A99b Lexikon – Topographisches

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Topographisches:

Amantkamm, der:

/a-mõ/ Einzige erwähnenswerte Bergkette in Tólome abgesehen von der Birg. Bergkamm im Herzen von Tólome, benannt nach Amant Emaior nach dessem Exodus im Angedenken an ihn und auch an Omé. Der A. ist weder hoch noch breit, aber halbwegs lang. Die Flüsse Doul und Sopin entspringen hier und er ist die natürliche Grenze zwischen Aloya und Fleundan. Am Westende liegt die Stadt Lían, am Ostende, nah der Quelle des Sopin, die Burg Raí, beide benannt nach den Kindern von Tól und Omé. Der ehemalige Palast von Tól und Omés Sohn bzw. Tochter liegt auf Terrassen in Lían.

Amîenmoor, das:

/a-mi:-ən/ Großes Moorgebiet zwischen dem Lusuvameer und den Moorwassern, das sich im Laufe der Jahrtausende mit dem allmählichen Rückgang des Lusuvuameeres immer mehr vergrößerte. Das A. ist benannt nach der alten Stadt Amîen am Westrand des Moores, welche älter ist als es selbst das Reich Luvaun war. Östliches des A. liegt der Fhisanwald.

Das A. wird teilweise von Forschern und Abenteuern aus Amîen und dem Teûnbund bereist, wird aber nicht wirklich von dem Bund kontrolliert. Bevor Tamirús‘ Grab entstand, war das A. das größte Moorgebiet der Heimländer.

Arills Schlachtfeld:

Moorgebiet an den Joralfällen. Bildet die Hälfte des Gebietes von Uzan-garn. Benannt wurde es nach Arill Mavillen, dem großen Freiheitskämpfer von Akalt. Arill kämpfte gegen Zardarrin für die Unabhängigkeit Akalts. Im Jahre 999 fand die letzte große Entscheidungsschlacht in diesem Moor statt. Tausende von Kriegern starben dabei. Heute ist das Moor vor allem an den Rändern durchaus bevölkert. Indemor liegt etwa mittig im Moor. In dieser Stadt leben auch Seeleute, die Ureinwohner des Moores. Angeblich werden andere Teile des Moores jedoch von den Geistern der Gefallenen heimgesucht.

Azirun, das:

/ɑ-zi-ʀʊn/ Das A. ist ein keilförmiges Gebirge, das Silûne und Dhranor voneinander trennt. Die Breite Seite des Keils liegt hierbei am Meer. Das A. ist eines der größeren Gebirge des Kontinentes. Der steile, kaum passierbare Kamm des A. liegt im Westen. Dhranor kann deshalb im Azirun nur etwas Bergbau betreiben, es entspringen auf dieser Seite kaum Flüsse dem A.. Im Osten dagegen fällt das A. sanfter ab und zahlreiche Flüsse entspringen dem Gebirge, allesamt Quellflüsse der Nechdra.

Brihunda, die:

[imar.] Blutbäume. Imarischer Name für den Guihúd. Nicht zu verwechseln mit dem Britar.

Britanlak, der:

/brɪ-tan-lak/ [imar.] Fluss der roten Insel.

Einer der größten Flüsse des Kontinents, wird gespeist vom Haregez aus den Haretländern und entsteht selbst aus zwei kleinen Flüssen irgendwo im Randetal. Unter den Freunden Ojútolnáns ist der Fluss eher bekannt als Guilar, der Blutfluss, dessen gewaltiges Delta in Rardisonán in den Toresgald mündet. Am Britanlak/Guilar liegen etliche große Städte, die bekanntesten dürften Catalgi auf der Britani, Pyredar, Karrac und Charyson (Karison) sein. Den Hauptteil seines Weges über fließt er durch Machey und prägt dessen Landschaft, größte Nebenflüsse: Haregez, Magisil, Azallak und Toljúlon. Der B. Ist Macheys Hauptverkehrsader und zahlreiche Wirtschaftszweige sind von ihm abhängig.

Emâzgipfel, die:

Gebirge in Ost-Nirza auf der nirzischen Halbinsel, welche man auch Emâzhalbinsel nennt. Flächenmäßig größtes Gebirge der Heimländer, ist es durchzogen von zahlreichen Tälern, Flusstälern, Hochebenen, Gletschern, Höhlenkomplexen und Ähnlichem. Das Gebirge erstreckt sich von der nirzischen Seenplatte aus über die gesamte Halbinsel und ist Wohnort des Großteils der nirzischen Bevölkerung. So liegt am Rande der E. schließlich auch die Metropole Mazasc.

Die nirzische Halbinsel ist im Süden zerfranzt und bildet zahlreiche kleinere und größere Fjorde. Die Emâzgipfel sorgen hier für zahlreiche Klippen, deren bekannteste das Kap Degatiz ist, über dem Mazasc liegt. Die höchsten Gipfel der Berge liegen im Nordosten. Dort findet man sogar einige Macaten, genau genommen Schmelzmacaten, und in den tieferen Regionen die bekannten Tomaren.

Erzherz, das:

Niedriger Gebirgskamm, der beim Randetal beginnt und sich bis zu den Sonnenzinnen erstreckt. Das E. ist die natürliche Grenze zwischen Rardisonán und Machey. Es ist reich an Erzvorkommen. Dies hat dem Gebirge auch zu seinem Namen verholfen. Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Brinroc, Marmor und zahlreiche andere Erze und Gesteine findet man hier. Auf den Seiten beider Länder leben einige Städte, vor allem Nyrron, Zínan und Omcen, hauptsächlich vom Bergbau.

Weiterhin ist die Rolle als Grenze ein wichtiger Aspekt des E. Die 3 wichtigsten Pässe über das Gebirge werden auf beiden Seiten von Festungen gesichert. Mytillin, Pegrotte und Nolisse in Machey; Sadaeavir, Sedíra und Argans in Rardisonán. Die Tomaren (bzw. Panturgon/Veduiguim) leben im Erzherz, ebenso auch die Faguiro.

Fasiawald, der:

/fa-zi-ja/ Größeres Waldgebiet am westlichen Erzherz in Rardisonán, zweitgrößtes Waldgebiet im Norden nach dem Guihúd. Benannt nach dem Lande Fasia in West-Rardisonán. Der F. wurde schon von Sedíra (Secyma) für seine Schönheit bewundert und begehrt. Er ist durchzogen von Lichtungen und schönen Auen, Bächen und Flüssen.

Am Nordrand des Waldes liegt Fasia, die Hauptstadt des gleichnamigen Landes.

Die friedliche Schönheit des Landes ist ein starker Gegensatz zum nördlich gelegenen Saten. Die Flüsse Tozzen sowie die Monwasser entspringen im Erzherz und durchfließen den F..

Ibigo, eine weitere Stadt, liegt an den Monwassern am Ostrand des Waldes.

Am Südende aber liegt die Festung Goldberg (Sadaeavir), die den Pass über das Erzherz nach Machey hinein verteidigt.

Brihunda, die: [imar.] Blutbäume. Imarischer Name für den Guihúd (s.o.). Nicht zu verwechseln mit dem Britar.

Fernwald, der:

Ein Wald zwischen Dhranor und Demirn, dem Vergessenen Gebirge, dem Finnanwald, den Hölzernen Bergen und dem Fulun. In der Mitte des Waldes liegt der Fernsee, welcher gespeist wird von Grachmos und Grachbitt, zwei Flüsse, welche der Legende nach einst vom untergegangenen Finnun und dem jungen Dhranor gegraben wurden um die Stadt Fern zu überfluten, deren Ruinen nun im Fernsee liegen und die einst Hauptstadt des Fernreiches war, welches man auch Fernland nennt. In Urzeiten war der Wald Teil des großen kontinentalen Waldgürtels, heute ist er immer noch Teil des geschrumpften Gürtels. Kein Land erhebt Besitzansprüche auf den Wald.

Finnanwald, der:

Großes Waldgebiet am Südrand des Vergessenen Gebirges in den Heimländern. Überrest des großen Urwaldes, der einst vom Vergessenen Gebirge bis zu den Fostilfällen reichte. Benannt nach Finnun, einem Land, welches vor Tausenden von Jahren einst hier herrschte. Der F. ist nicht Teil des Gebietes von Nirza, sondern trennt dieses vom Vergessenen Gebirge. Der Thralfinnan fließt durch den Wald, ebenso der Grachmos. Der kaum bewohnte Wald ist die Grenze zwischen Nirza und Sujeri.

Girgóte, die:

[tolji.] Westtor. Im Vergleich zur Luibon zwar nur eine kleine Mauer, doch immer noch beeindruckend genug. Sie trennt den Südwesten von Rardisonán und den Westen von Machey und reicht vom westlichen Ende des Erzherzes bis zu den Bergen, welche das Randetal umstehen. Geschützt bzw. überwacht wird sie von den Burgen Argans (in Rardisonán) und Nolisse (in Machey).

Guigóte, die:

/gwi-go:-tə/ [tolji.] Bluttor. Bezeichnung für das Gebiet in Süd-Bojomin, in welcher die Luibon steht. Der Name ist zurückzuführen auf die zahlreichen Schlachten in diesem Gebiet.

Guihúd, der bzw. Guihúda, die:

[tolji.] Blutwald /-bäume (Oder Rotwald /-bäume). Eines der größten Waldgebiete des Kontinentes und eindeutig das größte im Nordteil, wird es in der Ausdehnung nur noch von südlichen Wäldern übertroffen. Den toljipischen Namen hat es sich erworben, da einige berühmte Schlachten zwischen Machey und Rardisonán zu Füßen seiner Bäume tobten. So wird es denn auch im Norden, in Rardisonán, von Lutis und im Süden, in Machey, von Volin überwacht. Weiterhin liegen Astac und Dah Ma’ara am Wald, Charyson und Joholan nicht weit weg. Ungefähr in der Mitte der Wälder entspringt die Merrylla, und irgendwo dort muss auch die Grenze zwischen Nord und Süd liegen, vermutlich. Der imarische Name lautet Brihunda.

Guilar, der:

[tolji.] Blut- oder Rotfluss. Toljikischer Name für den Britanlak, dessen Delta gänzlich in Rardisonán liegt. Seine sumpfigen Ausläufer beherbergen so manches Geheimnis, und sind trotzdem ein recht stark besiedeltes Gebiet, so liegen z.B. Charyson und Rebaci am bzw. im Guilardelta.

Haregez, der:

/ha-re-ges/ Name des Flusses, welcher in den Rimmzacken bei Tarle entspringt, den Hyrnsee bildet und dann A’Luma und Panme durchfließt um bei Pyredar in den Britanlak/Guilar zu münden. Zumindest der untere Teil ist stark beschifft, Kanäle führen, in A’Lhuma beginnend, sogar in die Luvaunsteppe zur Cormoda und zum Telénesee. Oft auch als weiterer Name für den Britanlak genutzt. In Ober-A’Lhuma und Tarle können nur Flöße und kleinere Schiffe den Fluss befahren, besonders nah seiner Quelle in den Bergen gibt es aber auch zahlreiche gefährliche Stromschnellen und kleinere Wasserfälle.

Heimländer, die:

Übersetzung des Wortes und der Bezeichnung, die in den verschiedenen Sprachen den Kontinent bezeichnen, auf dem Pervon und die Länder rund um Lurruken liegen. Andere Bezeichnungen sind: Kolessan, Coledarth, Coledaun, Coledagne, Kaltländer, Kaltlande, Gar-Salh, L’em-Richa, …

Hochebene von Ijen, die:

Das gesamte Gebiet zwischen Geist und Fostil ist eine Hochebene, doch die von Ijen ist eine noch höhere auf kleinerem Raum. Die H. wird von zwei Gebirgen eingeschlossen: den Rimmzacken und den Ijenbergen. Der einzige Zugang sind einige Täler, die eben genug zur Erklimmung sind, im Osten bei den Ragezfällen. Im Westen der H. liegt eine zweite Hochebene, wo die Hochfestung Ijenreich umrahmt von Bergen thront. Dort entspringt auch der Fluss Iol, der einmal durch die H. fließ und zwei Nebenflüsse hat. Am Iol liegt die Stadt Saȋl, weiter östlich stürzt er die Ragezfälle herab zu den Cormodahöhen. Auf der H. lag einst das Reich Ijen, heute ist das Kernland von Ijenreich. Weiterhin umgeben drei Hochländer die H.: die Cormodahöhen, die Esȋrem-Höhen und Fralorn. In den Rimmzacken entspringt die Cormoda, in den Ijenbergen Millon und Iol. Deshalb ist die H. auch bekannt als Iol-Hochebene.

Kanhwälder, die:

Die K. waren einst das größte und wichtigste Forstwirtschaftsgebiet von Lurruken. Benannt wurden sie nach der Stadt Kanh, welche im Herzen der Wälder lag. Die K. sind Teil des kontinentalen Waldgürtels, der einst vom Vergessenen Gebirge bis zur Fostilhochebene reichte. Auf dem Zenith des lurrukischen Reiches war der Wald bereits größtenteils abgeholzt. Seit dem Untergang des Reiches aber fing er wieder an zu verwildern und reicht nun bis zum Tummuale-See. Die Stadt Kanh ist schon lange verlassen und viele Geschichten von bösen Ungeheuern in den Wäldern und Geistern in Kanh werden erzählt. Die Wälder bilden südlich der Urthöhen die Nordgrenze von Dhranor. Kein Land erhebt jedoch Anspruch auf die Wälder.

Los Tensarru:

[imar.] Große Ostweststraße. Die gewaltige Straße, welche in Machey von Volin bis Pyredar reicht und eine wichtige Handelsstraße ist. Sie geht über die Städte Volin, Astac, Cynlak, Karrac, Perrdic, Illort und Pyredar. Früher, als es Illort noch nicht gab, führte sie stattdessen über Rees, aber diese Zeiten sind nun vorbei.

Luibon, die:

/li:-bon/ [tolji.] Knochenmauer. Die gewaltige Mauer, welche etwa genauso lang ist wie einst die Tukonmauer und dazu dient, die nichtbergigen Gebiete im Osten von Machey und Rardisonán abzugrenzen. Nahe der Luibon, etwas südlich, liegt Omjúen und nur wenig weiter nördlich, doch bereits in Rardisonán, entspringt der Toljúlon. Errichtet wurde sie von Ojútolnán um den ewigen Kämpfen an dieser Stelle vorzubeugen und Machey abzugrenzen.

Lusuvameer:

/lu-zu-vɑ/ Ältere Namen: Lusvameer, Lavameer, Luvaunmeer.

Der Legende nach war das L. einst eine gewaltige Senke. Viele Feuerberge sprenkelten dessen Grund, ihre Lava gab der Landschaft ihr Aussehen. Im Laufe der Jahrhunderte füllten die Flüsse Lusva, der Daloun und andere kleine Flüsse die Senke, bis das L. entstand. Es füllte sich so stark, bis es überlief. An seinen niedrigen Seiten bahnten sich die Fluten ihren Weg durch die Berge und ergossen sich in drei großen Fällen in die Flüsse Azallak, Goldfluss und Soleurn. An einer weiteren Stelle entstand der Fost. Ob diese Legende nun wahr ist oder nicht, seit gut 6000 Jahren hat das L. die selbe Form, doch unterschiedliche Namen. Der Name Lavameer könnte sich von den Feuerbergen in den umgebenden Bergen herleiten. Interessanterweise gab es nie einen Hafen an diesem riesigen Binnenmeer. Im Süden begrenzt es das Amîenmoor, im Norden und Osten die Berge, im Westen das Hochland – allesamt sehr unwohnliche Gebiete.

Luvaunsteppe:

/lu-võn/ Steppenland im Herzen der Heimländer auf den Hochebenen. Benannt nach den lange untergegangen Reich von Luvaun, welches einst über diese Lande herrschte. Heute ist das Land zwischen Cormoda, Salzwald und den Bergen kaum noch bewohnt. Lediglich Teȗnfurt ist als einzige wirkliche Stadt zu nennen, liegt aber am Nordrand der Steppe. Saldān liegt nah der Steppe, jedoch in den Salzlanden. Allerdings findet man so einige Ruinen in der Steppe, die mittlerweile größtenteils bewohnt wird von allerlei Getier und einigen Nomaden. Der Fluss Teûn fließt mitten durch die Ebene, außerdem einige Nebenflüsse der Cormoda. Südlich grenzen die Salzlande, nördlich das Werland an.

Midaulin Isonnis:

/mi-dõ-lɪn i-sɔn-nɪs/ Die M.I. ist eine Inselkette vor der Ostküste von Tólome und reicht vom Kap Fiule bis nach Ajeaun. Die Insel boten einst und bieten teilweise immer noch häufig Piraten Unterschlupf, die sie als Basis nutzen. Besonders um Jasleam herum werden mehrere vermutet. Die Insel Isúm ist die größte Insel der Kette und liegt an der Bucht von Masin. Sie ist für die Aufzucht von Tomisa bekannt. Die Inseln der M.I. Sind größtenteils rechtlich gesehen aufgeteilt zwischen Lobileau und Laneun. Lediglich die nördlichste gehört zu Ajeaun.

Minîrnsee, der:

Einer der größten Seen des Kontinents in den Esîremhöhen und für seine äußerte Gefährlichkeit bekannt, denn man kann nicht immer genau sagen, wo die Sòrnansümpfe aufhören und wo der See beginnt. Wird hauptsächlich gespeist vom Surton und dem Borrownfluss, aus ihm heraus fließt dann wiederum der Geist.

Nirzische Seenplatte, die:

Großes Gebiet im Süden der Heimländer, zwischen den Emâzgipfeln, dem Vergessenen Gebirge und dem Finnanwald. Man nennt sie so, weil sie ein größtenteils ebenes Gebiet mit etlichen großen und kleinen Seen ist. Die größten sind die Seen Frulráns, Frulzasc und Frulsidi. Die Seenplatte bildet die westliche Hälfte des Landes Nirza. Größtenteils mittelgroße und kleine Städte liegen hier verstreut. Die größten Städte Nirzas liegen aber in den Bergen. Bekannte Städte der N.S. sind z.B. Tozmal, Nattez und Nirzani. Der größte Fluss der N.S. ist der Thralfinnan.

Nordwind-Inseln, die:

Auch genannt: die Südfeuer.

Sehr lange Inselkette im Süden des der Heimländer, bestehend aus 25 größeren und etlichen kleinen Inseln. Einst lag hier das Reich von Salire, dessen Halbinsel „zerbrach“ 2000 aber in die Inseln. Auf der Hauptinsel Salire (Luftwind) liegen die kleinen Reiche Taral und Torneter sowie eine Kolonie von Nirza. Auf der zweitgrößten Insel Sonnenwind findet man lediglich solche Kolonien. 9 kleinere Inseln (Winterwind, Inselwind, Gramwind, Seewind, Frischwind, Wasserwind, Regenwind, Flusswind und Singwind) bilden das kleine Reich von P’Dynn. Die Insel Geistwind gehört zu Dhranor, die östlichsten 9 (Trümmerwind, Todeswind, Erdwind, Blitzwind, Traumwind, Baumwind, Lichtwind, Sandwind, Warmwind) zu Ojútolnán. Die restlichen 4 (Feuerwind, Zweiwind, Kaltwind, Eiswind) werden von niemanden beansprucht, sind aber bekannt für ihre tätigen Feuerberge, die den Inseln ihren Zweitnamen gaben.

Pentas:

/pɛn-tɑs/ Ein P. war in Tukon die Bezeichnung für einen Grenzturm, seltener auch für eine kleine Grenzburg.

Randetal, das:

Auch bekannt als das Zwei-Türme-Tal. Weites, rundes Tal zwischen den an dieser Stelle hochaufragenden Bergen der Sand- und Salzhügel. Benannt nach den Ruinen von Rande, welches einst die Hauptstadt von Manthen war. Die Quellflüsse des Britanlaks entspringen in beiden Gebirgen, vereinen sich in Rande und verlassen das Tal im Osten. Die beidenZugänge zum Tal werden von gewaltigen Türmen gesichert, deren Alter und eventuelle Bewohner unbekannt sind. Den Legenden zufolge erwarten einen im Tal extreme Schrecken. Niemand, der das Tal betritt kehrt je zurück. Auch hat nie jemand genauere Beschreibungen der Türme heimbringen können. Das heutige Aussehen das Talesinneren ist ebenso unbekannt. Und das, obwohl gleich 5 Länder an das Tal grenzen: Icran, Rardisonán, Machey, Panme und Tarle.

Reesil, der:

Kleiner Nebenfluss des Britanlak, entspringt im Erzherz östlich von Mytilli, fliesst durch Rees, nach welches er benannt wurde, und mündet in den Britanlak.

Rugata, die:

[imar.] Westtor bzw. -pforte. Bezeichnung für die Girgóte.

Sadaealar, der:

[tolji.] Goldfluss. Toljipischer Name für den Goldfluss, welcher teilweise die Grenze zwischen Machey und Aleca sowie zwischen Rardisonán und Aleca bildet. Entspringt dort, wo die Goldfälle herniedergehen aus dem Lusuvameer bei Alt’Roum.

Salzlanden, die:

Neben der Luvaunsteppe das zweite offene Gebiet auf den Hochebenen im Herzen der Heimländer, genaugenommen das Gebiet zwischen Cormoda und Salzwald. Die S. waren einst Teil von Lurruken, das Gebiet zwischen Tamilor und Luvaun. Vereinzelt kann man hier heutzutage noch Siedlungen finden, die einzigen größeren sind jedoch die heilige Stadt Saldān sowie Seenea. Die Einwohner der Salzlanden sind heutzutage meist Kaltvölker. Der alte Luvaunkanal fließt von den Ruinen von Pojéun ab durch die S., auch die Cormoda fließt hier durch. Nördlich der S. liegt die Luvaunsteppe, westlich das Cormoda-Hochland, im Südosten Stirmen.

Schmelzöfen, die:

Größtes Gebirge der östlichen Heimländer. Die S. reichen von den Grauspitzen im Nordosten, einem Ausläufer der S., bis nach Süden an den Wald von Stirmen. Einst war es eine gewaltige Barriere zwischen dem Hochland von Westlurruken und dem Tiefland von Ostlurruken. 2000 überflutete das Meer das Tiefland und hielt erst an den S. Die große Schmelzbucht hat ihren Namen von den S. Ihren eigenen Namen haben sie von den zahllosen Feuerbergen, einige davon sind noch aktiv. Nebenflüsse der Cormoda kommen aus den S. Im Norden soll angeblich die Hochfestung Werzan liegen. Die S. sind völlig von Wald umgeben, auch ihre niederen Hänge hinauf. Im Westen der Salzwald, im Süden Stirmen, im Norden der Fisanwald, im Nordosten der Geronanwald. Akalt ist das einzige Land, das Ansprüche auf einen Teil der S. erhebt. Die S. sind aber ein beliebtes Jagdgebiet, selbst Macaten findet man hier – und auch nirgends sonst. Zu Zeiten Lurrukens wurde auch etwas Bergbau betrieben, doch scheinen die S. kaum etwas wertvolles zu bergen.

Sobilöde, die:

Einst lag in der Gegend der Öde das tolumische Land Sobil und die Ebenen waren grün und saftig. Mittlerweile ist die Erde versucht, die Pflanzen vergiftet und das Land verödet, durchzogen von zahlreichen Gefahren, deren Bekannteste wohl die Scarchan-tar-Sobil sind, die Sobilkäfer. Am Rande der Öde, an der Küste, liegt die alte Stadt Ech-Dakalla, ein Überbleibsel von Sobil.

Die S. ist absolut unbewohnt, da niemand hier lange den Gefahren widerstehen und überleben kann. Manchmal wagt sich sogar eine der Kreaturen von Sobil aus der Öde und wandert nach Tessibel in Icran. Die Huluveri, welche direkt an der Öde leben, sind neben den Einwohnern von Ech-Dakalla noch diejenigen, die am meisten über die Öse wissen. Ech-Dakalla selbst ist beständig in einem Überlebenskampf verstrickt und konnte bisher nur dank seiner Wichtigkeit als Hafen weiter existieren. Auch wenn es Gerüchte gibt, dass hier auch nur die Kreaturen der S. leben.

Sonnenzinnen, die:

Die S. sind gleichzeitig eines der kleinsten und höchsten Gebirge der Heimländer. Gelegen im Herzen von Rardisonán und zwischem diesem und Omérian und Tandereis, gehören sie zur selben Gebirgskette wie das Erzherz und sind quasi dessen östlicher Ausläufer. Im Herzen der S. liegen einige Höhen dermaßen weit oben und werden andauernd von der Sonne beschienen (daher der Name Sonnenzinnen), dass es dort oben stetig extrem heiß wird. Schon viele arme Wanderer verdursteten in dieser Gebirgswüste. Dagegen sind die S. eine heilige Stätte für die in Charyson beheimatete Sonnensekte. Das Gebiet um die S. ist stark besiedelt. Direkt an den S. liegt im Norden Frezinne, im Nordosten die Burg Magin. Außerdem entspringen die Flüsse Dunlon, Calerlon, Sonlar (der Sonnenfluss) und ein Nebenarm des Tanderethen in den S.

Sund von Omér, der:

Vor dem Jahr 2000 war an der Stelle des heutigen Sundes noch eine sehr steile und hohe Schlucht, eine Kluft zwischen den Heimländern und den Nordkontinent, der per Brücke überquerbar war. Dafür war es damals für Schiffe sehr gefährlich, die Kluft zu durchqueren. Nicht umsonst nannte man die Meerenge damals auch oft Todesenge. 2000 jedoch stieg der Meeresspiegel der Welt und der Sund wurde zu dem, was er heute ist. Seinen Namen bekam er jedoch erst Jahrhunderte später mit dem Aufstieg von Omérian. Die Brücke, welch einst beide Kontinente verband, ging mit den Fluten unter. Heutzutage könnte ein geübter Schwimmer den Sund zwar immer noch durchqueren, wenn ihn die Strömung nicht mitreißen sollte, doch den Versuch einer Brücke wird niemand mehr wagen können. Mehrere Stromschnellen, Strudelund versteckte Felsen machen die Durchreise auch heute noch gefährlich. Der Sund verbindet die Schwarzsee mit dem östlichen Ozean. Benannt ist sie nach den Kap Omér, welche an einem Eingang zu der großen Bucht liegt, an der wiederum Recellia liegt. Dies alles gehört zu Omérian. Am Ostende des Sundes, auf dem Nordkontinent, liegt der Stadtstaat Irlost.

Tanderomérian, die:

1. Name der Halbinsel, auf der Tandereis und Omérian liegen, manchmal auch verkürzt Tandérian genannt. Die Halbinsel beginnt an den Sonnenzinnen und geht über in die Küsten von Laruinto und Tores-Gald. Im Norden trennt sie der tiefe Sund von Omér vom Nordkontinent.

2. Name der gemeinsamen Sprache von Tandereis und Omérian, welche sich aus dem einheimischen G’halech, einem von den Tolumen unterdrückten Dialekt des tolumi, dem Tolumischen, dem einst benachbarten Juepisch sowie dem von Amant Emaior mitgebrachten Luvaunischen entwickelte.

3. Zukünftiger Name der vereinten Länder von Omérian und Tandereis, sobald Parga Emaior und Emoléand Scimazza vermählt sind.

Tengata, die:

[imar.] Osttor bzw. -pforte. Bezeichnung für Guigóte und Luibon gleichzeitig.

Trockensee, der:

Großer Salzsee in den Ostgebieten der Tolûmwüste, am Übergang zu den Landen von Panmein. Der See ist größtenteils begehbar für alle Kreaturen, die nicht zu schwer sind. Jedoch stößt man, besonders zum Inneren des T. hin, verstärkt auf brüchige Stellen im See, in denen man versinken kann. Außerdem gibt es – im Inneren wie an anderen Stellen – größere Treibsandgebiete. Die größte Gefahr lauert im Sand am Rande des Sees, wo die Tolûmhaie jagen.

Tukonmauer, die:

/tu-kɔn/ Das Land Tukon ging zugrunde aufgrund von inneren Schwierigkeiten. Nachfolger waren hauptsächlich die Länder TuReesten und TuKarra, welche jedoch stark zerstritten waren und eine Mauer zwischen ihren Gründen errichteten, die Tukonmauer. Heutzutage ist sie größtenteils stark verfallen und mit Erde bedeckt, weshalb sie stellenweise auch Tukonhügel genannt wird. Nur das Stück, welches direkt durch Illort geht und dort als Trennung der Hauptviertel dient, ist noch in bester Ordnung.

Umijisil, der:

[tolji.] Bedeutet übersetzt ungefähr soviel wie Kalter Weißer Kleiner Fluss, ist aber nicht unbedingt die perfekte sinngemäße Übersetzung. Nebenfluss des Britanlak und Großteils natürliche Grenze zwischen den Hochländern von Pegrotte und Omijern.

Zwei-Türme-Tal, das:

siehe Randetal.

Zwillingsmeere, die:

Vor dem Jahr 2000 mündete der heute Britanlak bzw. Guilar genannte Fluss noch nicht im Toresgald, sondern verzweigte sich in zwei Läufe und mündete in die Zwillingsmeere, zwei große Binnenmeere im heutigen Gebiet des Toresgalds, wo sich damals noch Land befand. Man nannte sie Geiménmeer und das Amélomeer. Zwischen beiden lag später Sojibin, welches auch heute noch existiert. Das Amélomeer hatte ein angeschlossenen Nebenbinnenmeer, eine Art Bucht, den Soráresee, an dem die Stadt Soráre lag; nördlich davon später Rylla bzw. Ar-Rillach, das heutige Ciprylla. Von den Zwillingsmeeren wiederum gingen weitere Flüsse aus. Vom Geiménmeer mündete einer als Nebenarm in den heutigen Tanderethen. Der vom Amélomeer mündete dagegen bald in den Ozean, an der Mündung lag die Stadt Aóedo, am Sund von Aóedo. 2000 mit den Fluten wurde das Gebiet rund um die Zwillingsmeer vom Ozean verschlungen und bilden heute den Toresgald.

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