A99d Lexikon – Reiche und Provinzen

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Reiche und Provinzen:

Ajeaun:

Land im Nordosten von Tolome, Hauptstadt Renáy. Ajeaun war nach Lurrukens Untergang als herrscherlose Gegend Anjon bekannt, nahe gelegen an den von Piraten belebten Ostküsten. Málaines die Friedliche gründete 2312 das Kloster Renáy, welches 2364 bis 2405 von Dórnin Asoux und Mágin Journas zum Militärstützpunkt ausgebaut wurde. Die Stadt wuchs und mit ihr die Provinz Ajeaun. Aber erst mit der Reichsreformation von Intreunás 3062 fand es zu seiner heutigen Form, als es Teile von Lanéun bekam. A. liegt zwischen dem Nordende der Paláisebene und dem Meer und ist größtenteils hügelig und leicht Waldbewachsen. Größte Stadt und Hauptstadt ist Renáy. Durch seine Position ist A. einer der wichtigsten Umschlagsplätze für Seehandel und Fischerei, doch in den Hügeln findet man auch viel Landwirtschaft. Von 3723 bis 3798 war es von Ojútolnán besetzt.

Aleca:

/ɑ-le-kɑ/ A. ist ein Land im Nordosten der Heimländer. Seine Provinzen mit Hauptstädten sowie der Sprachmehrheit sind, von Südwest gen Nordost:

Soluten – Solutetor – solutisch, kalt

Gunun – Joholan – kalt

Tihonmadah – Tuman – tolumisch, juepisch

Peben – Dah Ma’ara – kalt, juepisch, pakamisch

Ayfell – Ayfell – tolumisch

Gadian – Toshyan – tolumisch, juepisch, pakamisch

Raygadun – Raygadun – gemischt.

Marad mit seiner Hauptstadt Daris Marad löste sich vor einigen Jahren von A. Im Westen wird A. vom Goldfluss, im Süden von den Grünspitzen begrenzt, im Norden und Osten vom Meer. Der Soluten durchfließt das Land von Südwest gen Nordost und mündet bei Raygadun.

A. entstand langsam, aus dem Staaten- und Völkergemisch, das sich in diesem fruchtbaren, bergigen Land angesiedelt hatte. Ab 2000vdF gründeten Tolumi Kolonien in dieser Gegend, von denen heute aber keine mehr existiert. Flussaufwärts dagegen lebten einheimische Kaltstämme, mit denen man sich mal verstand, sie andern mal bekämpfte. Die Geschichte von A. ist ein wenig kompliziert und verstrickt aufgrund der vielen Staaten, Einwohner und Völker. Auch Pakama gründete schon vor 0dF hier Außen- und Handelsposten. Die Tolumi und Kalt dominierten jedoch. Ab 200dF eroberte Pakama die Küste. Oft wanderten Kaltvölker nach Süden ab, aufgrund von Überbevölkerung. 800dF zerbrach Pakama und Aleca wurde wieder zum Staatenchaos. Südwestlich von Gadun, flussaufwärts, wurde die Stadt Rajadun gegründet, die die Staaten einte und unter dem Banner von Aleca frei kämpfte. Bis 2000 herrschte die Republik Aleca zwischen den Flüssen über ein Gemisch von Völkern: Tolumi, Kaltvölker, Pakami und im Südwesten auch Colite. Natürlich wechselten diese teils auch ihre Wohnorte. 2000 ging mit dem Feuer ein Großteil von Aleca unter und versank im Meer und im Chaos. Der Süden blieb aber bestehen und sorgte bis 2244 wieder für Ordnung. 2984 bis 3244 war Aleca Teil des neuen Ojútolnán, viele Stadtgründungen fanden statt. Auch später gab es noch viele Konflikte zwischen beiden Ländern.

Heutzutage ist A. das wohl technologisch fortschrittlichste Land und gut im Überseerennen dabei. Herrscher der demokratischen Republik ist Ycr Dearu. Die Sprache ist eine Kreolsprache aus den Sprachen seiner Völker und wird Lecin genannt.

A’Lhuma:

(A’Lhume, A’Lhumisch) Bis vor kurzem noch als Aluma, davor als Sacaluma bekannt (wird auch A’Luma genannt). War, genau wie Panme, einst Teil von Haret. Nach dessen Niedergang blieb Barga trotzdem wichtigste Stadt der Region, wenn auch die Länder wechselten. Vor wenigen Jahren erst gab es einen Putsch, die Herrscher von Barga wurden getötet und die meisten Bewohner vertrieben, danach wurde Lurut zur neuen Hauptstadt eines Landes namens Aluma. A’Luma liegt zu beiden Seiten des südlichen Teiles des Haregez, südlich des Branntwaldes. Im Osten liegen die Salzlanden und im Westen Tarle und das Telénemeer. Hauptsprache ist noch das alte Haretien, aber teilweise stark verändert durch Immigranten aus allen Richtungen und deren mitgeschleppten Sprachen. So versteht man zum Beispiel auch folgendes: Im Süden/Südwesten Tarlisch (Daminro und Umgebung), im Osten Luvaun (Region Lerecca) und im Südosten Kalt, sowie zahlreiche Dialekte. Diese Sprachenvielfalt ist sicher einer der Gründe für die ständigen Unruhen im Lande. Weiterhin liegt südlich von Barga das Gebiet von Ijenreich, zu welchem die Stadt bemüht ist eine neutrale Stellung zu behalten, denn als gutnachbarschaftlich kann man die Ijis sicher nicht bezeichnen. Berühmte Bauten von A’Luma sind sicherlich der Manthen- (vom Haregez zum Telénemeer, wo auch Lurut liegt) und der Luvaunkanal (vom Haregez bis zum Cormoda, an den Ruinen von Pojéun vorbei).

DeTukon:

/de-tu-kɔn/ Nachfolgerland von Tukon und ewiger Feind von ETukon. Wurde von Rees unterworfen.

Emadeten, Freies Königreich:

/e-ma-de-tǝn/ Ein Land von Rardisonán an der Laruinto, zwischen den Sümpfen von Belané und den Flüssen Gumond, Gascirn und Monwasser, Hauptstadt Belané, weitere große Städte sind Peridé und Norilé.

Nach dem Jahr 2000 war Emadeten stark genug, sich von Iotor zu lösen und erklärte sich zum Königreich. Später landete Raréon an der östlich gelegenen Banurburta. Unter Gerí Anaruen war Emadeten Verbündeter von Raréon gegen den Rest von Iotor um Aurost. Sein Sohn Camón dagegen hielt nicht zu Rardisonán, da mittlerweile der Herrscher von Tobjochen Tolnán von Rardisonán war und zwischen diesem Land und E. starke Spannungen herrschten.

Nach weiteren 150 Jahren Nachbarschaft bestanden aber zahlreiche entstandene Familienbindungen zwischen beiden Ländern und E. akzeptierte Rardisonáns Schutz vor Piraten der Schwarzsee. Die Verbindungen beider Länder wurden immer stärker und bis 2600 war E. quasi Vasallenstaat von Rardisonán. Es nennt sich aber weiterhin Freies Königreich, gehört aber zum Land Rardisonán und dem Reich von Ojútolnán. Der König wählt den Tolnán mit bzw. stellt sich auch selbst zur Wahl und sendet Stellvertreter für den Hof des Tolnán und dem Fürstenrat aus, hält die allgemeinen Gesetze ein, erlässt auch eigene und sorgt größtenteils selber für die Verwaltung des Landes. Die Landwächter von Rardisonán kontrollieren jedoch trotzdem die Straßen.

E. ist ein Fluss- und Auenland, mit weitläufigen Sümpfen an der Küste, die den Bau größerer Häfen verhindert haben. Im Süden jedoch ist das Land sehr ansprechend.

ETukon:

/e-tu-kɔn/ Nachfolgerland von Tukon und ewiger Feind von DeTukon. Wurde von Karrac unterworfen.

Fasia, Königreich:

/fa-zi-ja/ Land in Rardisonán, Hauptstadt ist Fasia. F. war einst Teil von Omijern. Zahlreiche Adlige zogen hierher auf ihre Landsitze. Rées wurde so geschwächt und Gusta Marénis führte einen Putsch gegen Amís Cállate, den Herrn von Omijern, der in Fasia residierte. Marénis riegelte Rées gegen Fasia ab. So entstand in Fasia eine Exilregierung von Omijern, während Rées die Kontrolle über seine Gebiete verlor. F. musste sich gegen Iotor behaupten. Bérin Cállate, Urgroßenkel von Amís, soll F. an Iotor verraten haben. Man verbannte ihn und nahm den Namen Königreich von Fasia an. König wurde Séjil Déan, Bérins Neffe 2. Grades aus Sadaeavir.

Im Entstehungskrieg von Rardisonán und Machey wollten beide Parteien F., griffen es aber lange nicht an. F. wollte neutral bleiben, König war zu dieser Zeit Chelórim Naquín. Ein kleiner Zwischenfall führte später zum Streit mit Machey. So brauchte F. den Schutz von Rardisonán.

Heutzutage herrscht Fasia über den Fasiawald, die angrenzenden Gebiete und die Städte Fasia, Dibigo (oder Ibigo), Aýran und Sadaeavir. Bei letzterem liegt auch der Pass zum feindlichen Machey und Rees.

Huálor, Königreich:

/wɑ:-loɹ/ H. ist ein kleines Königreich in Rardisonán. Bis 2000dF war die Burg von Lonir (im 1.Jh.vdF noch ein Grenzposten von Saten) ein Posten Iotors ohne große Bedeutung. Das vorrückende Meer zerstörte ein Wenig von der kleinen Siedlung, doch die Burg blieb und sagte sich schnell von Iotor los. Ab 2016 half Raréon beim Wiederaufbau und H. wurde sein Verbündeter. Nach dem Verschwinden Raréons und Tode Dojolas Igímans stellte es den nächsten Nachfolger Raréons. Im Bürgerkrieg des 35.Jh. kämpfte es gegen seinen Nachbarn Saten. Trotzdem blieb es bei der Reform von Ausimé Sazar 3500 weiter dasselbe Königreich.

H. ist klein. Seine Hauptstadt Lonir liegt an der Lohburta und gehört zu den vier größten Häfen von Rardisonán. H.s Grenze besteht zu 60% aus Küste, das Land ist das flache Hinterland. Es ist vor allem für Fische, Schiffe und einige Strände bekannt. Im Süden liegt Saten, im Osten Emadeten.

Icran:

/ɪ-kʀan/ (Icraner, Cranisch/Honnisch)

Kleines Land am Shadongorf, zwischen Rardisonán und der Sobilöde. I. ist ein hügeliges, von vielen Flüssen durchzogenes Land, deren größten die Flüsse Tessib, Sobille und Tolovon sind. I. besteht aus der Halbinsel Scirtien, Tessibel mit dem Sumpfdelta des Tessib, das kleine Bergland der Honnrücken sowie Tomirratten, dessen Land langsam in das Wüstenland der Tolumwüste übergeht. Die Hauptstadt ist Scirdok am Kap Scir der Halbinsel. Die meist instabilen Regierungen des Landes mögen für Außenstehende skurril anmuten: I. wird von einem Rat aus sechs Personen regiert, den reichsten Männern des Landes, die ihr Kapital nicht verlieren dürfen, sonst sind sie wieder raus. Bedingungen sind, dass man ein adliger, reicher, männlicher Mensch sein muss, Teile davon sind jedoch problemlos erkaufbar. So entsteht natürlich jede Menge Korruption und Intrigen sowie inneren und äußeren Konflikten. Sklaverei ist die höchste anwendbare Strafe des Landes.

Gegründet wurde I. gegen 2917 von dem Piraten Docrenn Begonn, der vor den Schwarzseepiraten flüchtete und sich ein kleines Reich im als verflucht geltenden Anthar, den nördlichen Überresten von Manthen, aufbaute. I. hieß ursprünglich Iscran und kämpfte oft mit den sceshischen Piraten, welche in den heutigen Honnrücken lebten. Docrenn mischte seine Sprache mit der ihren, woraus sich das heutige Honnis entwickelte.

Weitere größere Städte nach Scirdok sind Morchan am Tessibel-Delta, Askchar am Tomir und Notesc (Nocstce) am Shadongorf, letzteres die heutige Heimat der sceshischen Piraten. Wegen Nocstce hat man öfter Probleme mit Rardisonán, da dieses die Piraten nicht sehr schätzt. Als I. gegen 3357 Rardisonán in einer Schwächephase auch noch angegriffen hatte, schlug dieses bald zurück. 3578 trennten sich einige der Gebiete, die einst zu Rardisonán gehört hatten, von I., gefördert von Rardisonán. Seit 3614 gibt es einen Friedensvertrag, dessen Bedingung die Unabhängigkeit dieser Gebiete ist: sie haben sich mittlerweile vereint und sind als Toch-Bas bekannt.

I. ist ein Land von Mischlingen, viele haben toljikische, tolumische oder manthische Vorfahren. Auf der Flussinsel Huluver leben die Huluveri, reine Nachfahren von Manthen, aber nicht völlig menschlich. In Tomirratten leben einige H’elchen, deren genaue Vorfahren unbekannt sind. Trotz aller Korruption der Machtinhaber wird übrigens Kriminalität unter der normalen Bevölkerung meist hart geahndet und so mancher musste schon die Sklaverei.

Lanéun:

/la:-nɔ̃:/ Einst bekannt als Laneaun. Bundesland im Osten von Tólome, gelegen am Meer. Zu Lanéun gehören der Großteil der Midaulin Isonnis. Lanéun war lange Zeit ein Dorn in der Seite von Tólome wegen seiner Piraten und von diesem deshalb oft bekriegt. Bereits 2294 gründete Miloux Laqualle den Stütztpunkt Masin, um von dort die Piraten zu attackieren. Jahrhundertelang konnte man Lanéun nur deshalb im Bund halten, weil man ständig Strafexpeditionen dorthin unternahm. Hauptstadt von Lanéun ist heute Masin, dort fühlen sich die Adligen davon größtenteils unabhängig. Besonders im Süden um Jasleam herrscht immer noch Piraterie vor. Auf der Midaulin Isonnis, besonders auf Isúm werden Toumîs gezüchtet. Lanéun ist ein Küstenland mit viel Schifferei und Fischerei – und Piraterie und Schmuggel.

Lobileau:

Bundesland von Tólome im Südosten von diesem, in der Hochebene von L. zwischen Birg und Begótenbucht. Jahrhundertelang war es eine Herrscherfreie Gegend, in der Banditen und Piraten hausten, das immer wieder von Tólomes Herrschern bekämpft wurde. Gegen 2400 wurde Begót dominierend über andere Städte in Lobileau und wurde praktisch Hauptstadt. Fester im Reich Tólome ist es ungefähr seitdem 3013 bis 3035 Masjíque es eroberte, doch erhob es sich auch später noch öfter gegen Tólome. Hauptstadt ist Begót, die Wirtschaft stützt sich auf Erzabbau, Fischerei und Tierzucht.

Lurruken:

/lur-ru-ken/ Lurruken hieß das Reich, welches einst begrenzt wurde von dem Vergessen Gebirge und den Pervonsteinen im Westen, den Hölzernen Bergen und dem Azirun im Süden, dem Cormoda im Norden und dem Geist und dem Ostmeer im Osten.

Seine Anfänge nahm es bereits gegen 159vdF und bestand bis zu dem großen Chaos das auf der Welt herrschte im Jahr 2000dF.

Des Reiches größter Herrscher hieß Tamirús, welcher seine Heimat Tamilor zur Hauptstadt machte. (Heute liegt Tamilor tief in Tamirús Grab, dem gefürchten Moor in das sich nur wagemutige Abenteurer wagen.)

Lurrukens Nachbarländer waren im Jahr 1900 (zum Höhepunkt der Ausdehnung des Reiches): Fernland, Pervor (dem heutigen Pervon), Udar, Haret (dem heutigen Aluma und Panme) sowie Ijen im Westen, Luvaun und Zardarrin im Norden, Osgird (liegt verblüffenderweise heutzutage tausende von Flügen weiter westlich als damals noch) und Louch im Süden. Außerdem lag es mitten im Herzen des Reiches Stirmen, welches Lurruken nicht anzugreifen wagte.

Der größte See Lurrukens war der heutige Minîrnsee, der längste Fluss der Geist, das größte Waldgebiet (nach Stirmen natürlich) der Salzwald.

Die 23 Provinzen Lurrukens zu seiner Blütezeit waren von West nach Ost (mit Hauptstadt): Demīrus (das heutige Demirn, Hauptstadt Rudir, heute Roudir), Esīrem (Schorbrom), Mummulate (Tummuale, heute tief im Tummualesee liegend, zweitgrößte Stadt Līman), Kania (Kanh), Kenrūken (Rūken), Tamilorum (Tamilor, zweitgößte Stadt Sēnea [Seenea]), Pardastirm (Saldān), Salzwald/Sunumcalt, Danemcalt (Pakalt), Pardacalt (Rheiban), Pangeis (Panen, größte Stadt Geistig), Danemstirm (Arasanh), Sunumstirm (Ketaine), Danemloue, Cosasirun (Serra), Pardālon (Arsullan), Ranumtergin (Maggin, das heutige Maggir), Pardageis (Selaine), Ranummond, Dalgeis, Coslame (Yolame, heute Yasleam genannt), Cosforne, Coshein (Tambaheim).

Von dem einstigen Imperium existieren heute nur noch der kleine Stadtstaat Ruken und Demīrus in Form von Demirn, alles andere ist nur noch wenig besiedelt. Aber auch Līman, Seenea, Saldān, Maggir, Roudir, Arsullan und Yasleam sind noch da.

Machey:

/ma-xi:/ Benannt nach Mytillin Machey. Land im Britanlak-Tal zwischen Erzherz und Lusuvameer, Magisil und Goldfluss, zwischen Rardisonán, Aleca und Panme. Königreich, Sitz des Lorts ist Illort. Machey wird von Adligen kontrolliert, die dem Lort Hörigkeit schuldig sind. Der Lort kontrolliert die Armee. Die Sprache von Machey ist das Imaria, die Bevölkerung nennt sich Imari. Seit seiner Gründung ist Machey fast dauernd im Krieg mit Rardisonán. Dieses hat schon fast Tradition. Die Grenzen sind auch stark mit Festungen gesichert.

M. lebt hauptsächlich von der Agrar- und Minenwirtschaft, sowie vom Handel. Dies brachte ihm in Rardisonán den Ruf als rückständig ein. M. ist weitläufig besiedelt, die meisten Städte sind aber höchstens mittelgroß. Das Land ist in 10 Regionen gegliedert, welche sich wiederum in die Lehen der Adligen unterteilen. Der derzeitige Lort ist Martynne Varlent.

Morgolt:

/mɔr-gɔlt/ Name des Reiches von Doliras, welches lange Bestand hatte und sogar Machey Schwierigkeiten bereitete. Heutzutage Region im Südosten von Machey.

Ojútolnán:

/ɔ-xu:-tɔl-na:n/ Eines der größten bekannten Reiche der Welt, neben Pervon, Voblooch und Catissa. Der Tolnán ist quasi ein Gottkönig und herrscht von Toljúin aus über die vier Teile seines Reiches, die vier Ecken der Welt: Rardisonán, Nardújarnán, Rinuin und Acalgirí. Diese Teile selbst werden jeweils von gewählten Fürstenräten aus den Reihen der Herrscher der Länder der Reiche kontrolliert. Jedoch muss auch ein jeder Fürst einen Gesandten an den Hof des Tolnán schicken, der diesen informiert, berät und wiederum Befehle erhalten kann. Die Fürstenräte werden aus den Reihen der obersten Fürsten gewählt, wobei die Könige von Königreichen meist Stellvertreter zur Wahl entsenden.

Königreiche: Der Titel des Königs ist vererbbar, der Rest des Reiches wird gewöhnlich unter Adligen aufgeteilt, die dem König Tribut und Gehorsam schuldig sind.

Fürstentümer: Der Fürst wurde irgendwann vom Tolnán oder dem Fürstenrat eingesetzt oder vom Volk gewählt.

Omérian:

/o-me:-ri-an/ Land auf der Halbinsel Tanderomérian, gegründet von Amant Emaior zu Ehren von Omé, getrennt durch den Tanderethen (bzw. Tanderecca) vom Nachbarland Tandereis, zu dem schon seit Jahrhunderten sehr gute Beziehungen bestehen. Die heutige Hauptstadt Halkus bestand schon zu Zeiten Iotors unter dem Namen Halkis. Weitere große Städte sind Touron, Frezinne und Recellia. Zwar ist das Land nicht groß und infolge des Jahres 2000 fielen die einstigen Länder Otoriachs dieser Gegend dem Chaos anheim, doch ist Omérian heute recht stark besiedelt und wichtige Seemacht.

Derzeitige Herrscherin ist Parga Emaior. Für weiterführende Informationen mag das Buch der Länder herangeführt werden. Die Bezeichnung des Herrschertitels ist Milciar.

Omijern:

/o-mi-dʒern/ (Omijerni, Omijernisch) Einst Name eines gewaltigen Reiches, welches das Gebiet rund um das Erzherz beherrschte, Hauptstadt war Rées (Rees). Nun nur noch Bezeichnung für die Gegend am Umijisil (was aber immerhin ein nicht zu verachtend großer Landstrich ist), größte Stadt ist Omjúen sehr nahe der Tengata/Girgóte. Gesprochen wird teilweise noch ein alter Dialekt des Toljúepa.

Pakama:

/pɑ-kɑ-mɑ/ Die P. sind ein den Menschen eng verwandtes, doch kleineres und zierlicheres Volk vom Ostkontinent. Gegen 220vdF hatten sie dort ein gewaltiges Imperium, das die Heimländer entdeckte und besiedelte. Sie gründeten Kolonien im heutigen Zardarrin und Pakama, verdrängten tolumische Siedler und nahmen schnell Kontakt zu den Kaltvölkern auf. Um 2000vdF gründeten sie Kozeije, das heutige Zardankin. Es dauerte jedoch nicht lange, da eroberten die Vobloochen ihr Imperium auf dem Ostkontinent und die Kolonien waren fortan von ihrer Heimat abgeschnitten. Auf sich allein gestellt spalteten sie sich schnell in zwei Länder: das östliche Pakama um Dumanushun und Istland um Kozeije. Gegen 100vdF eroberte Marad Tumanushun, das heutige Tuman, von Pakama, doch von 200 bis 300 dF besetzte Pakama ganz Aleca und gründete dort zahlreiche Städte. 400 zogen die Fosten wegen Überbevölkerung aus Aleca nach Süden und verwüsteten halb Pakama, bis sie sich an den heutigen Fostilfällen niederließen. 800 eroberte Tulann Orann Istland und Pakama und gründete das Reich von Groß-Zardarkon. Bis 900 kämpfte sich im Norden Aleca von Pakama frei. Ab 1075 verlor Zardarrin wieder die Kontrolle über Pakama, doch erholen sollte sich dieses nie wieder. 2000 wurde es durch die Flut fast völlig zerstört. Dumanushun war untergegangen. Für Jahrhunderte sollte Pakama im Chaos bleiben. Eine lange dunkle Zeit war angebrochen. Nach und nach eroberten die Fürsten sich aber gegenseitig und letztlich setzte sich Mashaba (Mibrad) durch. Diese Stadt liegt an der Pakbucht auf der Halbinsel Ikîma. Zusammen mit der Halbinsel Akôya sind das schon 60% von Pakama. Der Rest sind die pakamischen Inseln im pakamischen Meer. Neben Mashaba ist Kinshado auf Akôya die einzige größere Stadt. Das Volk von Pakama, welches einst die Welt bereiste und Wunder wie die Springquellen baute, ist heutzutage größtenteils ein Volk von Fischern. Aber auch in Kriegen gegen Zardarrin und Aleca musste man sich behaupten. In den letzten Jahren entwickelten sich die Pakami aber auch zu reisenden Händlern.

Panmein:

/pɑn-mæɪn/ (Panmese, Panmisch)

Königreich zwischen Machey und A’Lhuma, zwischen der Tolumwüste und dem Goldenen Massiv. P. ist ein klassisches Feudalreich mit einem Herrn, dem Hareten, und ihm untergebenen Adligen. Es entstand aus den Überresten von Haret und eint mehrere kleinere Feudalreiche, die sich nach dem Fall Harets gebildet hatten. Vier größere Städte liegen in Panmein. Das alte Padrun, die offizielle Hauptstadt im Goldenen Massiv, Pedaz am Magisil, Rev Rhashaez am Haregez und Samshea an einem Ausläufer der Salzhügel. P. lebt von der Agrarwirtschaft, wenngleich man im Goldenen Massiv auch Erz abbaut. Es ist nicht sehr kriegerisch, hat sich nur manchmal gegen seine Nachbarn zu verteidigen. Deshalb gelten die Herren von Padrun auch verweichlicht. Dies nutzte kürzlich Varith Coman, Herr von Pedaz, um einen Putsch zu versuchen. Er nennt sich seitdem Harete. Coman kontrolliert einen Großteil des Landes, derweil Padrun wie erstarrt wirkt.

Pervon, Länder von:

Von Ost nach West, mit Hauptstadt sowie weiteren Städten.

Sujeri (Lo-Sujeri, Melthran, Galic, Parir, Progissi, Nirgen, Vonaem, Paytram, Tusirole)

Pervon ir’Lairn (Pervirton, Gad Quasaga, Carshael, Cherime, Tharstain, Mupuian, Priggt, Persiter)

Dershell’Ajur (Serjen, Uberdalum)

Garnuliar (Argos, Mernisa)

Eirlaron (Tohrrim)

Petellar (Petoran, Miid Daboan, Berduan)

Eganas Ishgis (Ega Tashin, Ega Shitur, Ega Ruk)

Meberdien (Kgepest, Zodrro)

Imeta (Imett Imettar, Borirabrem, Serdi-Laja, Ladata, Schoardass)

Assaremen (Sertesses, Tertigahan)

Remereggen (Hysglinn, Aribor, Gymmk, Dahys, Barunn, Par Tharareas)

Habarien (Djinn Bodj, Schefudah, Ech-Haufiyadh, Daïes, Kafadh, Fimidirh, Rychadfa, Godujas, Baddjagda, Laycha, Gabd-Ech-Sharaïsa)

Bedrumien (Merrodom, Bidopp, Schettiz, Edrideh, Krieagdah)

Firregoderis (Dikrebosjes, Mhe’ri’dab’ba, Kerimron)

Ezrischbakunn (Rischjenndrann, Restoaj)

Grironnuvedsinoner (Sringwy, Ryesra)

Chodniuryppolernlerottior (Choniury, Luppolerenton, Terohime)

Rochgobbosott (Kethsonoss, Techoniubb, Raniocht, Derb Kausarof, Dremmasin)

Rardisonán, Länder von:

/ɹaɹ-di-zo-na:n/ Rardisonán besteht aus 13 Ländern und 3 Stadtstaaten. Diese wurden entweder im Laufe der Zeit von R. erobert oder traten freiwillig bei. Teilweise gab es auch weitere Konflikte innerhalb dieser Länder, was zu weiteren Spaltungen oder Verschmelzungen führte. Die Länder haben alle ihre eigenen Regierungen, Könige oder Fürsten und regeln dies auch selbst, nur wichtige Gesetze sind überregional. Die Fürsten wurden ursprünglich alle vom Tolnán eingesetzt. Teilweise sind diese Titel heute aber vererbbar oder durch Wahlen eingesetzt.

Zu den Regierungsarten der Länder sowie der jeweiligen Hauptstadt siehe die folgende Übersicht von Ost nach West:

Guihúda: Ciprylla. Der Fürst wird durch die Spiele in Ciprylla ermittelt.

Sagaja: Sojibin. Königreich.

Bojomin: Delitres. Der König von Delitres setzt Fürsten in anderen Gegenden ein.

Imon: Calerto. Fürstentum

Tobjúen (Tobjochen): Telígas. Dort werden Wahlen abgehalten, der Rat setzt Fürsten ein.

Iotor: Rardisonan. Fürstenrepublik, vom Volk gewählt.

Emadeten: Belané. Königreich.

Taníqe: Cobogi.

Irjúdonn: Fernol. Fürstentum

Huálor: Lonir. Königreich.

Saten: Iruido. Fürstentum.

Fasia: Fasia. Königreich.

Guidonn: Burg Argans. Fürst und militärischer Führer.

Die 3 Stadtstaaten sind, von Ost nach West:

Charyson: Die Sonnensekte herrscht über die Stadt.

Toljúin: Sitz des Tolnán, selber aber Fürstenrepublik.

Aurost: Fürstentum.

Telígas und Delitres sind Quasi-Stadtstaaten.

Reesten:

/ri:s-tǝn/ (Reestener, Reestenisch) Name der Region an Reesil und Britanlak, deren ungefähres Kontrollzentrum Rees ist. Sonst gibt es nicht viel darüber zu sagen. Hauptsächlich gut bekannt für Holz und allgemeine Landprodukte (aus Ackerbau und Viehzucht), ein bisschen Zucht verschiedener Reit- und Kriegstiere, Bergbau (hauptsächlich Metalle) und natürlich die Ausbildung von Soldaten in den berühmten Kasernen von Rees.

Sagaja:

/sa-ga-ʤa/ Als Deltán unterging und Delent von dem expandierenden Iotor überrollt wurde, machte sich der Nordosten Delents selbständig. Der noch heute in dieser Gegend als Held verehrte Sojibin gründete seine Hauptstadt auf dem Hügelrücken zwischen den Zwillingsmeeren. Vor allem dank geschickter Politik schaffte man es, nicht unter iotorischen Einfluss zu geraten und unabhängig zu bleiben. Das Jahr 2000 jedoch war ein harter Schlag für das Land, da ein Großteil unterging. Die Inseln verloren den Kontakt zueinander. Nach mehreren Jahren fing man jedoch untereinander Handel an und vereinte sich wieder. Nach etlichen Überfällen von Piraten auf die Inseln musste man den Schutz von Tolmújen suchen. Rardisonán beizutreten weigerte man sich jedoch sehr lange. Heutzutage ist Sagaja ein Königreich und Teil von Rardisonán, die Hauptstadt heißt Sojibin.

Saír Faloí:

/za-i:r fa-lo-i:/

1. Tólomische Halbinsel in Form eines nach Nordosten weisenden Hakens. Auf ihr liegen die Städte Arsullan und Sadun. Die S.F. bildet und ’schützt‘ die Begótenbucht zusammen mit den westlichen Inseln der Mídaulin-Isonnis. Die Spitze des Hakens ist das Kap Fiule. Zum Inland hin geht die Halbinsel in die Fhélans über. Das Kap Dhorsése liegt westlich von Sadun am Haun liun Siloen. Die S.F. ist an der Küste zwischen den beiden Kaps sehr felsig.

2. Land in Süd-Tólome auf der gleichnamigen Halbinsel. Hauptstadt war Arsullan, bis zu einer Umsiedlung nach Sadun. S.F. liegt nah des Waffenstillstandstreifens zwischen Tólome und Silûne, dem Panenfiress. Nachbarland innerhalb von Tólome ist die Fhélans.

Salire:

/sɑ-lir/. Früher: /za-lɪ-ʀǝ/

a) Name des untergegangenen Reiches von S. (Saliresches Reich), das ab ca. der Gründung von Taral um 800vdF bis zum Jahre 2000dF existierte, als ein Großteil des Landes versank und die heutige Inselkette der Nordwindinseln (Südfeuer) entstand. Die drei einzigen größeren Städte von S. waren Taral in den Bergen, Lorheim am Fluss Lor sowie Cyll weit im Nordosten. Nur Taral hat die Fluten überstanden. Das Reich S. war ein Zusammenschluss von südlichen Kaltvölkern, die hierher von den vordrängen Hsachradhi und Colite verdrängt worden waren, unter Dominanz der Saliren. Seine Nachfahren hat es in dem Reich von P’Dynn sowie Taral und Torneter.

b) Name der Insel S., größte der Nordwindinseln. Hierauf liegen die Städte und Länder Taral und Torneter, die seit dem Untergang des Reiches von S. verfeindet sind, sowie der Fluss Tisronn an dessen Ufern oft gekämpft wird. Die Südküste der Insel nutzen die Nirzen als Anlegestelle.

Saten:

/sa-tən/

1. Land im Westen von Rardisonán. Hauptstadt ist Iruido.

2. Untergegangenes Reich, das größtenteils nordwestlich der Satensteine lag. Die Hauptstadt war Saten, welches im Shadongorf untergangen ist. Salaius blieb als einziges Zeugnis dieses Reiches bestehen, auf der Insel Fansal.

3. Region in West-Rardisonán am Shadon-Gorf, benannt nach [2]. S. ist bekannt für seine düsteren Wetterverhältnisse, die steilen Klippen am Meer, den gefräßigen Satenechsen in den Mooren und Sümpfen sowie die verfallenen Burgruinen im Land, hier besonders der angeblich verfluchten Burg Satenfels. S. ist ein Gebiet, das man lieber meiden sollte, der eigenen Gesundheit zuliebe.

Tandereis:

/tan-də-rɛɪs/ Auch genannt Tander. Nachbar von Omérian. Nachfahre tolumischer Siedlungen, dessen Sprache im Laufe der Zeit mit der Omérians verschmolzen ist und das Tanderomérian bildet. Die Hauptstadt Patol ist älter noch als Halkus und hieß einst Heched. Weitere große Städte sind Pagissi, Talezzo und Trisidid.

Ähnlich Omérian ist auch Tandereis eine Seemacht, auch wenn ein Großteil der Küsten des Landes von hohen Klippen und Steilhängen gebildet wird. Da ein Hafenbau deshalb schwerer fällt, konnte Tandereis als Seemacht nie soviel erreichen wie Omérian. Derzeitiger Herrscher ist Ujedomean Scimazza, dessen Sohn Emoléand mit der omérischen Herrscherin Parga Emaior verlobt ist. Eine Heirat wird zur Vereinigung beider Länder führen.

Tarle:

/taɹ-lə/ T. ist ein Land im Westen der Heimländer, bzw. im Herzen des Kontinentes, wenn man Pervon dazurechnet. T. besteht topographisch aus zwei großen Hauptteilen: Der weiten offenen Udarebene und dem großen Binnenmeer, dem Telénemeer. Weiterhin gehören der Udarwald, ein großes Gebirge, sowie die Mosonsümpfe dazu.

T. ist kein Land im klassischen Sinne. Jede Festung bzw. Stadt des Landes ist selbständig, nur in Krisenangelegenheiten agiert man zusammen. T. ist ein Land, das auf allen Seiten von Feinden umgeben ist: Pervon/Sujeri, A’Lhuma, Ijenreich und zahllose Gesetzlose. Deshalb ist jede Stadt mindestens sehr wehrfähig. Größtenteils aber kontrollieren große Festungen das Land. Diese sind stark befestigte Städte mit starken Mauern, meist gleichgroßen unddichtgedrängten Häusern, die im Erdgeschoss keine Fenster, dafür aber massive Türen und flache, für Bogenschützen geeignete Dächer haben.

Der Festungsherr wird Galryrm genannt und herrscht über das Gebiet der Festung, wird aber von seinem Volk gewählt. Nur fünf Städte im klassischen Sinne zählt das Land, deren Herren Galkorn genannt werden. Drei davon sind auf Seen erbaut worden: Moson, Pertihonn und Narrkuva. Nur Badros liegt frei in der Ebene.

Dagegen gibt es jedoch neun Festungen: Kaltric im Südwesten, Borrown im Südosten, beide an den Pervonsteinen; Lergis und Begghyrn im Osten an den Rimmzacken nah dem Ijenreich; Gulrunn in der nordöstlichen Udarebene an der Grenze zu A’Lhuma; Cirmaen, die größte der Festungen, im Udarwald am Telénemeer; Thalgren, ebenso im Wald am Meer; Harden im Nordwesten und Kuthaern (Wüstentor) im äußersten Nordosten.

In Tarle hält man viel von Ritterlichkeit, Tapferkeit, Ehre, Loyalität, Mut und weiteren Tugenden, die man als ritterlich oder kriegerisch ansieht. So hilft man auch Schwachen. Z.B. helfen Kaltric und Moson den freien Städten des Echris Sirenn gegen Pervon, die Festen am Telénemeer sind mit Syrisrer und Panme verbündet.

Teûnbund, der:

Auch geschrieben Teounbund. Entwickelt von den größeren Handelsgesellschaften und Kaufleuten Teûnfurts (Teoundagne), um größere Profite mit anderen Händlern am Teûn zu arrangieren und vor allem auch um sich gegenseitig zu schützen. Die Versammlung von Teûnfurt übernahm dies und gewann als ersten Partner einige Händler Amîens. Im Laufe der Zeit erweiterte sich der Bund auf zahlreiche Städte und Dörfer am Teûn und dessen Einzugsgebiet. Auch den Städten der Fostilhochebene versuchte man sich zu nähern, bisher jedoch ohne Erfolg, abgesehen von Fhisan. Teûnfurt ist wichtigste Stadt des Bundes, andere sind die schon erwähnten sowie Saldān.

Tobjúen, Fürstentum:

/tɔb-xu:-en/ T. ist ein Fürstentum im Herzen von Rardisonán. Im Norden begrenzt es der Dunlon, im Süden das Erzherz, im Westen die Miabanur, im Osten das Tal von Telígas. Telígas ist quasi frei, gleichzeitig aber auch Hauptstadt des Fürstentums, Zínan ist zweite Hauptstadt. T. ist eins der vier größten Länder von Rardisonán. Im Süden wird viel Bergbau betrieben, im Osten Handel, auf dem Land vor allem viel Agrarwirtschaft. Außerdem liegt einer der beiden Pässe nach Machey hier.

Historisch gesehen gehörte das Land einst zu vielen Nationen, vor allem aber zu Omijern. Doch im 10.Jh. war es Teil von Iotor und wurde das erste Mal geteilt. Das Gebiet des heutigen T. nannte man Chemuchen. 2000 nutzte man die Gunst der Stunde um sich vom angeschlagenen Iotor loszukämpfen. Der neue Name war Tobjochen. Raréon ließ hier die Feste Sedíra als Schutz gegen Machey bauen. In den 2780ern war Tobjochen Hochburg der Bauernaufstände. 3387 verlor es seinen König, sein Königtum und seine Hauptstadt, als es nach einer Revolte des Königs zum Fürstentum degradiert, Telígas unterstellt und in Tojúen umbenannt wurde. Nach dem Bürgerkrieg des 35.Jh. wurde es von Sazar aber erneut verändert und nun Tobjúen genannt.

Tólome, Länder von:

/to:-lo:m/ Tólome besteht derzeit aus 10 Mitgliedsländern. Man unterteilt hierbei gerne zwischen 3 Arten, von West nach Ost:

Die Herzländer sind die Westlichsten. Sie sind das Gebiet, das bereits zu Zeiten von Tól und Omé von diesen erschlossen wurde. In einzelne Länder wurden sie erst später unterteilt, aus Verwaltungsgründen. Im Gegensatz zu den anderen Ländern findet man zwischen den Herzländern kaum Zwistigkeiten. Mit Hauptstädten sind die Herzländer die Folgenden: Parúni (Lían), Aloya (Maggir), Fleundan (Ahém).

Östlich der Herzländer schließen sich die 4 Grenzländer an, Gegenden, die nach dem Niedergang von Lurruken zunächst selbständig wurden, als kleine Feudalreiche oder als einzelne Gemeinden. Sie wurden nach und nach in Tólome eingegliedert. Durch Eroberung, friedliche Vereinigung oder anders. Mit Hauptstädten sind die Grenzländer die Folgenden: Seimáns (Lanc), Torchás (Tobámon), Rhóndeis (Cároun), Ajeaun (Renáy).

Letztlich fehlen noch die 3 Küstenländer. Diese liegen alle im Osten, in der Gegend der Midaulin-Isonnis. Nach dem Niedergang von Lurruken wurden auch sie in Einzelstädten selbständig, viele davon entwickelten sich jedoch zu Piratenstädten und terrorisierten die Länder am Geistmeer. Tólome ging früh gegen diese Städte vor, führte einen Krieg nach dem anderen gegen sie und besetzte sie schließlich. Heutzutage gehören die Länder zu Tólome, es gibt jedoch immer noch einige Piraten und so manche Zwistigkeiten. Die Küstenländer sind mit Hauptstädten die Folgenden: Lobileau (Begót), Lanéun (Masin), Saír Faloí (Sadun).

Torchás:

Land in Osttolome, Hauptstadt Tobámon am Rande der Fhélans.

Troumland:

/tru:m-land/ (Troumländer, Troumisch) Beim Zerfall von Tukon machte sich der östlichste Teil, angeführt von der Stadt Shorum selbständig unter dem Namen Troumland, welches zwischen ETukon und Fadda lag, jedoch unterging als die ehemals solutische Stadt Doliras zusammen mit dem troumischen Sylak (heute Cynlak) das Reich von Morgolt gründete. Nur Karrac entgang, indem es sich ETukon als Verbündeten holte und daraufhin assimilierte. Die Gegend um die Ruinen von Shorum sind in Machey immer noch als Shroum bekannt, wo ein Dialekt des Imarischen gesprochen wird.

TuKarra:

/tu-ka-ra/ Während des Niederganges von Troumland verbündete sich Karrac mit ETukon um Morgolt zu entgehen. Schließlich kam in Karrac ein Mann mit der Idee an die Macht, man müsse das alte Tukon wieder auferstehen lassen. ETukon unterwarf sich freiwillig, als Karrac dessen Hauptstadt zerstörte. So entstand TuKarra, das Land, welches Machey später als erstes betrat und so das Herz seines zukünftigen Landes wurde.

Tukon:

/tu-kɔn/ (Tuki, Tukisch) T. war eines der ältesten Länder, von denen man heute noch weiß. Tukon erstreckte sich den Britanlak entlang etwa vom Magisil bis zum heutigen Cynlak. Mehrere Kriege mit Omijern und Manthen erschütterten das Land und auch innerpolitische Schwierigkeiten waren Gang und Gäbe, so zerfiel es aufgrund interner Zwistigkeiten. Um die Städte LoRogo und Gorroc herum blieben die Länder DeTukon und ETukon zurück. Die während der Bürgerkriege erbaute Tukonmauer diente als Grenze zwischen den verfeindeten Staaten. Nach dem Zerfall von Omijern eroberte Rees DeTukon. ETukon fiel schon vorher Karrac zum Opfer. Als Machey in TuKarra die Macht ergriff, eroberte er TuReesten und nannte sein neues Reich erneut Tukon. Heutzutage ist der Name Tukon übrig geblieben als Bezeichnung der Gegend um Illort .

TuReesten:

/tu-ri:s-tǝn/ Die vorerst letzte Möglichkeit, die sich Rees zum Aufblühen bot. Als Iotor gnadenlos in den Norden von Omijern einfiel und ihn zerstörte, blieb Rees alleine übrig. Irgendwie jedoch schafften es die Regenten der Stadt jedoch das Gebiet von Reesten auf DeTukon und ein paar ehemals manthische Gegenden auszubreiten, wie Nyrron und Caertal (heute Catalgi genannt). Von Mytillin Machey erobert, wurde es als Reesten Teil von Tukon und später Machey.

Westländer, die:

Mit Städten.

Pervon (Pervirton)

Osgird (Ilsgan, Ocerburg, Hofîrch, Uthaly, Dilgistan, Therimtan, Patha Tan)

Syrisrer (Lobor-ân, Keng-tû, Sen-dân, Lan-tana, Gên-ana, Iden-en, Beden-den)

Nubordis (Dis-Borh, Sa’adroh, P’Carh, Gum-Mor)

Rinuin (Medysadae, Cajúin, Aridje, Jimaie, Sadiamaín, Dijómez, Jozon Yguiro, Muracazar, Pordúchida, Kuidajíro)

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