AWB01 Dhranor

Länder des Südens von damals bis heute, Teil I: Dhranor

[Zrä-norr]

Dhranor entstand irgendwann um 1595dF, als Hsachradhi auf die glorreiche Idee kamen, sich am Fuße der Heute als Hemmermauer bekannten Berge niederzulassen. Anfangs war Dhranor nur ein kleines Ländchen, welches kaum mehr als das Hemmtal beherrschte, eingekesselt zwischen Finnun, Fernland, Osgird und dem Mächtigsten der südlichen Länder, Damodh, sowie anderen, hin und wieder erscheinenden kleinen Ländern. Zwar waren sie alle Hsachradhiländer, doch gab es immer wieder gern Streit und Krieg untereinander. Der wohl heute noch am liebsten in Legenden geschilderte, war der große Krieg zwischen Finnun und Fernland von etwa 1790-1957 dF (mit Unterbrechungen), der dadurch endete, dass das kleine Dhranor eingriff. Angeblich versprach Finnun dem Nachbarn Hilfe, wann immer er sie bräuchte und so willigte der damalige Dracgmoyrch von Dhranor ein. Beide Länder hoben je einen großen Kanal aus, Finnun den Grachmos, Dhranor den Grachbitt. Durch grandiose Koordination, obwohl die Legenden natürlich etwas anderes vorschieben, und dem Umleiten zweier Flüsse in die Kanäle gelang es, dass die beiden neuen Flüsse sich in der Mitte des Fernwaldes trafen. Dort fluteten sie das Ferntal und Fernlands Hauptstadt Fern, und schufen den noch heute existenten Fernsee. Der Großteil der fernschen Bevölkerung soll dabei umgekommen sein, der Rest flüchtete in den Norden nach Lurruken. (Heutzutage ist der Fernwald kaum von Menschen bewohnt und zählt zu keinem Land) Nun sah der Plan vor, dass die Siegermächte sich die Überreste Fernlands teilen, Finnun jedoch überlegte es sich anders und fiel in Dhranor ein (noch heute wird gern behauptet, dass die gesamte Armee Finnuns – vielleicht zweihundert Mann – kaum Platz hatte im kleinen Dhranor).

Die Dhranori aber hatten bei ihren Arbeiten in der Hemmermauer etwas entdeckt, Waffen, mit denen sie Finnun überlegen waren. Auch verwendeten sie schon lange trainierte Thomeareze aus den Emaé-Gipfeln (dem Emaz) um ihre Bodentruppen aus der Luft zu unterstützen. So war die Schlagkraft der dhranorischen Streitkräfte trotz ihrer geringen Größe wesentlich stärker. Und erfolgreicher. Finnun wurde zurückgeschlagen, dabei konnte man sogar noch Teile erobern. Finnuns Ende kam letztlich, als die Nirzen aus dem Westen kamen und sich in den Kaltländern niederließen.

Mehrere Jahre nach 2000dF, als Damodh fast gänzlich in den Fluten verschwand und Osgird auf unerklärliche Weise verschwand, sorgte Dhranor, nachdem es sich als eines der ersten Länder erholte hatte, für Ordnung an der Issindosee und breitete sich langsam bis zum Pir aus. Dort kapitulierten die letzten Überreste Louchs bereits nach der ersten Schlacht und Dhranor nahm eine Form an, die es für fast 1000 Jahre behalten konnte. Bis ein nicht nur ebenbürtiger, sondern sogar fast stärkerer Gegner auftauchte: Ijen.

Derzeit ist Norddhranor von den Ijen besetzt um am Pir wird heftig gekämpft, Piran, die einst wichtigste Hafenstadt des Landes, ist unter Belagerung und mit der Eroberung fast ganz Nirzas durch Ijen droht nun auch Gefahr von jenseits der Hemmermauer.

Daten über Dhranor:

Sprache: Hsachradhi

Regierung: Die Handelsgilde bestimmt den Hemmer, den obersten Befehlshaber, aus der Reihe der Dorf-/Stadtherren, diese werden vom Dorf-/Stadtrat gewählt.

Derz. Herrscher (Dracgmoyrch): Imolea var Pvyer (eine der wenigen weiblichen Herrscher des Kontinents)

Bes. Personen: Aucy din’Var. Ehemaliger Flugführer der dhranorischen Armee, jetzt Held von Dhranor. Freiheitskämpfer, wahrer Name unbekannt.

Nachbarländer: Nirza (von Ijen besetzt), Demirn (von Ijen besetzt), Siloune

Provinzen (Rurcs): Zentraldhranor, Hemmerrurc, Tolchrurc, Cormrurc (von Ijen besetzt), Louchrurc (von Ijen besetzt)

Kolonien: Irs Zregdi auf Geistwind, Feuerwind

Städte (nach ungefährer Größe): Hemm (die Hauptstadt am Grachbitt), Piran (wichtigste Hafenstadt, am Pir, belagert), Gatirm, Barhsrom, Dracgmoyrch (am Louch, von Ijen besetzt), Lorcg Cordra, Hohenklippen, Reeltatz (am Grachreel) und Zyjol (am Grachmerdra)

Flüsse (der Länge nach): Louch (in Louchrurc, Feindesland), Pir (Grenze zu den besetzten Provinzen), Grachmerdra, Grachmos, Grachbitt, Grachreel

Bes. Landschaftskennzeichen: Fernwald, Die Hölzernen Berge und der Pir als Grenze zum Norden, Hemmermauer und Finnanwald (Grenze zum Süden), Das Azirun (Grenze zum Osten), Golf von Tomoch, Tolchsalf, Cormbucht, Kap Mrochogarh, Insel Corm

Dhranor

Dracgmoyrch (Obergeneral), kontrolliert Armee

^wählen aus

| Dorf-/Stadherren

Handelsherren Dorf-/Stadtherr

^wählen

/

Dorf-/Stadtrat

^wählt

/

Volk (unfrei)

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: