Gesellschaftsgedicht08 Berlin: Die Konsumstadt

Sieh‘ dich um – was siehst du?
Millionen Menschen,
nur hundert Varianten.
Soviele sinnlose Menschen,
nahezu ohne brauchbare Existenz.
Soviel zerstörtes Schaffen,
soviel beschmutztes Gut –
allein aus Sinnlosigkeit,
allein ihre Sinnlosigkeit zu unterstreichen,
als Mahnmal ihrer Exiztenz.
Der eine steckt dem andern zu,
was einzig Sinn ihres Daseins:
Konsum und Rausch,
neuer Sinn des Menschen.
Und ich bin es,
bin der sinnloseste von allen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: