Fantasygedichte01 Der Ritter und das Monster

Der Ritter, der stattliche, der brave, der kühne,
voller Tugend, Mut, Kraft und frei jeder Sühne,
sich stellt dem Monster, das bedroht die Stadt,
draußen am Berge, wo es seine dunkle Höhle hat.

Stundenlang er mit der Bestie kämpft und ringt,
doch letztlich es ihm einfach an die Kehle springt.
Die Kehle zerfetzt, blutend und entsetzt, er fällt
und das Monster über ihm triumphiert und bellt.

Es zerrt an ihm und beißt, trennt ab das Bein,
der Ritter noch lebt, leider, und groß ist seine Pein.
Auch der Arm ist bald ab, der Darm hängt heraus,
der Kopf wird abgebissen, mit dem Ritter war’s aus.

Das Biest verscharrt des Ritters nun nutzlose Beil
und verspeist die Reste des Recken, Teil um Teil:
Arm, Bein, Brust und Innereien, spielend mit der Hand
und fortan bald terrorisierend das ganze Land.

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