CH98 Dhjenga Hôndsdarg

Dhjenga Hôndsdarg

Rasse und Profession: Troll Jäger

Handwerkliche Tätigkeiten: Kürschner und Gerber

Weitere Fähigkeiten: Angler (momentan Experte) und Koch (momentan Geselle)

Kampffähigkeiten: Beidhändig, Bogen, Armbrust, Schwert, Axt, Zweihandschwert, Zweihandaxt

Herkunft: geboren in Stranglethorn, ca. 601

Alter: demnach ca. 20

Dhjenga Hôndsdarg wurde um 602 in Stranglethorn geboren, wohin es den Darkspear-Stamm nach dem Fall ihres Gurubashi-Reiches verschlagen hatte. Ein genaueres Jahr ist ihm nicht bekannt, da die Trolle für die Zeitrechnung der übrigen Welt damals noch keine große Verwendung hatten.

Dhjenga und seine Familie lebten bei den Darkspear im Dschungel von Stranglethorn. Die Darkspear kämpften um ihr Überleben, mussten sich gegen die Dschungelbewohner und feindliche Trollstämme verteidigen. Sein Vater war Händler, der für die Darkspear oft mit Booty Bay verhandelte und von dem Dhjenga ein wenig wirtschaftliches Denken erbte. Seine Mutter dagegen war Jägerin und versorgte die Familie mit Nahrung, von ihr bekam er den Hang zur Natur und den Tieren und sein körperliches Geschick. Bei ihr lernte er Grundlagen des Überlebens in der Wildnis, eignete sich Wissen über Tiere an, wie man mit ihnen lebt, sie jagt, sie als Nahrung und Kleidung verwendet. Von seinem Vater dagegen färbte ein leichtes Gespür für gewinnträchtiges Handeln und Umgang mit potentiellen Kunden auf ihn ab. In Anlehnung an die Namen der Goblins wählte sich auch Dhjengas Vater den Namen „Hôndsdarg“ zum Familiennamen, etwas ungewöhnlich für die Trolle. Sein Vater brachte ihm auch das Lesen und Schreiben bei, ebenfalls selten bei Trollen.

In seiner Jugend musste Dhjenga miterleben, wie die Menschen immer weiter in die Dschungel von Stranglethorn vordrangen. Die Darkspear versuchten die Eindringlinge fernzuhalten, doch mussten sie dafür hohe Verluste in Kauf nehmen. In dieser Zeit lernte Dhjenga es, Menschen und Zwerge mit Verachtung zu strafen. Auch in so manchem Kampf der Jäger musste er mithelfen. Bald starb auch eines seiner Geschwister an einem vergifteten Pfeil, nachdem nicht einmal der Hexendoktor ihm helfen konnte.

Die Darkspear standen aber auf verlorenem Posten und wären untergegangen, wäre Thrall nicht mit seinen Orks erschienen. Thrall half den Darkspear bei ihrem Kampf und versprach, ihnen eine neue Heimat zu geben. Der junge Dhjenga war von diesem charismatischen Orkanführer schnell in seinen Bann gezogen und gelobte ihm im Stillen Treue, sollte er seine Versprechen halten.

Letztlich hielt Thrall dies auch und führte die Darkspear zu den Echoinseln vor Durotar. Dhjenga und seine Familie erlebten die gefahrvolle Überfahrt auf einem Handelsschiff der Goblins von Booty Bay, auf denen sein Vater Plätze für sie besorgt hatte. Einige Zeit lebte der Stamm friedlich auf den Inseln, eh Zalazane, unter anderem unterstützt von einer von Dhjengas Schwestern, sie verriet. Dhjenga und seine restliche Familie entkamen wie einige wenige andere gerade so. Dafür schwor Dhjenga Rache an Zalazane und allen anderen Trollen, welche die Darkspear in ihrem alten barbarischen Glauben bekriegten. Dhjenga war schon früher nicht unbedingt ein Anhänger des Voodoo-Mystizismus gewesen, seit Zalazanes Verrat aber lehnte er die dunkleren Wege anderer Trolle endgültig ab.

Es trieb ihn in die Einsamkeit, fern anderer Trolle. Dank dem durch seine Mutter beigebrachten Wissen überlebte er allein in der Wildnis. Dhjenga, das wilde Dschungelland gewöhnt, hielt nie viel vom dürren Durotar oder dem zu offenen Brachland. Er streunte oft tage- bis wochenlang durch ebendiese, eh er wieder eine Siedlung aufsuchte um dort Dinge zu verkaufen und Vorräte aufzufrischen. So lebte er fast ein Jahr.

Schließlich beschloss er, dass er Thrall und der Horde in ihrem Kampf helfen und auf diese Weise seinem eigenen Stamm das Überleben sichern wolle. Er versuchte bei Thrall persönlich vorzusprechen, doch dieser sandte ihn wie einige andere ins Tal der Prüfungen, wo er sich erst noch als würdig erweisen solle.

Und Dhjenga hatte fest vor, sich als würdig zu erweisen.

Dhjenga kämpft für sich, seinen Stamm und die Horde (und würde es auch für seine Gilde tun). Im Gegensatz zu anderen der Horde hat er dabei nichtmal den Untoten gegenüber Vorbehalte, da er die Verwüstungen Lordaerons und Kalimdors durch die Geißel nie selbst miterlebte. Eigentlich sollte er es ja für verdächtig halten, dass sie früher größtenteils Menschen waren. Aber er sieht es so: nun sind sie keine mehr, und da sie zusätzlich die Menschen bekriegen, macht sie dies für ihn natürlich um so sympathischer. Tauren begegnete er erst in Orgrimmar und bringt den großen Kriegern und Druiden viel Respekt entgegen. Elfen kannte er bisher nur vom Hörensagen, schätzte aber aus diesen Geschichten ihre Fähigkeiten als Jäger, geht ihnen aber trotzdem lieber aus dem Weg.

Dhjenga verbringt fast seine gesamte Zeit in der Natur und versucht immer neue Tiere zu finden, mehr über sie herauszufinden und sie schließlich zu zähmen. Da er sich aus den Häuten seiner erlegten Beute seine Kleidung zusammennäht mag er für manchen Mensch oder Elf barbarisch erscheinen, in Wahrheit lebt er aber nur von dem, was die Natur ihm gibt.

Er akzeptiert nur die wenigen, mit denen er gekämpft hat oder die er als vertrauensvoll einstuft als Freunde, wenn man aber sein Vertrauen verrät gewinnt man es nur sehr schwer wieder. Zu misstrauisch ist er aufgrund Erlebnisse wie den Attacken der Menschen und Zalazane.

Er hofft darauf, dass eines Tages Stranglethorn wieder den Trollen gehören wird, die Menschen von dort vertrieben werden, das Trollreich neu erbaut und es ein würdiger Teil der Horde sein wird.

Er ist meist allein unterwegs, hilft seinen Freunden aber gerne, wenn er benötigt wird – oder eine gute Belohnung winkt.

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