A20 Die Entwicklung der Welt in Kurzform

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Länder des kalten Kontinents

Ursprünglich lebten nur Kaltstämme auf dem Kontinent, daher auch der Name (Kaltlande; tarlisch: Coledarth; luvaunisch: Coledaun; imarisch: Kolessan).

Im Laufe der Zeit wanderten vom Westen her daritische Völker ein, aus dem Südwesten kamen die Stämme der Hsachradhi. Doch stärker noch kamen die Tolumen aus dem warmen Norden. Sie machten sich daran, die Schwarzsee per Schiff zu erkunden und gründeten an allen Küsten Kolonien. Gegen 2000vdF sollte ihr Höhepunkt kommen, damals beherrschten sie fast die gesamte Küste der Schwarzsee. Auch auf dem Kaltkontinent, welchen sie L’em-Richa nannten, waren sie präsent. Nach ihnen sollten es die Dariten sein, welche ihre ersten Reiche gründeten, beeinflusst durch das Vorbild der Tolumen. Hervorzuheben sind aus dieser Zeit die Länder Budarsia, Gubernor und Karisan. Sogar die heimischen Kaltstämme kannten Gegenden wie Ihstland und Druhmland, doch weniger als Reich, mehr als Heimat.

In den nächsten tausend Jahren zerfiel das Tolumenreich bald völlig. Auf dem Kaltkontinent blieben nur einzelne Bruchstücke übrig: Tolumien, Ratam, Otoriach, Djikka, Telum, Gamun, Fadda, Afecha, Marad und weitere Kleinstreiche. Die daritischen Stämme dagegen vermehrten sich und wanderten immer weiter gen Ost, den Haregez hinab. Grund war die Bedrängung aus dem Westen, wo langsam die Vorfahren der Pervonen ihr Reich begannen. Die Dariten selbst trennten dabei die Kaltstämme in nördliche und südliche Stämme und gründeten Reiche wie Darite, Harite, Suraez, Manthen, Saten, DeTukon, ETukon und Troumland. Letzteres war zuvor ein Kaltland gewesen. Die Nordkalten mussten sich, bedrängt von ihren neuen Nachbarn, zusammenschließen und es entstanden Reiche wie Omijern, Ojonis, Delent, Deltan und Flejenda. Die mit den Nordkalten nah verwandten aber sprachlich schon nicht mehr zu verstehenden Westkalten gründeten ihr Luvaunreich, welches noch zu Größe kommen sollte. Die Südkalten blieben freie Stämme, nur die Ostkalten sollten auch bereits zwei Reiche kennen: Inden und das kleine Soluten. Im Osten waren die Pakami von dem fernen Kontinent jenseits des Meeres gelandet und hatten Kolonien gegründet. Bald schon wurde die Heimat aber von den Vobloochen erstürmt, zerstört und erobert und viele flohen in die Kolonien. Diese zerstritten sich recht schnell in die unabhängigen Staaten von Neu-Pakama und Istland und verdrängten die Ostkalten in die Berge im Westen und die Marsche im Süden bei ihren Verwandten, den Südkalten.

Die Zeit um 0dF, also um das Feuer, war sehr chaotisch und dunkel. Doch man kann sagen, dass die Hsachradhi nun ihr erstes Reich gründeten: Mírmula, dass sich DeTukon und ETukon zusammenschlossen zu Tukon, aus dem sie auch entstanden waren und das immer mehr daritische Völker aus dem Westen kamen und gen Südost wandern mussten, auf der Flucht vor dem entstehenden großen Reich von Pervon.

Bis 1000ndF gründeten diese daritischen Stämme kleine Reiche im Südosten, neben den zu der Zeit dort ebenfalls entstehenden Kaltreichen. Das bedeutendste dieser neuen Reiche war Lurruken südlich von Luvaun. Damit sollte das Goldene Zeitalter und das Zeitalter der Großreiche beginnen. Im fernen Norden wurde Otoriach zu Iotor und eroberte zahlreiche seiner Nachbarn, sowohl tolumische wie Ratam und Djikka, als auch nordkalte (mittlerweile juepische genannt), wie Omijern und Ojonis. Östlich von Iotor eroberten sich die restlichen Tolumenreiche gegenseitig und aus Telum, Gamun, Fadda, Afecha und Marad wurden die Reiche von Aleca und Tuhonman. Im Westen zerfiel dagegen das alte Tolumien weiter in immer kleinere Reiche. Von den Juepen blieben nur Flejenda, Delent und die neuen Reiche Tolmújen, Sagaja und Guehúdan übrig. Luvaun im Süden existierte neben Lurruken weiter und wurde größer. Fern im Süden entstanden neue Kaltreiche wie das Fernland und das Saliresche Reich. Die Dariten im Haregezgebiet wurden zu Udar und Tarle (aus dem ehemaligen Darite) und Haret (aus Harite). Manthen ging unter und ließ nur Saten zurück. Tukon zerfiel zu TuReesten, TuKarra und Morgolt. Sujaerez (ehemals Suraez) wurde schließlich von Pervon erobert. Im Osten tauchte ein weiteres neues Volk auf, geführt von Tulann Orann. Die Tulannischen sollten das Goldene Zeitalter der Pakami beenden und eroberten fast alles außer dem Herzland von Pakama, sogar Inden ging auf in dem Reich von Groß-Zardankon, welches aber nur nach wenigen Generationen wieder zerfiel zu Zardarrin und Fostil. Nun endlich schlossen sich auch im Süden die Hsachradhi zusammen. Er entstanden Finnun, Dhranor, Damodh, Osgird und Louch.

Bis 2000 herrschten die Riesenreiche von Lurruken, Groß-Zardankon, Iotor und Pervor über den Großteil des Kontinentes.

Nach dem Jahr 2000, dem Jahr des Feuers und dem Anstieg des Meeresspiegels, lagen viele Reiche zerstört und in Chaos da. Das Goldene Zeitalter war vorbei, eine neue dunkle Zeit brach an.

Lurruken zerfiel in zahllose kleine Reiche, mittlerweile meist von Mischvölkern bewohnt. Im Osten waren es Kaltreiche wie Tólome, Silûne, Laneun, Lobileau und Ajeaun, beheimat von zahlreichen Deportierten aus Luvaun aus der Zeit des Krieges zwischen Lurruken und Luvaun, welche nun ihre Sprache in diese Gegend gebracht hatten. Im Herzen von Lurruken waren es das große Sennreich. Im Südwesten die kleinen Reiche wie Demirús, Esirem, Mummuale, Kenruken und Pangeis, deren Völker sich aus Kalt, Darite und Hsachradhi zusammensetzten.

Im Norden war Iotor auch am Ende. Viele seiner unterjochten Juepenvölker erhoben sich gegen die Sklaverei. Es entstanden zahlreiche Kleinstaaten, wie z.B. Rardisonán, Emadé und Huálor. Auch existierten noch Guehúda und die Nachfolger von Delent und Tolmújen: Sagaja und Bojomin.

Bei den tulannischen Völkern hielten sich Zardarrin und Fostil. Pakama lag im Chaos. Freie tolumische Reiche gab es nach dem Untergang von Iotor nicht mehr, nur vereinzelte Städte. Aleca war zu sehr zum Paradies für Einwanderer geworden.

Von den daritischen Reichen hielten sich Udar, Tarle, Haret und Morgolt. Saten war untergegangen, nur die Stadt Salaius blieb verschont. TuKarra eroberte TuReesten und nannte sich wieder Tukon und später Machey.

Im Süden vereinten sich langsam die Völker der Hsachradhi, als Dhranor seinen Nachbarn Damodh eroberte. Louch konnte noch eine Weile existieren. Osgird war spurlos verschwunden, stattdessen gab es nun das Reich Roulemer, das stark unter Einfluss von Tólome und Silûne stand.

Das Jahr 2000 war der Beginn eines Dunklen Zeitalters voller Chaos, Kleinreichen und Niedergängen größerer Reiche.

Gegen 3000 kam aber nun noch ein neues Volk hinzu: Die Nirzen (Kazhoar) aus dem fernen Südwesten ließen sich im kältesten und unbewohnten Süden nieder, derweil dort Salire zerfiel.

Nach 3000 entwickelten sich dann langsam die Reiche, die wir heute kennen.

Tulannische: Die von Zardarrin beherrschten Völker erkämpften nach und nach ihre Freiheit. Akalt wurde zum einzigen freien Reich der Ostkalten, Phir Thameny zu einem der letzten Tolumreiche. Fostil zerbrach und verfiel.

Hsachradhische: Dhranor eroberte langsam seine Nachbarn, bis es das einzige verbliebene Hsachradhi-Reich war.

Pakamische: Pakama stabilisierte sich wieder, blieb aber klein und unbedeutend.

Kalt: Akalt blieb als einziges Ostkalt-Reich. Im Süden entstanden aus Salire die kleinen Länder P’Dynn, Torneter und Taral. Tólome erobert seine Nachbarn und verblieb zusammen mit Silûne als die einzigen noch existenten Luvaun-Reiche. Sämtliche anderen Nachfolger von Lurruken außer Demirn (ehemals Demirús) lösten sich auf, ebenso Luvaun. Übrig blieben nur vereinzelte Städte und Dörfer, von denen aber immer mehr verlassen wurden. Doch kürzlich schlossen sich einige zum neuen Teûnbund zusammen.

Tolumische: Neben Phir Thameny blieb noch ein zweites tolumisches Reich, die sich aber sprachlich nicht verstehen. Ramit im hohen Norden vereinte die Überreste des einstigen Ratams. Kürzlich löste sich auch das Rein-tolumische Marad wieder von Aleca. Und schließlich gibt es in der heutigen Wüste des ehemaligen Tolum und Sobil noch einige Städte.

Daritische: Die daritischen Völker wurden von allen Geschehnissen am besten verschont. Tarle übernahm Udar, Haret zerfiel zu A’Lhuma und Panme, Machey und Salaius hielten sich, Sujeri blieb Teil von Pervon.

Schließlich gibt es noch Reiche mit gemischten Völkern, wie Demirn, Aleca, Ijenreich, Icran, Toch-Bas, Omérian und Tandereis.

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