A99e Lexikon – Städte

Zurück zur Weltseite.

.

Städte:

Acioan:

/a:-ʃwa:n/ Burg in den Grauspitzen. Die ursprüngliche Funktion der Burg ist nicht mehr ganz klar, vermutlich wurde sie einst als Grenzburg von Zardarrin errichtet. Dagegen spricht jedoch die Lage im abgelegenen Gebirge fern aller Pässe. Vielleicht wurde sie aber auch von einem Adligen errichtet. Alle Dokumente hierüber sind verloren. In einem Bürgerkrieg in den Jahren um 2900 musste die Burg stark leiden und wurde aufgegeben. Später bemühte man sich um einen Wiederaufbau, musste sie aber Jahre danach erneut aufgeben. Im Krieg gegen die Vobloochen wurde sie für Guerillaangriffe genutzt, galt seit der zweiten Aufgabe aber allgemein als verflucht. Mittlerweile scheint sich eine Räuberbande in der Burg eingenistet zu haben, deren derzeitiger Anführer Gerüchten zufolge Valimare Touvaro ist.

Ahém:

/a-he:m/ Stadt in Fleundan im Reich Tólome. Der Hafen liegt am Golf von Lanc, unweit von Lían. Nach dem Jahr 2000 war A. der erste Hafen, der wieder an einer Küste gegründet wurde sowie die einzige (abgesehen von Lían) von Tól und Omé gegründete Stadt. Der Hafen war der Grundstein zu Tólomes Seemacht, befuhr es doch dadurch als eines der ersten Länder wieder die Meere. Als im Laufe der Zeit von Tólome bessere Häfen erschlossen wurden, verlor Ahém langsam seine Bedeutung. Heute ist die Stadt vor allem nach Lían ein Wallfahrtsort für Anhänger von Tól und Omé.

Amîen:

/a-mi:-ɔ̃:/, kalt: /a-mi-ǝn/. Stadt am Amîenmoor. Wurde am Rande des Moores gegründet, in welchem man viel Torf abbaute und in der Umgebung viel Jagdbeute fand. Später verlief hier eine wichtige Handelsroute. Die Gründung erfolgte ungefähr 1500vdF. Schnell wurde A. Hauptstadt eines gleichnamigen Reiches. Aus diesem ging 150vdF das Reich von Luvaun hervor. Nach dessen Untergang gegen 2650dF blieb A. bestehen, zunächst in anderen Reichen, später wieder unabhängig. Als in den vergangenen Jahren die Gegenden von Luvaun immer mehr verödeten und die Städte mehr nach Schutz verlangten, schloss sich A. mit Teûnfurt und Fisan zum Teûnbund zusammen, einem Handels- und Schutzbund.

Arasanh:

/ɑ-ʀɑ-sɔ̃:/, früher: /ɛ-ɹɛ-sɛn/ Stadt zwischen den Quellbäumen und Stirmen, gelegen in Parúni im Reich Tólome. Westlichste Stadt des Reiches. Die Stadt, in der einst Tól und Omé sich das erste Mal zeigten und Anhänger fanden. A. wurde vor über 3000 Jahren von colitischen Siedlern gegründet, war danach selbständiges Reich, bis es etwa 1700 unter den Einfluss von Lurruken geriet und wechselte ab 2000 zu Tól und Omé. Die Stadt erlebte in ihrer Geschichte noch viele Kriege hiernach, seit 3000 ist es aber ruhiger geworden. Heutzutage ist sie vor allem Handelsstadt, das ‚Tor zum Westen‘. Da die Wege im ehemaligen Lurruken aber gefährlich sind, ist sie auch eine Stadt der Abenteurer.

Arsullan:

/a-su-lɔ̃: /, früher: /ɑɹ-sɑ-lǝn/ A. ist eine Stadt in Saír Faloí im Reich Tólome, gelegen am Haun liun Siloen. Gegründetwurde sie im Zuge der Colite-Wanderungen gen Südost und bildete dort ein Kleinreich, bis gegen 1700 Lurruken sie eroberte. Einst lag A. an einem Nebenfluss des Panenfiress, der austrocknete, als 2000 seine Quelle durch das vorrückende Meer von A. abgeschnitten wurde. Das Meer stoppte nicht weit vor A., weshalb man die Stadt später um einen Seehafen erweiterte.

Astac:

[imar.] Grüntal. Letzte Stadt in Machey vor der Grenze zu Rardisonán, fast schon gefährlich nah an der Tengata aber teilweise im Guihúd gelegen.

Aurost, Turm von:

/ɛʊ-ɹɔst/ Der Turm von Aurost wurde von Iotor im Gebiet des eroberten Ojonis an der Mündung des heute Dunlon genannten Flusses in die Miabanur erbaut. Der Turm sollte der neue Sitz des Herrschers von Iotor werden, wurde aber nicht rechtzeitig vor dem Jahre 2000 fertig gestellt. Nach dem Untergang des Hauptteiles von Iotor schwang sich der Verwalter von Aurost zum Herrscher über das neue Iotor auf. Später wurde es von Rardisonán zusammen mit Emadeten erobert und war danach Kernland des entstehenden Rardisonáns. Aurost war schon öfter Sitz des Tolnán und hat dank dieser Umstände eine Sonderrolle als Stadtstaat (und Fürstentum).

Der Turm wurde nie fertig gestellt, man baut immer noch daran. Mittlerweile ist er mehrere Stockwerke hoch und man baut den Großteil des Jahres an ihm. Er beherbergt Hunderte von Bewohnern.

Becradu:

/be-kɹa-du/ Genannt die Schwimmende Stadt, was auch die ungefähre Übersetzung ihres toljipischen Namens ist. B. Ist die Unabhängigkeit schlechthin. ‚Gegründet‘ von toljipischen Aussiedlern, bekam sie ihren Namen durch die Tatsache, dass sie eine frei im Ozean (meist in der Schwarzsee nah den ramitischen Insen) schwimmende ‚Stadt‘ ist. Einst gebildet durch aneinandergebundene Schiffe, besteht ihr Kern mittlerweile aus großen Flößen mit richtigen Häusern. Besonders zum Schutz und Handel legen aber viele Schiffe weiterhin an. B. ist darauf angewiesen, sturmgefährdete Gebiete zu vermeiden.

Charyson:

Auch bekannt als Karison. Stadt am südlichen Anfang des Guilardeltas, der Legende nach gegründet von Char y Son ([tolji.] Sohn der Sonne) und eine der wichtigsten Städte von Rardisonán. Nimmt im Land eine politische Sonderstellung ein, genau wie Toljúin und Aurost.

Ciprylla:

/kɪp-rɪl-la/ Hauptstadt der Provinz Guihúda in Rardisonán, gelegen am Cip Rylla, teilweise an der Klippe, teilweise auf einer Klippeninsel. Gegründet unter dem Namen Rylla, ca. um 347vdF, nördlich von Soráre als Hafenstadt von Deltan. Der Söldner Kahron Mharale besetzte Rylla 211dF und nannte sie Ar-Rillach. Deltan lag im Krieg gegen die Tolumländer und Mharale eroberte mehr und mehr Gebiete. 232 zerstörte er Soráre, 236 wurde er ermordet. Sein Nachfolger führte den Wettbewerb in den Höhlen unter Rylla ein, mit dem fortan immer der Herrscher der Stadt ermittelt wurde. Das Große spiel wurde 239 von Navell Golando zur festen Institution erhoben, ebenso wurden Söldnertruppen teil der Stadtphilosophie. Sein Nachfolger Endema Lújano eroberte bis 329 die hälfte des ehemaligen Deltán. Später reichte das Reich bis zur Merrylla und wurde unbenannt in Guehúdan, während die Stadt Arrylla hieß. Als der Krieg zwischen Rardisonán und Machey immer härter wurde, geriet Guehúdan langsam unter den Einfluss von Rardisonán und ist heute Provinz.

Zum Großen Spiel kann jeder zugelassen werden. Der Gewinner wird wahlweise Herr von Guihúda oder reich. Nebenbei gibt es zahlreiche andere Spiele in der Stadt der Abenteurer. In C. kann man jederzeit abenteuerlustige Gestalten und Söldner finden, die Stadt gilt auf dem ganzen Kontinent als Anlaufpunkt für ehrliche Geschäfte. C. ist die mit Abstand größte Hafenstadt von Rardisonán. Vor Längerem versucht C. wieder unabhängig zu werden und schaffte dies auch, sah sich danach aber ständigen Überfällen gegenüber. Es gliederte sich wieder ins Reich ein unter strengeren Bedingungen des Tolnán.

Cirmaen:

/kɪɹ-mæ:n/ Im Kalt: Kirschenfus. Im Imaria: Kiressa.

Wichtigste und größte Festung von Tarle, gelegen in einem von steilen Felswänden umschlossenen Tal im Udarwald am Telénemeer. Bis auf eine schmale Stelle am See gibt es keinen anderen Zugang zum Tal und dieser wird von einer gewaltigen Mauer und einem mächtigen Tor verstellt. Stark bewaffnet wird so der einzige Zugang zur Festung überwacht und verteidigt: die Brücke von Narrkuva aus. Cirmaen ist quasi Anführerin der tarlischen Festungen. Derzeitiger Galryrm der Feste ist Acles Tovan Mhoretoan. Die nahesten anderen Festungen sind Thalgren und Gulrunn. Außerdem liegen Narrkuva und die alumische Stadt Daminro nicht fern. In der Feste gibt es zwei Burgen und die eigentliche Stadt. Ein Bach fließt durch das Tal in den See und versorgt die Stadt mit Wasser.

Cóbogi:

/ko:-bo-gi/ C. wurde unter dem Namen Cobogá (/ko-bo-ga:/) ungefähr im 15.Jh.vdF gegründet, als Stämme aus Flejenda, das von Manthen erobert worden war, gen Ost wanderten und sich zwischen Gumón (Gumond) und Gíanisin niederließen. Dort wurde C. ihre Hauptstadt. Im 9.Jh.vdF erobert es seinen Nachbarn Nugisure. Im neuen Großreich erhoben sich im 6.Jh.vdF die Ojonen und machten es zu Ojonis. C. war nicht mehr Hauptstadt, doch Ojonis gedieh. So blieb es, bis in den 540ern Iotor es eroberte. C. wurde Hauptstadt der Provinz Mhadaltan und Chobogi genannt. Nach 2000 blieb C. einziges Überbleibsel von Iotor. Doch die kläglichen Reste tolumischer Siedler im Land wurden bald von den Einheimischen assimiliert und C. wurde zu Cobógi. 2418 bis 2461 führte Rardisonán Krieg gegen C. und Eruedos, eroberte sie beide und fasste sie zum Fürstentum Taniqé zusammen. Im Bürgerkrieg Ende des 35.Jh. griff Cóbogi Rardisonan an. Nachdem Ausimé Sazar gewonnen hatte, änderte er das Gebiet von Taniqé. C. ist seitdem seine Haupstadt.

C. liegt zwischen Gumón und Gíanisin, doch mittig in Rardisonán und da sich hier sehr viele Straßen kreuzen, ist sie vor allem wichtige Handelsstadt.

Fasia, Stadt:

/fa-si-ja/ Stadt, die von manthischen Aussiedlern am heute gleichnamigen Wald erbaut wurde. Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs in Rardisonán. Erholungszentrum des Reiches mit zahlreichen Landsitzen und etwa 8.000 Einwohnern. Die Stadtmauern der Stadt werden seit tausenden von Jahren nicht mehr benötigt und werden zwar instandgehalten, jedoch nur noch als Teil der Parkanlagen.

Gadun:

/gɑ-du:n/ G. War eine tolumische Stadt am Soluten, unweit nördlich des heutigen Raygadun. Gegründet wurde sie um 2000vdF von den Tolumi. Danach war die Stadt als Kleinreich selbständig. Ab ca. 1000vdF nannte man sie Ech-Gadun, das Land Ganun. Gegen 250dF wurde sie von den Pakami erobert. Diese errichtetenden Hafen Shayadan, das heutige Raygadun, flussaufwärts. Gegen 850dF schloss sich G. Aleca an und wurde nie wieder selbständig. 2000 ging die Stadt unter.

Geistig:

/gaɪs-tɪk/ Einst große Stadt in Lurruken, günstig gelegen am Pass der Rukischen Berge, dort, wo der Geist von Geistebene hinunter nach Stirmen fließt. War eine große Handelsstadt und Verbindung des Verkehrs von Westlurruken in den Ostteil und dementsprechend wichtig. Auch lag es direkt an der Grenze zu Stirmen.

Illort:

/ɪl-lort/ [imar.] Stadt des Lorts. Größte Stadt von Machey und Sitz des Lorts, besonders bekannt für die Tukonmauer, welche hier immer noch intakt quer durch Illort verläuft und so die Hauptviertel trennt.

Jasleam:

/ʒɛ-lãm/ Alter lurrukischer Name: Yalame /jɛ-læɪm/. Auch bekannt als Yasleam [jɛ-lãm]. J. war einstmals Grenzstadt von Lurruken, weit außerhalb in einem Hügelgebiet gelegen. Seit dem Jahr 2000 lag J. nah am Meer, errichtete dort einen Hafen und wurde eine Zeitlang wichtige Hafenstadt. Die Herren der Stadt vergrößerten ihr Gebiet und J. wurde Hauptstadt eines kleinen Landes. Im Laufe der Jahre jedoch fing das Land rund um die Stadt an, immer stärker zu versumpfen. Gleichzeitig siedelten sich zwielichtige Gestalten an und die Absichten der Herren der Stadt wurden schlechter. J. verkam immer mehr zum Piratenkaff und wurde lange Jahre von Tólome bekriegt.

Heutzutage sind die J.-Sümpfe die größten von Tólome und J. selber gilt als Heimat vielen lichtscheuen Gesindels. J. liegt in Laneun, einem Land von Tólome. Für weitere Informationen siehe die Länderbeschreibung von Tólome.

Kaltric:

[kæł-twɹɪk] Südwestlichste Festung in Tarle an der Grenze zu Sujeri und den Pervonsteinen und somit Grenzsicherheitsposten gegen Pervon.

Karrac:

/ka-rak/ Nach Illort größte Stadt von Machey und auch eine der ältesten, gelegen am Zusammenfluss von Azallak und Britanlak. Einst war K. (damals noch: Karra) Hauptstadt der verschiedensten Reiche, so z.B. dem alten sowie neuen Tukon, ETukon und TuKarra. Diesen Status verlor die Stadt endgültig, als Mytillin Machey als erster Lort des neuen Tukons (das später Machey genannt wurde) seine neue Hauptstadt Illort errichtete. Doch da K. an der Kreuzung mehrerer wichtiger Handelsstraßen, hier vor allem der Los Tensarru und dem Britanlak, lag, wurde es stattdessen schnell wichtiges Handelszentrum. Noch heute haben Lorts oft einen zweiten Wohnsitz in K. Auch ist sie wieder Hauptstadt von Tukon, diesmal der Provinz, nachdem Illort zum selbständigen Stadtstaat unter alleiniger Herrschaft des Lorts steht.

Ketaine:

/ke-tæɪn/ Über die Stadt ist wenig bekannt. Sie wurde vermutlich von colitischen Siedlern gegründet. Ihr kleines Reich wurde wie viele andere colitischen und Kaltreiche ab 1700 von Lurruken unter Tamirús erobert. Die am Fluss Geist, unweit des heutigen Ru Bonaroux, gelegene Stadt ging 2000 unter.

Kozeije:

/ko-se:-ʒe/ Älteste schriftlich erwähnte Stadt der Heimländer. Vor über 4000Jahren gegründet, war sie erst Außen- und später Handelsposten von Pakama, als die Pakami aus dem Osten kamen und Ländereien kolonisierten. 1000 Jahre lang wuchs und gedieh die Stadt, bis sie sich gegen 900vdF von Pakama löste und später Hauptstadt des Reiches von Istland wurde. Um 800dF aber eroberte Thulann Orann Istland und machte K. zu seiner nun Zardarrin genannten Hauptstadt. In den folgenden Jahren erlebte die Stadt mehrere Änderungen, heutzutage heißt sie Zardankin.

Lergis:

[Löhr-giss] Tarlische Festung am Südende der Rimmzacken, wo sie auf die ijischen Berge treffen und damit extrem nahe an Ijenreich selbst (Luftlinie), doch durch sehr hohe Berge geschützt. Nah am Minîrnsee und den Esîremhöhen.

Lían:

/li:-ɔ̃:/ Zweitgrößte Stadt von Tólome im Lande Parúni. War einst Hauptstadt des tólomischen Reiches bis zu einem tragischen Zwischenfall. Trotz allem ist Lían aber immer noch eine ansehnliche und schöne Stadt an den Westhängen des Amantkammes. Noch Heute ist sie spirituelles Zentrum der Anhänger von Tól und Omé. Seitdem Lían nicht mehr Hauptstadt von ganz Tólome ist, ist sie es zumindest noch von Parúni. Der alte Palast der Stadt wurde von Lían selber errichtet.

Lonir:

/lo-nir/ [tolji.] Tiefhügel. Hafenstadt in West-Rardisonán an der Laruento und gleichzeitig nordwestlichste Stadt des Landes. Benannt nach dem kleinen Hügel an der Mündung der Monwasser, auf welchem die Schutzburg der Stadt steht.

Maggir:

/ma-ʒir/ Alter lurrukischer Name: Maggin /ma-gɪn/. Name, den die ursprünglichen tarlischen Sieder der Stadt gaben: Magire /mɛ-gaɪ-ǝr/

Gegründet von tarlischen Siedlern, wurde die Stadt mit der Expansion von Lurruken diesem integriert, neu strukturiert, vergrößert und zum Stützpunkt einer lurrukischen Legion deklariert. Nach dem Untergang von Lurruken und der Vertreibung aus Lían, floh Silön nach Maggin und hielt sich dort versteckt. Später eroberte Amant Emaior die Stadt für Tól und Omé im Jahr 2000. Maggin war seitdem lange Zeit Grenzstadt für Tólome.

Nach der Flucht von Tól und Omés Sohn Niráce Jardgeault aus Lían wurde Maggin zur neuen Hauptstadt von Tólome und gleichzeitig umbenannt in M. Der neue Palast wurde auf dem Hügel errichtet, auf dem einst Amant Emaior und Silön gegeneinander kämpften. Auf dem Gelände des Palastes stehen auch die Häuser einiger der wichtigsten Adelsfamilien von Aloya und Tólome. M. ist auch Hauptstadt von Aloya. M. liegt am Guntrot, welcher einst Gantrott hieß. In der Mündung vom Bauron in den Guntrot liegt eine der wichtigsten Flusswerften von Tólome. Ebenso befindet sich auch die größte öffentliche Schule von Tólome in der Stadt.

Masin:

/ma-sĩ/ M. ist die neue Hauptstadt von Laneun. Gleichzeitig ist die stadt ein wichtiger Hafen an der Ostküste von Tólome. M. war ursprünglich ein tólomischer Außenposten im damaligen piratenverseuchten Laneun, mittlerweile ist sie die größte Stadt dieses Landes und hat besondere Bedeutung aufgrund ihrer Lage gegenüber der Insel Isúm.

Mazasc:

/ma-ʦask/ Hauptstadt von Nirza. M. liegt am Kap Degatiz auf einer großen, weit ins Meer ragenden Klippe. Sie liegt am Westende der Klippe, mit dem ‚Rücken‘ zu den Bergen. Obwohl nur wenig Platz hier vorhanden ist, schaffte es M. zur drittgrößten Stadt der Heimländer zu werden. Das liegt auch daran, dass ein Teil der Stadt unterirdisch liegt. M. liegt zwar am Gatinsalf, der Hafen der Stadt liegt jedoch eine Stunde Wegstrecke nördlich, wo eine Straße zum Fuß der Klippe herab führen kann.

Mytillin:

/mi-ti-lɪn/ Gleichsam Vorname des Eroberers Machey und Name der zweitältesten Festung an der Grenze zu Rardisonán, eigentlich ständig Schauplatz zahlreicher Schlachten und einer der Stützpfeiler des Landes.

Nyrron:

Kleine Stadt an der Nordgrenze von Machey, gelegen in der Region Pyresadi direkt am Erzherz, besitzt viele wichtige Bergwerke und ist einer der Hauptlieferer für Metallerze und Edelsteine in Machey. Ende der 3980er entdeckten Ezanak Baderis und seine Freunde eine Kolonie Amons in einem der Bergwerke.

Omjúen:

/ɔm-xu-en/, im Imaria: Omcen /ɔm-kɛn/ O. Ist eine Stadt im östlichen Erzherz, unfern der Girgóte (/Luibon/Tengata). Gleichzeitig ist sie die Hauptstadt von Omijern (Omicen), einem Teil von Machey (Macee). Nach dem Untergang des historischen Omijerns war die Region um die Stadt der einzige Teil südlich des Erzherzes, der nicht imarisch wurde. Eine Weile lang hielt sich hier noch der Name Omijern für ein Kleinreich. Erst später wurde es von Morgolt erobert. Sedíra stammte aus O. Noch heute ist es der einzige Teil südlich des Erzherzes, der noch juepisch ist. Die Bevölkerung stellt damit eine Minderheit dar, die sich danach sehnt unabhängig zu sein oder wenigstens zu ihren Verwandten in Rardisonán zu gehören, doch Machey denkt nicht daran, auf O. und seine Minen zu verzichten, weshalb es hier öfter Aufstände niederschlagen muss. Und Ojútolnán interessiert sich nicht dafür ein so schlecht verteidigbares Stück Land zu erobern.

Padrun:

/pɛt-rʌn/ Offizielle Hauptstadt von Panmein, auch wenn der aufsässige Varith Coman in Pedaz P. in Schach hält und das Land teilweise kontrolliert. P. liegt am Ende eines langen tiefen Tales im Süden des Goldenen Massivs, einst errichtet von Haret nach dessen Sieg über Manthen. P. liegt auf Terassen an den Talhängen. Haret, dessen Hauptstadt P. eine zeitlang war, ließ damals in den höchsten der Berge über der Stadt ein riesiges Abbild des haretischen Wappens schlagen. Das Wappen sieht man noch heute bereits von weitem, als nächste die alten und mächtigen Mauern von P.

Pyredar:

[imar.] Feuerdorf. Drittgrößte Stadt von Machey an der Grenze zu Panme, wo einst zur Sicherung der Grenze eine Burg, die Voroc, errichtet wurde, nun Hauptstadt der Region Pyresadi (von Pyredar bis Nyrron). Auch genannt die viergeteilte Stadt, denn Pyredar liegt genau da, wo sich, nach Vereinigung von Haregez und Britanlak, in diesen auch noch Pyres und Magisil fließen. Bei Pyredar, südöstlich des Dorfes Avlan, beim Tersil, liegt die Grenze zu Panme. Von der Stadt aus führen Straßen nach Rees/Mytillin, Nyrron, Catalgi, Illort, Pedaz und Rev Rashaez. Der Name Feuerdorf leitet sich ab aus der Zeit, als bei der Burg Voroc das alte Dorf niederbrannte. Nach dem Wiederaufbau nannte man es Pyrda, welches heute Pyredar heißt.

Raí, Burg:

/ʀa-i:/ Name der Burg Raí. 1997 von Amant Emaior zu Ehren von Raí erbaut, war sie einige Jahre lang sein Stützpunkt und der der Verteidiger von Tól und Omé. Nach der Abreise von Emaior übernahm diese Aufgabe sowie die Burg Malont Déaron. Seit dem Tod von Raí steht sie aber verlassen.

Rardisonan:

/ɹaɹ-di-so-nan/ (tolji.: Rar’s Hauptstadt). Hauptstadt von Iotor, einem Fürstentum von Rardisonán, gelegen auf einem Dutzend Inseln in der Banurburta, der Mündung der Miabanur in die Laruinto. Ein Viertel der Stadt, die sogenannte Verbrannte Stadt (zurückzuführen auf einen einstigen Brand und die seitdem dort sichtbaren Spuren) liegt auf dem Festland, an der Miabanur-Mündung, der Rest auf den Inseln. Der bewohnte Hauptteil der Stadt liegt auf der großen Hauptinsel und den 3 weiteren größten Inseln. Südlich des Hauptteiles liegt ein großes Inselgefängnis, das größte Gefängnis von ganz Rardisonán, abgesehen von dem bei Magin. Südöstlich liegt der Marinehafen der Stadt, der größte und wichtigste von Rardisonán. Weiterhin liegt im Süden ein Landeplatz für Veduigirm.

Die Burg der Stadt liegt auf der Hauptinsel. Sie geht auf das Lager zurück, welches Raréon an dieser Stelle nach seiner Ankunft an der Laruinto errichtete. So war die Stadt auch lange Jahre Hauptstadt von ganz Rardisonán, bis zu den Bürgerkriegen und der Gründung von Toljúin.

Raygadun:

/rɑɪ-ga-du:n/ ‚Neu-Gadun‘. Gegründet wurde die Stadt gegen 300dF von den Pakami im heutigen Aleca, flussaufwärts vom damaligen Gadun. Heute liegt sie direkt am lecischen Meer und der Bucht von Gadun. Der Gründungsname war Shayadan. Die einheimische Bevölkerung nannte es später Rajadan. Als 800dF Pakama zerbrach, bildete sich in Rajadan Widerstand. Andere Städte verbündeten sich mit ihr und gründeten die Republik Aleca. Bald wurde beschlossen, dass Aleca durch einen Rat zu beherrschen sei, gebildet durch Repräsentanten der Mitgliedsstädte. Der Rat befand sich im nordöstlichen Stadtteil.

2000dF drang das Meer bis hierhin vor und zerstörte den Rat, nicht jedoch die restliche Stadt. Aleca zerbrach jedoch, an den Küsten herrschten Gewalt und Kleinreiche. Bis 2244 hatten Soluten und Halana Aleca wiedererobert, einen neuen Rat eingesetzt und die Stadt in R. umbenannt.

R. ist die Hauptstadt von Aleca und zweitgrößte Stadt des Kontinentes. Sie beherbergt unter anderem die größte Bibliothek der Welt.

Rees:

/ri:s/ Auf Toljipajin: Rées /ɹe:s/. Im Tarlischen: Rheese /ɹi:s/. Die älteste existierende Stadt Macheys liegt an dem kleinen Fluss Reesil, einem Nebenfluss des Britanlak, welcher im Erzherz entspringt. Rees war einst die mächtige Hauptstadt von Omijern und das wichtigste Handelszentrum in weitem Umkreis. Nach dem Putsch von Gusta Marénis gegen Amís Cállate, welcher daraufhin seine Exilregierung von Omijern in Fasia etablieren musste, ging es mit R. abwärts. Andere Teile von Ex-Omijern errangen ihre Unabhängigkeit oder wurden erobert. R. eroberte im Laufe der Zeit selber andere Gebiete und herrschte schließlich über das Land TuReesten, die kläglichen Überreste von Omijern und DeTukon.

Mytillin Machey übernahm schließlich das Nachbarland TuKarra und eroberte TuReesten. Dies besiegelte das Ende der Handelsstadt Rees, da die lukrativen Handelsrouten nach Norden, nach Fasia, gesperrt wurden, da M. Machey schließlich im Krieg mit Raréon lag. R. degenerierte immer weiter.

Bald errichtete das Land Machey die Los Tensarru, die wichtigste Handelsstraße des Landes, und leitete sie über die neue Hauptstadt von Machey: Illort. R. war somit von dieser Route auch abgeschnitten. Übrig blieb nur der Handel auf dem Fluss. Der Reesil ist jedoch nur schwer beschiffbar.

Heute dient R. vor allem als Garnison und Fast-Grenzposten, auch gibt es im nahen Erzherz Goldvorkommen, die in Reesten gefördert werden, dessen Hauptstadt R. ja immerhin ist.

Riton:

kleine Stadt in Ostreesten in Machey am Britanlak.

Ruken:

Nur wenige Städte haben den Fall Lurrukens überstanden, R. war darunter. Sie ist auch gleichzeitig die größte von diesen, gegründet gegen 560dF. Heutzutage ist R. ein Stadtstaat, welcher die Stadt selbst sowie einen Umkreis von etwa 50 Flügen beherrscht. 3996 erobert von Ijen, Heimat von Temperian Braulkir, derzeitiger Herrscher (genannt Nonum) ist Henack Geshzahl.

Scirdok:

[honn.] Doks Narbe. Sitz des Adligenrates von Icran und somit wohl Hauptstadt desselbigen, liegt am Shadongorf auf der langen Halbinsel von Scirtien. Ist nicht unbedingt ein Hort der Ruhe, je nach Gesinnung des derzeitigen Rates wurden sogar schon Piraten im Hafen der Stadt gesehen.

Silaine:

/si-læɪn/ Siehe Ketaine. Sie lag am Fluss Gantrott (Guntrot) unweit des heutigen Lanc. Bei Ebbe kann man manchmal noch ihre Ruinen im Meer sehen.

Solutetor:

/so-lu-tə/ Festung in Südwest-Aleca und Verwaltungszentrale von Soluten. Einst herrschte man hier, von der Burg Solut aus über das ganze Land Soluten, als die anderen Gebiete Alecas noch tolumischen Staaten gehörten. Heute ist Soluten kleiner als einst, die Burg wurde aber zur weitläufigen Festung. S. liegt an der Quelle des Solutenflusses, hineingehauen in die Berge der Grünspitzen. Ein weitläufiges Höhlensystem, teilweise auf natürlichen Höhlen basierend durchzieht einige Berge, die Festung herrscht über sie. Außerhalb der großen Eingangshöhle sieht man nur eine schmale, starke Mauer und zwei Türme an den Abhängen zweier Berge, zwei weitere Türme liegen etwas höher. Ebenso liegt dort die alte Burg, welche aber nur über die Höhlen erreichbar ist. Unterhalb der Feste wird Erz gefördert und verarbeitet, den Rauch leitet man zur Spitze des Hauptberges über Röhrensysteme hin ab.

Taiban:

/tæɪ-bɛn/ T. war einst eine Stadt am östlichen Ende der Quellbäume, vermutlich gegründet von colitischen Siedlern. Über die weitere Geschichte von T. ist kaum etwas bekannt. Genau wie die anderen colitischen Kleinreiche geriet es bald unter die Kontrolle von Lurruken. T. ist bekannt als die Stadt, die 1982 Tól und Omé abwies, wenige Jahre später aber während Lurrukens Niedergang zu ihnen wechselte. In Taiban (/te:-bɔ̃/) wurde 2542 Tól und Omés Sohn Sináque ermordet und daraufhin von General Mérchanis besetzt. 2546-47 wurde T. von Arasanh und Silûne belagert und schließlich völlig zerstört.

Tambaheim:

/tɛm-bɑ-hæɪm/ T.s Gründungszeit ist unbekannt, doch wurde die Stadt wie so viele in der Gegend gegründet, als colitische Siedler gen Südosten drängten. T. war vermutlich aber bereits zuvor Sitz eines Kaltreiches gewesen. Aber erst mit lurrukischen Berichten ab ca. 1300 lässt sich T. als Hauptstadt von Tambien erfassen. Wenige Jahre später wurde Tambien von Lurruken erobert. Im Jahre 2000 ging T. wie andere Küstenstädte unter. Um T. ranken sich noch heute viele Legenden, so z.B. von versunkenen Schätzen.

Tamilor:

/ta-mi-lor/ Einstige Hauptstadt von Lurruken für fast 1000 Jahre. Der Sage nach im 12. Jh. gegründet von dem von den Göttern gesandten Amulos, Anführer des Stammes der Ruqier, an dem Fluss, den man heute Iol nennt, westlich der Geistberge. So wie sich Lurruken rapide vergrößerte, tat es auch T.. Im Laufe der Jahrhunderte baute man nördlicher der Stadt einen Kanal zum Fluss Cormoda, über welchen nun auch etwas mehr Flusshandel möglich wurde. Die Stadt soll später nahezu übergequollen sein vor Wundern und prächtigen Bauten. Der Kaiser Lurrukens erhielt bald seine eigene Stadt in der Stadt. Als letzter herrschte hier Tamirús, mit dem sowohl Stadt als auch Lurruken nach dem Jahr 2000 langsam endgültig zerbrachen, als die Völker des Reiches auch ihre Unabhängigkeit forderten. T. wurde verlassen, als das Land langsam zu versumpfen begann und man kein Mittel mehr dagegen wusste. Heutzutage wagen es nur noch Abenteurer die Stadt zu suchen, denn kaum jemand findet lebend aus dem Moor zurück und niemand kam um von T. zu berichten.

Tobámon:

Stadt im Land Torchás in Tolome, gelegen am Ibirg und am Rande der Fhélans. Von 2320 bis 2350 unterwarf Tobámon seine Nachbarstädte und gründete so die Torchás, welche von Tólome und seinen Nachbarn bis 3062 unabhängig blieb, bevor Intreunás es unterwarf. Tobámons Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf den Flusshandel am Guntrot sowie der Forstwirtschaft aus der Ibirg, aber auch auf Agrarwirtschaft und Tierzucht.

Toboner:

Genannt die Brückenstadt. Die Fostilfälle auf der Fostilhochebene wurden erstmals von den Pakami ‚entdeckt‘. Sie waren dermaßen beeindruckt, dass sie umgebaut wurden um ein wahres Schauspiel darzustellen. Der unterirdische Abfluss wurde an die Oberfläche umgeleitet, wo er in einer gewaltigen Fontäne herausschießt, die sogenannte Springquelle, und dann den Fluss Isten bildet. Über die Fälle wurde eine gigantische Brücke errichtet. Im Laufe der Zeit wurden die Fälle zum Ausflugsziel für Adlige und eine Stadt entstandt auf der Brücke. Heute ist Toboner unabhängig. Bürgermeister der Stadt ist Gilea Lüfteweit. Sie lebt vom Handel und den Produkten einiger naher Dörfer.

Volin:

/vo-lɪn/ [imar.] Burgberg. Stadt im Osten von Machey. Eine einzelne Burg steht dort im Troumland, am südlichen Rand der Guihúda. Der Berg läuft spitz zu, ist braun-grau gemustert und verläuft sich in Süden, Westen und Osten in weiten grünen Wiesen. Auf der flachen Spitze errichtete man die Burg Volinnec, eine starke Grenzbefestigung und heutiger Wohnort des Dargan von Volin. Von der Burg aus schlängelt sich ein Pfad den Hang des kleinen Berges entlang hinunter bis zur Tensarru, welche am Berg entlang von Astac nach Joholan führt. Die innere Mauer der Stadt umschließt den Berg und bietet gerade genug Platz für die Tensarru, die Straße um den Berg und einige Häuser und Geschäfte am Hang des Berges und an die Mauer gepresst. Einige Häuser stehen sogar so hoch am Hang, dass sie über die Mauer hinwegblicken. Eine zweite Ringmauer umschließt die eigentliche Stadt, die sich größtenteils nördlich der Stadt befindet. Viele Geschäfte und Gasthäuser liegen dagegen aber südlich, westlich und östlich der Burg, direkt an der Tensarru. Volin hat vier Außentore, die Straßen führen nach Astac und Joholan, nach Lutis durch die Guihúda sowie nach Doliras. Am Nordtor, dem Hundagata, gibt es außerdem eine Wechselstation für ausländische Reisende – ebenso am östlichen Grenztor.

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: