhundert hatte sich Rardisonán zum expansionistischen Reich von Ojútolnán entwickelt. Von 2984 bis 3244 hält es Aleca besetzt. Natürlich nicht ohne Widerstand. Einige toljikisch-sprachige Kolonien (z.B. Paiare, Urito, Ajíla) wurden in dieser Zeit in Aleca gegründet. Ein weiteres Volk im lecischen Gemisch. Da Rardisonán neben Aleca auch Tuhonman erobert hatte, gelang Aleca nach der eigenen Befreiung erstmals eine Vereinigung mit diesem.

6. seit 3300: Kolonisierung, Vobloochen und Revolutionen

Aleca nimmt in den folgenden Jahrhunderten an der Kolonisierung des Ostkontinents teil und muss ebenso den Vobloochen-Sturm über sich ergehen lassen. In dieser Zeit gab es öfters Grenzkonflikte mit Rardisonán, aber nichts Bedeutenderes mehr. Mit ein paar wenigen Bürgerkriegen / Aufständen wurde man fertig. Seit den letzten 200 Jahren entwickelte sich das Land besonders technologisch, wissenschaftlich und polittechnisch zu dem Aleca, das wir heute kennen.

3979 war Armach ehr’Rifam Fürst von Daris Marad. In einer friedlichen Revolution, gestützt auf ein Unwohlsein der Bevölkerung, erreichte er die Unabhängig Marads. Dieses besteht heute aus der Stadt Daris Marad sowie der Insel Nolsar. 3989 wurde Ycr Dearu zum neuen Landesherrn von Aleca gewählt.

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