A23 Etwas über Religionen

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Etwas über Religionen

Tól und Omé: Seit dem Jahr 2000 ist der Kult um Tól und Omé wichtig geworden. Tól und Omé retteten und einten das Volk des heutigen Tólome, die ihre Hauptverehrer darstellen. Sie entsandten Raréon in den Norden, welcher dort Rardisonán gründete. Da Raréon sich in erster Linie als Diener Tóls, dann erst von Tól und Omé betrachtete, findet sich in diesem Land vor allem die Verehrung Tóls. Nach seinem ungeklärten Verschwinden erfährt aber auch Raréon eine wichtige Stellung, vor allem als Schutzheiliger. Seit 3500 und der Herrschaft von Ausimé Sazar wurde auch der Tolnán des Landes endgültig zum Gottkaiser. Heutzutage verehrt man ihm in Lande wie ein Höheres Wesen. Amant Emaior wurde von Tól und Omé ebenfalls in den Norden entsandt, er gründete jedoch das Reich Omérian, im Namen seiner geliebten Omé. Darin kann man den Grund sehen, warum Tól in diesem Land nicht verehrt wird, Omé jedoch als Mutter des Landes gilt. Letztlich glaubt man in Silûne an Silön und sieht Tól und Omé als Götter des Bösen. Rund um Tól und Omé ergeben sich so eine Reihe von Religionskonflikten, die schon oft zu Kriegen führten. Aufgrund letzter Kommentare von Tamirús Tól und Omé betreffend, werden diese heutzutage auch als niedere Gottheiten in Saldan verehrt, als Antagonisten des Feuerherrn der Berge, als Retter der Welt.

Der Sonnenfürst: Die alten Tolumi glaubten an ein mächtiges Wesen in den nördlichen Wüsten, den sie den Sonnenfürsten nannten. Er war Gott und Schrecken für sie zugleich. Es ist nicht festzustellen, ob Ehrfurcht oder Angst überwogen. Den Glauben an den Sonnenfürsten verbreiteten sie in all ihren Kolonien. Interessanterweise scheint er sich in vielen Formen in den Religionen der Welt zu manifestieren. In Zardarrin glaubt man an den Feuerherrn, der wohl mit dem Sonennfürsten gleich zu setzen ist. In der Stadt Charyson in Rardisonán herrscht die Sonnensekte, welche den Sohn der Sonne als ihren Führer verehren. Es wird berichtet, dass man auch in den Hochländern des ehemaligen Lurrukens, in Pervon und sogar bei den fernen Vobloochen an Ähnliches glaubt. Jedoch scheint sich keine dieser Religionen ihrer Ähnlichkeit oder gemeinsamer Ursprünge bewusst zu sein. So lokalisieren die Sonnensektler den Sohn der Sonne in den Sonnenzinnen, die Tolumi der Tolumwüste ihren Sandmeister in der Wüste, die Zarden ihren Feuerherrn in den Schmelzöfen. Es bleibt aber festzuhalten, dass er in keiner dieser Religionen eine Rolle als angenehmen oder barmherzigen Gott einnimmt.

Die Sturmgötter: Die Piraten der Schwarzsee sowie einige andere dem Meer verbundenen Völker, wie z.B. Icran, huldigen vor allem den Sturmgöttern. Eventuell gibt es hier eine Verbindung zum Sonnenfürsten, denn auch diese Götter sind keine von Natur aus guten Götter, sondern müssen beschwichtigt werden und die Angst vor ihnen ist groß.

Die Eltern: Die Nirzen, die für ihren starken Hang zur Familie bekannt sind, verehren die sogenannten Eltern. Dies ist ein göttliches Paar, das Vater und Mutter aller Nirzen sein soll. Dieser Glaube ist eng verbunden mit dem Gefühl der Nirzen, eine große Familie zu sein.

Naturgötter: In vielen, vor allem primitiveren Völkern, findet man den Glauben an die Natur als Gott. Anders als der Sonnenfürst und die Sturmgötter sieht man diese jedoch weniger manifest an. So glauben die Kaltvölker an eine Reihe von Gottheiten, wie Waldgöttern, Erntegöttern, Fruchtbarkeitsgöttinen etc. Ähnliche Glauben lassen sich bei den Hsachradhi und Demirni beobachten. Auch einige Tolumvölker haben zusätzlich zu ihrem Sonnenfürsten weitere Naturgottheiten.

Monotheismus: Vor allem die Daritevölker sind es, die an einen einzigen Gott glauben. Aufgrund seiner Einzigartigkeit entbehrt er jeglicher Namen und steht über den Göttern aller anderer Völker oder nimmt diese sogar in sich auf. Dieser Glaube stammt vermutlich aus Pervon und hat selbst die Ostküste von Aleca erreicht. In Machey verehrt man zusätzlich Mytillin Machey und andere Heilige, in Aleca dürfen viele freie Sekten existieren. Zum Höhepunkt der Daritevölker, als Manthen ein mächtiges Reich war, lokalisierten sich zwei Kultzentren. Eines davon im feindlichen Pervon, das zweite in der Stadt Salaius. Als diese das Jahr 2000 überstand, war der Glaube endgültig gefestigt.

Der Große Erbauer: Die Pakami brachten den Glauben an einen Großen Erbauer mit aus ihrer Heimat, der sie all ihr Können gelehrt hatte. Eine Zeitlang herrschte dieser Glaube auch bis Luvaun und Haret vor, doch nachdem alle Kultzentren und Glaubensgemeinschaften mittlerweile untergegangen sind, ist dieser Glaube kaum mehr als eine Sekte. Heutzutage neigen die Pakami eher dem Glauben von Aleca zu.

Die Gottkaiser: Viele Völker neigen dazu, ihren Herrscher zu vergöttlichen. Das beste Beispiel hierzu ist der Tolnán von Ojútolnán. Doch auch der Kaiser von Pervon wird als ebenso übermächtig verehrt. In Lurruken war es Tradition, der festen Überzeugung zu sein, dass ihr Herrscher in Gott ist. So sind auch nur 4 Herrscher in der langen Geschichte von Lurruken überliefert. Entweder waren dies langlebige Sterbliche, Götter oder Familiendynastien. Noch heute verehrt man in Ruken und den Salzlanden diese Vier. Saldān ist ihr heiliges Kultzentrum.

Die Welt als Gott: Es wird gesagt, dass die Stirmen die ganze Welt als einen göttlichen Organismus ansehen. Ähnliches wird auch von anderen Gemeinschaften berichtet, so vor allem auch Sekten in Aleca und dem Norden.

Weitere Sekten: Viele Religionen sind Minderheiten und werden insofern nur als Sekte bezeichnet. Als zwei Beispiele seien hier die mächtige Sonnensekte von Charyson sowie die etwas skurrile Sekte von Irlost erwähnt.

Der Hund: Der Hund hat eine seltsame Sonderstellung in den Religionen der Welt. Es ist unbekannt wie es dazu kam, doch symbolisiert er in vielen Religionen der Heimländer das absolut Böse, den Antagonisten jeglicher guter Götter. Vermutlich stammt dieser Glaube ursprünglich von Tolumi, man findet ihn aber auch bei den daritischen Monotheisten, in Pervon und Saldān. Andere, etwas belesenere Völker neigen dazu, ihn zumindest als Fluch zu übernehmen.

Atheisten: Es ist kaum ein Volk bekannt, das ganzheitlich ohne einen Glauben dasteht. Doch kommt auch dieses vor.

Es bleibt festzuhalten, dass fast alle Völker, fast alle Kulturen an etwas Mächtiges, über ihnen stehendes glauben. Viele haben Angst vor ihrer Gottheit und verehren sie nur, um nicht vernichtet zu werden, andere sehen sie als ihren Beschützer. In den Naturvölkern der Heimländer findet man eher den Glauben an die Welt und ihre Natur. Letztlich gibt es auch kleine Gemeinden, die an etwas völlig anderes glauben, z.B. dem Menschen selbst oder dem Schicksal als etwas Göttlichem.

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