WehGehTee 2008 – Ein kurzer Bericht

Nun war ja wieder Pfingsten und das WGT, das alljährliche Wave-Gotik-Treffen, ist gelaufen.

Ich werd mich hier mal nicht mit allgemeinen Erklärungen zum WGT oder ähnlichem aufhalten, sondern nur mal kurz subjektive Eindrücke und Erlebnisse von mir geben.

Donnerstag, 8.5.2008:

Die ersten Anreisenden erreichten die Stadt. Abends gab es Eröffnungsparties. Gegen 21.30 (samt Schlange bis 22.30) holten Vivien und ich unsere Bändchen ab. Wir lernten in der Schlange Robert (aus Leipzig) und Tanja (aus Merseburg) kennen und gingen mit ihnen dann in die MB, wo später auch Theresa, Claudi und Stefan auftauchten. Blieben dort bis 2 oder so, danach heim. Unterwegs noch +fa+ kennengelernt, der die restlichen Tage mich aber nicht zu erkennen schien.

Freitag, 9.5.2008:

Irgendwann früh nachmittags los. Erstmal zum Bahnhof, einkaufen. Dort zufällig Robert und Tanja wiedergetroffen. Vivien wollte in die agra einkaufen gehen, ich dagegen zu Konzerten. So teilten wir uns auf.

Ungefähr 17Uhr kam ich im Kohlrabizirkus an, wo gerade Kivimetsän Druidi, eine Gothmetal-Band mit weiblichem Gesang, spielten. Die interessierten mich aber nicht so sehr.

17.30 spielte das Diablo Swing Orchester, eine geniale Mischung aus Metal und Jazz, mit einer Opernsängerin sowie einem wirklich fantastischen 2. Sänger, dessen Fähigkeiten von Rock über Gegrunze bis zu Oper reichten. Während dem Konzert kamen auch Theresa, Claudi und Stefan an.

18.30 spielten Trail of Tears, weiterhin Metal mit Frauengesang, was ich aber nicht sehr aufregend fand und

19.30 Secrets of the Moon, eine bretternde Metalband, bei der ich wirklich fast eingeschlafen wär.

Danach entschlossen wir uns, woanders hinzugehen.

Ab dem Werk2 musste ich aber nochmal kurz Robert und Vivien heim begleiten, wir schafften es aber 0.00 zur agra zu kommen. Die beiden gingen erneut shoppen, ich dagegen rein.

Es spielte grad BlutEngel. Nun ja, ich konnte sie ignorieren.

1.00 kamen dann Paradise Lost. wegen unserem ungünstigen Standpunkt und meiner Müdigkeit konnte ich aber nicht beurteilen ob sie interessant waren.

Ich bin danach ziemlich müde heim, der Rest in die MB, wo es aber schlecht gewesen sein soll.

Samstag, 10.5.2008:

Gegen Mittag aufgestanden und Hannes gefragt was er machen würde. Er wolle zum eigentlich ja wöchentlich stattfindenen Schwerttraining zum LVZ-Platz. Ich entschloss mich auch hinzugehen.

14.30 war da aber kaum was los. Nur 2 Kämpferpärchen und kaum Schaulustige. Hätte was anderes erwartet.

Etwas gelangweilt gingen wir zur MB, hoch auf den Mittelaltermarkt.

Ab 16.00 guckten wir da Nachtwindheim und ihren Scherzen zu, tranken Wodka-Waldmeister und sahen Außerirdische.

Danach zu Hannes, unterwegs im Schillerpark noch Bands außerhalb des WGTs spielen gesehen.

Unterwegs haben wir uns nochmal Wodka gekauft, und dann bei Hannes getrunken, Musik gehört und er sowie seine beiden Besucherinnen haben sich umgezogen. Ines kam auch vorbei.

Gegen 21.00 waren sie endlich fertig und wir fuhren zur agra (Ines, die keine Karte hatte, ging heim). Dort spielten grad Hocico, auf die ich aber auch gut verzichten konnte. Theresa und Stefan waren aber schon vor Ort, später (während Covenant) kamen auch Claudi und Robert L.

Nach Hocico kam 22.15 Covenant, von der ich wegen der Stehlage aber wieder nur schlecht etwas mitbekam.

Während einer Toilettenpause trafen wir auch Robert und Tanja und nach dem Konzert kamen noch Tanja K., Sarah, Alex und andere, wegen Northern Lite.

1.30 spielten dann als Überraschungsgast endlich Northern Lite. Sie waren extra von einem anderen Festival zum WGT gekommen. Mir gings kreislauftechnisch nicht mehr gut, aber das Konzert war trotzdem sehr gut. Leider etwas kurz und sie spielten nur ein Lied als Zugabe. Außerdem keinen ihrer Klassiker, sondern fast nur neue Lieder.

Danach wieder sehr müde heim, derweil die anderen ins DF oder die MB gingen.

Sonntag, 11.5.2008:

Ich wollte mich mal mit alten Bekannten treffen, aber irgendwie wurde das nichts. Lediglich Winnie und Ludwig hatten noch Zeit. Da ich 15.00 an der MB war und mich dort langweilte, bin ich zu ihnen. Zusammen sind wir dann zurück. Zuerst zur MB, dann zur Sixtina, hauptsächlich aber zu BurgerKing.

Gegen 19.00 hab ich mich verabscheidet um zum Kohlrabizirkus zu fahren.

Dort spielte gerade Onetwo, eine ruhige Electroband, die ich nur als Hintergrundmusik mitbekam. Zufälligerweise traf ich nämlich auf der Toilette Cece und mit danach mit ihr zu ihrer Gruppe. Die Leute waren schon ziemlich betrunken.

20.30 und vor der Riesenschlange sind wir rein zu Welle:Erdball. Nun ja, die waren schonmal besser und hatten auch mehr Show, nur noch die Luftballons kamen zum Einsatz, für das Publikum zum spielen. Aber dafür hab ich noch Tanja K. getroffen.

Wir sind etwas verfrüht wieder raus, ich habe mich dann bald verabschiedet, um wieder reinzugehen. Nach Welle:E war die Halle fast leer.

21.30 haben S.P.O.C.K. gespielt. 6 Jahre standen sie auf keiner Bühne und man merkte ihnen extrem an, dass sie sich freuten wieder zu spielen. Stimmungsmäßig war dies mein Highlight des WGTs und gegen Ende das Konzertes war sogar die Halel wieder gefüllt und das Publikum sang mit.

22.30 kamen mesh. Leider bekam ich nur 3 Lieder mit, da ich danach die Meldung bekam, dass man sich in den Volkspalast aufmachte.

Ich bin rüber, wo aber bisher nur Claudi war. Bis wir ankamen, waren auch Hannes, Anne und Chris da.
Zur Fetishparty ließ man aber Claudi und Anne aufgrund ihres Outfits nicht rein. Theresa wollte es nun gar nicht mehr probieren. Chris und ich mussten uns halb ausziehen. Nur Hannes kam problemlos rein. Er war dann auch der Einzige, der sich an der Electromusik erfreute. Ich traf drinnen noch Arcana und Bea und wir gingen kurz rum, guckten uns auch die Darkrooms an. Aber ich fand es weniger aufregend und bin 3.30 Richtung Daheim. Leider zu fuß. Hatte deshalb dann auch keine Lust mehr auf MB oder so.

Montag, 12.5.2008:

Mittags meldete sich Ralf (jafa), welcher scheinbar doch auch beim WGT war. Ich ging aber erstmal 15.00 mit Ines zur MB. Da ihr das zu teuer war, sind wir zu fuß zur Parkbühne. Dort wurde gerade ein Picknick aufgebaut, zu dem wir uns gesellten. Vor der Parkbühne war es sehr angenehm, wir trafen auch kurz Nadine, Claudi kam hinzu. Später kamen auch Ralf, Robert L. und Bea an. Auch Manu und Wolfgang tanzten im Pilztrip eine Weile um uns herum. Gehört haben wir u.a. Metallspürhunde, The Arch, In Mitra Medusa Inri und Postcriptum, ohne sie aber zu sehen.

19.00 sind Claudi, Ralf und Ich zum Connewitz Kreuz, wo dann Claudi und ich ins Werk 2 sind. Der Fluch und Rezurex waren nochmal angenehm anzusehen.

21.00 sind Claudi und ich rüber gefahren zum Völkerschlachtdenkmal und dann in den Volkspalast.

21.45 spielte Amodali (ehemals Mother Destruction), welche man ja eher als Performance Künstler bezeichnen müsste.

Danach, 23.30 kamen Psychic TV auf die Bühne. Ein interessanter Abschluss des WGTs. Die Lieder reichten von 80er Pop über schnellen Punk hin zu Ambient bis Progressive Rock. Und immer liefen im hintergrund die Videos, welche v.a. die Schönheits-OPs des Sängers (welcher jetzt u.a. Brüste hat) zeigten. Das Publikum war von Show und Musik begeistert. 1.00 waren sie das erste Mal fertig, nach heftigen Zugaberufen kamen sie aber noch einmal auf die Bühne und spielten ein Lied von Lou Reed. Nach fast 30Min waren sie damit fertig und gingen. Das Licht ging an, die meisten Leute gingen. Plötzlich aber kamen Psychic TV noch mal auf die Bühne und spielten erneut 20 Min ein Lied. Diese Lieder waren der psychedelische Höhepunkt von WGT, Konzert und Abend.

2Uhr standen wir da und wussten nicht, wie wir in die Stadt kommen sollen. Ralf verabschiedete sich und ging in sein Hotel. Claudi, Robert und ich und gingen zu Robert, nachdem Theresa bereits mehrmals gefragt hatte ob wir in die MB kommen. Claudi und Robert bemerkten, dass sie zu müde seien und gingen heim. Ich zu fuß zur MB.

4Uhr kam ich an. Theresa und Stefan waren völlig aufgedreht, Hannes nur noch kurz da. Auch Nadine und Monojam traf ich. Die Party entwickelte sich zur Technoparty, ich fand u.a. 3 Bier und gegen 7 hatte ich keine Lust mehr und bin heim.

Schlafen sollte ich trotzdem erst abends können.

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