A99c Lexikon – Fauna

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Fauna:

Abiat(spinne):

2-3m groß (Beine können höher ragen), blauschwarze Färbung mit weißen Streifen. Kommen zum Glück der meisten Arachnophobiegeplagten meist nur in tiefen Höhlen der mittleren Gebirge vor.

Colite, die:

/ko-lɑɪt/. (->colitisch).

a) Die C. sind eines der Weltvölker. Wenn sie keine Menschen sind, sind sie zumindest eng mit ihnen verwandt. Dafür sprechen Ähnlichkeit und Vermischbarkeit. Im Allgemeinen nennt man die C. zumindest Menschen. Der Ursprung der C. muss irgendwo im heutigen Pervon liegen. Bereits für 2000vdF sind aber die ersten C. östlich des Echris Sirenn feststellbar. Im Laufe der Völkerwanderungen, die von den Pervonen oder anderen Völkern ausgelöst wurden, drangen sie immer weiter gen Ost vor. Gegen 1000dF gingen sogar viele bis an das östliche Meer und gründeten dort Kleinreiche wie Arasanh und Arsullan oder vermischten sich mit den heimischen Kaltvölkern. Historische und aktuelle C.-Völker sind, von West nach Ost (in Klammern die ausgestorbenen Völker):

Pervonen, Sujeren, (Darite), Tarler, (Harite), Alumen, Panmesen, (Manthen), (Saten), Huluveri sowie die Völker von Arsullan, Arasanh, Silaine, Ketaine usw. Umstritten ist, ob die Imari/Tukonen und die Ruqier auch zu den C. zählen. Daneben gibt es weiterhin Minderheiten und in anderen Völkern aufgegangene Stämme, wie in Tólome und Demirn.

b) Die Sprachen der C. bilden eine Sprachfamilie, daher stammt auch die Annahme, sie zu einem Volk zusammen zu fassen. Die Sprachen sind (in Klammern ausgestorbene):

(Alt- und) Neupervonisch, Daritisch: (Alt), Neu, (Südost), Tarlisch, (Alt-Sujeri), Neu-Sujeri; Haretisch: (Manthisch, Neumanthisch), Huluveri, (Haretisch), Panmesisch. Es ist umstritten, ob Ostcolitisch dazugehört oder selbständig ist: Imarisch, (Tukisch), Neutukisch, Britanisch, Troumisch, Omcisch, Morgoltisch.

Dreuyen:

Kleine, drollige, weiße Tierchen, werden meist von Menschen und Artverwandten gehalten um sie dann eines Tages zu verspeisen.

Auch von unnatürlich Liebesbeziehungen zwischen Dreuyen und manchen Menschen ist die Rede.

Faguiro, das:

/fa-gwi-ro/ Im Imarischen: Faguran /fa-gu-ran/

Hundsgroßes, im Rudel lebendes, räuberisches Säugetier aus der Gegend um dem Erzherz. Hat Ähnlichkeit mit einem zu groß geratenen Hasen mit kurzen Ohren und langgezogener Schnauze. Vierbeiner mit gewinkelten Hinterbeinen. Die lange Schnauze ist mit scharfen Zähnen ausgestattet, wobei die unteren beiden Eckzähne lang und spitz sind. Die kurzen Ohren sind mit Haarbüscheln besetzt. Der Stummelschwanz ist, wie der Rest des Körpers, von dichtem, drahtigen Haar besetzt. Die Färbung des Haares ist meist hell- bis dunkelbraun, selten leicht mit einem helleren Akzent getupft. Ältere Tiere können ergrauen. Einige Unterarten in den höheren Berglagen können ihre Farbe im Winter dem Schnee anpassen.

Feddel, der:

Kleines baumbewohnendes Säugetier der gemäßigten Breiten, ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Nüssen, bekannt für seine rudimäntere Flugfähigkeit.

Feunisch, das:

Sumpftier, welches auf der nördlichen Hälfte des Kontinentes vorkommt, jedoch nicht innerhalb der schon warmen Gebiete (ab Rardisonán nordwärts gesehen) oder der kalten (ab Ruken abwärts gesehen). Fischfresser mit langen Gliedmaßen, Hals und allgemeiner länglicher Körperbau, meist in typischen Sumpffarben gehalten und wird gern verspeist.

Macate(s), Flimmermacate(s):

Gewaltiges Tier, heimisch vor allem in Berggegenden, mehrere Füße groß und meist sehr aggressiv. Die meisten Macate haben zwei Flügel, die sie auch zu nutzen wissen, und verbreiten oft Angst und Schrecken in den Gegenden in denen sie hausen. Es ist jedoch nicht bekannt, das diese Tiere von Grund auf böse wären, viel mehr scheinen sie nur zu jagen wenn sie Hunger haben. Die Macaten von Nirza, die in den Emâzgipfel hausen, bilden eine Unterart namens Schmelzmacaten.

Auch wenn Ähnlichkeiten bestehen scheint keine Verwandschaft zwischen Macate und dem viel kleineren Tomare zu bestehen.

Menschen, die:

Eine der vorherrschenden Rassen der Welt. Fast überall verbreitet und als Rasse sehr expandierend und anpassungsfähig. Ihre Population geht in die Millionen, ihre Zahl ist mit natürlichen Mitteln kaum zählbar. Sie sind im Normalfall etwa zwischen 1,40 und 1,90 Füße groß, ihre Hautfarbe reicht von hell bis fast schwarz, auch bei Augen- und Haarfarben besteht ein breites Spektrum.

Sie beherrschen fast alles, haben sich als Rasse aber vor allem auf die Expansion und was dafür notwendig ist spezialisiert. Es existieren viele Unterarten. Die M. sind schon fast von Natur aus zerstritten und in zahlreiche Nationen gespalten.

Nirze(n):

/nɪr-ʦə/ Bewohner von Nirza, eine der wichtigsten Rassen des Kontinentes, neben den Menschen. N. legen sehr viel Wert auf Familie. Dazu passend sehen sie ihr ganzes Volk auch nur als eine einzige große Familie, weshalb die meisten Nirzen untereinander sehr umgänglich sind. Ebenso mögen die meisten Nirzen Städte zum Leben nicht sehr, trotzdem ist ihre Hauptstadt Mazasc die drittgrößte Stadt des Kontinentes. N. lieben kühlere Regionen, man sieht sie seltener im Norden, dafür aber haben rund um die Eiszone Kolonien. Ihre Heimat ist jedoch keinem Auswärtigen bekannt. Zum Klischee des Nirzen gehört der Fellmantel, ohne den man sie angeblich selten sieht. N. sind kleiner als Menschen und oft stärker behaart, sonst ihnen jedoch sehr ähnlich.

Perinx, das:

/pe-rinks/ Etwa Mittelgroßes, hauptsächlich Gräser fressendes Säugetier der gemäßigten Breiten. Langbeiniger Verwandter der südlicheren Rehböcke. Ausgestattet mit langem Hals und bei männlichen Tieren mit kleinem Geweih. Beheimatet in gemäßigten bis warmen Gebieten, besonders der Luvaunsteppe.

Possel, das:

/pɔs-səl/ Kaltischer Name, der auch im Imarischen übernommen wurde. Toljipischer Name: Pojél /pɔ-xe:l/

Säugetier aus Nardújarnán. Monströses Tier mit ca. 3,5m Schulterhöhe. Besitzt längere Vorder- als Hinterbeine und einen Buckel auf dem Rücken, der durch die ungleichen Beine noch verstärkt erscheint. Der Höcker wird von einem Kranz Haaren umgeben, sonst ist das Possel nur mit kurzen, meist sandbraunen Haaren bedeckt. Der rundliche Kopf ist durch eine massive Knochenplatte geschützt, die sich nach oben hin in leicht geschwungene kurze Hörner verjüngt, nach unten hin aber in zwei dicke, ca. 1,5 Füße lange Stoßzähne ausläuft. Statt einer Nase ziert das Possel ein kurzer Rüssel und am Ende des abfallenden Rückens sitzt ein kurzer, unbehaarter Stummelschwanz mit pinselartigem Haarbüschel am Ende. Vom Hals bis zum Bauchansatz hängt bei ausgewachsenen Tieren ein Hautlappen, der einst den früheren Wüstentieren als Kühlung diente. Noch heute ist er bei Männchen größer als bei Weibchen und meist leicht bunt gefärbt, besonders zur Paarungszeit.

Rezanni

Sacarlm, das:

Vogelähnliches Reittier ohne Flügel, sind aufgrund ihrer Schnelligkeit beliebt bei Kundschaftern und Boten, wenn auch ein Ritt auf ihnen nicht unbedingt allzu bequem ist. Da fast überall auf dem Kontinent verwendet, haben sie natürlich viele Namen wie z..B. in Machey Sacalem, in Rardisonán Saquilim. Da die Tiere große Aufregung nicht aushalten, werden sie selten im Kriegsdienst verwendet. S. sind Allesfresser, brauchen aber mindestens geringe Mengen Fleisch, um nicht einzugehen.

Satenechse, die:

Auch genannt Gorfechse. Im Toljipischen Iganos y Satis. Im Tarlischen Caretaus bzw. Satentaus.

Reptischer Bewohner der Sümpfe am Shadongorf sowie auch von Emadeten. Besitzt einen langen, schmalen Reptilienkörper mit stark abgewinkelten Beinen, die in je vier Zehen mit Krallen auslaufen. Ein langer, kräftiger Schwanz dient beim Schwimmen als Ruder, derweil das andere Körperende in einen langen, dicken, geschwungenen Hals ausläuft, der den spitz zulaufenden und fast nur aus einem Maul mit spitzen Kegelzähnen bestehenden Kopf trägt. Zusammen bilden sie meist ein plattes, liegendes S. Der ganze Körper ist schuppenbesetzt, bis auf den Bauch. Vom Hinterkopf bis zur Schwanzmitte zieren den Rücken schützende Hornplatten, je eine in regelmäßigen Abständen zur Nächsten. Satenechsen gelten als äußerst gefährliche Räuber, sind jedoch zum Glück meist Einzelgänger.

Thomearez/Tomare:

/θᴐ-mæ-rɛs/ / /to-ma-re/

Tierart. Der Körper ähnelt einem Wolf, die Flügel einem Raben, der Hals ist wie von einer Schlange, der Kopf gehört einem Vogel. Es ist gefiedert, hat meist 4 Beine, zw.1-3m Schulterhöhe, pechschwarz.

Vorkommen: Emaé-Gipfel, Grünspitzen

Unterarten:

Udartomare: ^Tomare+Änderungen: 2-4m, Dornenrücken, 4 Flügel, Keulenschwanz, hellbraun – schwarz, zum Kämpfen eingesetzt, Vor.: Udarberge

Tomisa/Tomiser: ^Tomare+Änd.: 1-1,5m, kurzer Hals, 2 Beine, große Schulterstachel, rotbraun-schwarz, Reittiere, Vor.: Midaulininseln, Azirun, Gelbspitzen

Tommaren: ^Tomare+Änd.: 2m, Dornenrücken, Keulenschwanz, keine Flügel, Vor.: Zardarrin

Panturgon/Veduiguim: ^Tomare+Änd.: 2,5-3,5m, Hörner, Zähne, Stachelschwanz, Dornrücken, Reittier, Hellrot-Dunkelbraun, Vor.: Machey/Rardisonán

Tosara, das:

/to-sa-ra/ [pak.] Im Imarischen: Tosaren /tɔ-sa-rən/, im Tarlischen: Tosran /tɔs-rɛn/

Etwa menschengroßes Säugetier, welches aus den pervonischen Steppen stammt, aber auch überall sonst gezüchtet wird, wobei die pakamische Domestizierung die bekannteste ist. Das Tier besitzt lange, kräftige Beine mit Hufen sowie einen kräftigen Körper mit langem Hals und kleinem Kopf. Dieser ist leicht oval geformt mit kurzen dreieckigen, sehr beweglichen Ohren. Ähnlich dem Possel ist das Tosara nur mit kurzen Haaren bedeckt. Der kurze Schwanz bildet hierbei eine Ausnahme, da er mit langen Haaren bedeckt ist und einen Schweif bildet.

Das Tosara ist mittlerweile in vielen Gegenden das bevorzugte Reittier, wenn man auf die Schnelligkeit eines Sacalem verzichten kann und die relative Bequemlichkeit und Kraft eines Tosara bevorzugt.

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