Juli 5, 2009
Interessierte Mitwirkende für ein PulpMag.
(= (Kurz)Geschichten: Fantasy, Horror, Phantastik, Mystery.)
Per Lulu oder ähnlich kostenlosem OnDemand. Es sollten außer dem Kaufpreis keine Kosten für irgendwen entstehen.
Magazin wäre jederzeit löschbar=begrenzt herausgebbar=keine Probleme wenn man die Geschichte(n) nochmal woanders veröffentlichen will.
Gesucht: Mitschreibende, Mitlesende, Mitkorrigierende, Mitherausgebende, Mitwerbende, Mitschaffende.
mehr Infos: http://kaltric.twoday.net/stories/5822686/
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Verfasst von kaltric
November 13, 2009
„[...] wird es nicht verstehende Menschen geben, bevor sie gehört und nachdem sie gehört haben [...]„
„[...] Weisheit ist Wahrhaftiges sagen und handeln der Natur gemäß, auf sie hinhorchend.“
„[...] Eines [ist] alles [...]. „
„Gleich wie ein Kehrichthaufen aufs Geratewohl hingeschüttet ist die schönste [und beste] Welt.“
„Bei einem Fluß ist es nicht möglich zweimal hineinzusteigen in denselben – auch nicht ein sterbliches Wesen zweimal zu berührern und zu fassen im gleichen Zustand – es zerfließt und wieder strömt es zusammen und kommt her und geht fort.“ (= Alles fließt.)
„Überall Zusammenhänge, Verbindungen, fließende Übergänge!“
„Bildung ist zweite Sonne denen, die erzogen sind.“
„Die da Gold suchen, viel Erde schaufeln sie auf und finden gar wenig.“
„Die Menschen erwartet, wenn sie gestorben sind, was sie weder erhoffen noch wähnen.“
- Heraklit (540/535 – 483/475 v. chr.)
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Verfasst von kaltric
November 8, 2009
„Küsse, Bisse,
Das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt,
Kann schon das eine für das andre greifen.“
spricht Penthesilea, nachdem sie erfährt, wie sie im Zorneswahn ihren geliebten Achill zerfleischte.
Kleist: Penthesilea (1808)
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Verfasst von kaltric
September 30, 2009
Der König einmal jagen ging,
ein großes Tier er fing.
„So ein großes, so ein schönes Ding“,
er sprach zu seinem Ring.
Den Ring – das Tier – was war das bloß?
er sich fragt dann im Schloss.
Ein Traum? Sagt nicht das Buch im Schoß.
War ich dort hoch zu Ross?
Der König – er weiß es jetzt nicht,
fern im Kopf das gut’ Licht.
Er ist verstört seit Jahr und Tag
Stammelt fremde Dinge -
sein Arzt nicht zu helfen vermag.
Alles ist in Sorge -
Der König verloren im Ringe.
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Verfasst von kaltric
September 26, 2009
Wer kennt ihn nicht, den Spruch
“Es ist nichts persönliches, aber x”.
Etwas beleidigenderes kann man kaum sagen.
Denn:
wer x tut, tut x nur weil y eben y ist und nicht rein zufällig z.
Drum ist dies eine der dümmsten Redewendungen denen man sich bedienen kann.
Oder man will damit nur höflich zum Ausdruck bringen wie wenig man den anderen schätzt.
So oder so – wer dieser Redewendung begegnet, sollte auf der Hut sein!
“Es ist nichts persönliches….aber…ich mag dich halt nicht…”
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Verfasst von kaltric
September 22, 2009
Blumen, Pflanzen, Gras – die Natur:
Kröten quaken in den Teichen,
Faunas Flora auf weiter Flur.
Doch Egel und Gras müssen weichen
verkommt da die Grenze vom Geld
und trifft die wahre Welt draußen:
Hochhausstraßen – keine Straußen.
Die Stadt beherrscht die wahre Welt.
Liegt schließlich alles hinter dir,
denn du stillst nicht mehr ihre Gier.
Sie sperrten aus die alte Welt
und du hast nicht mehr genug Geld.
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Verfasst von kaltric
September 18, 2009
Irgendwann kommt der Tag, an dem mir jemand einen Text vorhält, ich diesen beurteilen soll und daraufhin sage: „Was ist denn das für ein Quatsch?“ und man mir antwortet: „Das ist von dir!“
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Verfasst von kaltric
September 14, 2009
‘Wer bist du? Woher kommst du denn?
Aus diesem Land, vom ander’n End’?
Die Gegend tue ich nicht kenn’n!
Noch nie gehört von dem Geländ’!
Bist der Fremde hier im Bereich -
Pass lieber auf, oh pass dich an!
Betrachten dich hier, bis als Leich’!’
sprachen sie. – Werd ich verschont? Wann?
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Verfasst von kaltric
September 10, 2009
In der heutigen Zeit ist alles, was der Mensch begehrt, diesem viel einfacher und schneller zu beschaffen. Galt es einst doch als Tugend und Disziplin, etwas zu widerstehen, an das man eh nicht heran kam – was kann man da wohl heutzutage sagen? Drogen, Sex, Informationen – alles liegt in schneller Erreichbarkeit. Erst hier zeigt sich nun, wer wahrhaft tugendhaft ist und diesen leichten Verlockungen widerstehen kann. Dagegen waren die einstigen Tugenden doch einfach nur lächerlich.
Doch: lohnt es sich überhaupt tugendhaft zu sein? Nun, das ist eine wahrhaft andere und komplexere Frage.
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Verfasst von kaltric
September 6, 2009
In Sachsen geht die Sonne auf;
geht auch unter – doch woanders.
In Sachsen ist der Elbe Lauf;
die auch endet – doch woanders.
Und doch sitz ich hier im Regen;
seh die Tropfen fallen in die Elbe.
In Sachsen ist der Mensch noch frei,
verglichen mit dem restlich’ Bund.
In Sachsen die Natur noch lebt,
die gejagt wird im ganzen Bund.
Und nun sitz ich hier im Lande,
die Natur sticht und liebt mich nicht.
Doch Sachsen ist’s, wo ich jetzt wohn,
und doch bekomme keinen Lohn.
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Verfasst von kaltric